Das 2026er H6 ist ein kompakter Dual-Chamber-Midi-Tower, mit dem NZXT eine neue Designsprache einführt. Das Showgehäuse soll gleichzeitig für einen bestens sichtbaren, aufgeräumten und effektiv gekühlten Build sorgen.
NZXT bleibt seiner Produktstrategie treu, einmal etablierte Produkte in größeren Abständen durch neue Modelle abzulösen. So haben wir mit dem H6 Flow RGB bereits 2023 ein H6-Modell getestet. Schon dieses ATX-Gehäuse war als Showgehäuse mit Airflow-Optimierung ausgelegt. Beim 2026er-Modell wird dieser Gedanke nun fortgeführt und weiterentwickelt.
Einmal mehr kann die Hardware in der Mainboardkammer durch ein Glasseitenteil und eine Frontglasscheibe präsentiert werden. Beim neuen Modell bilden diese Glasflächen nun aber eine Einheit und sorgen damit für einen noch konsequenteren Panoramablick. Am Übergang von der Front zur rechten Gehäuseseite hat NZXT auch beim neuen Modell drei schräg orientierte 120-mm-Lüfterplätze umgesetzt. Insgesamt stehen sogar zehn 120-mm-Lüfterplätze zur Verfügung. Unter dem Deckel kann ein 360-mm-Radiator verbaut werden. Für Ordnung soll nicht nur der Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, sondern auch die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards sorgen.{nozuna nzgallerystartat}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 1{/nozuna nzgallerystartat}
NZXT bietet das neue H6 in der Basisvariante lüfterlos für attraktive 109,90 Euro an. Das von uns getestete H6 RGB+ hat hingegen ab Werk gleich zwei vormontierte F360 RGB Reverse Single-Frame-Lüfter und einen F120 RGB-Lüfter. Die Lüfter sorgen für einen deutlichen Aufpreis: Diese Variante kostet 199,90 Euro.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Dem Gehäuse liegen als Zubehör eine Anleitung und eine Sortierbox mit Montagematerial und schwarzen Kabelbindern bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
Eckdaten:
Bezeichnung:
NZXT H6 RGB+ (2026)
Material:
Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße:
292 x 449 x 434 mm (B x H x T)
Formfaktor:
ATX (auch Back-Connect), Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke:
2x 2,5 Zoll (intern), 1x 3,5 Zoll (intern)
Lüfter:
3x 120 mm (Übergang Front-rechte Seite, 1x 360 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, 1x 360 mm vorinstalliert)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):
Deckel: 360 mm, Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller):
16,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):
39 cm
Gewicht:
etwa 9 kg
Preis:
199,90 Euro (UVP) für das H6 RGB+, 109,90 Euro für das H6
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Von links vorn betrachtet, wirkt das H6 RGB+ (2026) optisch wie ein schlanker Midi-Tower. Doch der Eindruck täuscht: Durch den angeschrägten Übergang zwischen Front und rechter Seite wird aus diesem Winkel kaschiert, dass das Gehäuse eigentlich deutlich breiter ist. Es misst 292 x 449 x 434 mm (B x H x T). Zumindest Höhe und Tiefe fallen aber für einen Midi-Tower eher kompakt aus.
Anders als sein Vergleich wirkt das 2026er-Modell nicht mehr kantig, sondern wird von Wölbungen geprägt. Besonders auffällig ist dabei, dass die beiden Glasflächen aus einem Stück bestehen und in einer Wölbung fließend ineinander übergehen. {nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Frontansicht macht dann deutlich, wie breit das H6 RGB+ (2026) eigentlich ist. Neben der Glasfront zeigt der angeschrägte Übergang zum rechten Seitenteil. Hinter einem Meshelement lässt sich der schräg orientierte F360 RGB Reverse Single-Frame-Lüfter erkennen. Er fasst praktisch die Rotoren von drei 120-mm-Lüftern mit einem einzigen Rahmen zusammen.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Unter der Glasfront sitzen die groß dimensionierte Power-Taste und das I/O-Panel mit zweimal USB 3.0, einmal USB-C und einer kombinierten Audiobuchse.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 6{/nozuna nzimagefromgallery}
Das Stahlgitter zieht sich auf der rechten Seite von den Lüfterplätzen aus bis kurz vor die Rückwand. Darin zeigen sich Rillen sowie ein vertieftes NZXT-Logo. Dieses Element kann im Stück abgenommen werden. Weil es angeclipst und eingehängt wird, lässt es sich werkzeuglos abnehmen und anbringen. Auch der Deckel wird von einem Meshelement mit Rillendesign geprägt.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Stahldeckel kann ebenfalls einfach abgezogen werden. NZXT verzichtet hier genauso wie auf der rechten Seite auf einen zusätzlichen Staubfilter. Einzig das Stahlgitter hat eine gewisse Filterwirkung und sollte zumindest groben Staub abhalten.
Unter dem Deckel können drei 120- oder zwei 140-mm-Lüfter verbaut werden. Auch die Montage eines Radiators (maximal 360 mm) ist hier möglich. Wir messen zwischen Blende und Mainboardoberkante etwas über 6,5 cm Abstand.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Das H6 RGB+ (2026) steht auf einer geraden und einer gewinkelten Standschiene, unter denen jeweils Gummischoner kleben. Unter den Bodenlüftern sitzt ein Staubfilter, der zur Reinigung nach links entnommen werden kann.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 9{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Rückansicht zeigt die Aufteilung zwischen den beiden Gehäusekammern. Die Mainboardkammer ist wesentlich breiter und beherbergt ab Werk einen 120-mm-Lüfter. Darunter können sieben horizontale Erweiterungskartenslots genutzt werden. Das Netzteil wird in der schmaleren Kammer vertikal orientiert. Das gilt auch für den modularen Laufwerkskäfig, der darunter sitzt.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Im Innenraum des H6 RGB+ (2026) fallen vor allem die vormontierten Lüfter auf. Die beiden F360-RGB-Reverse-Single-Frame-Lüfter und der F120-RGB-Lüfter beleuchten jeweils ihre milchig-weißen Rotoren mit A-RGB-LEDs. Diese Beleuchtung ist auch an den Lüfterseiten sichtbar. An der Gehäuseseite ist zudem in Rückwandnähe ein NZXT-Schriftzug sichtbar. Der wird ebenfalls beleuchtet, allerdings nur in Weiß.
Die Mainboardkammer wirkt optisch aufgeräumt. Damit das auch mit montierter Hardware so bleibt, können Back-Connect-Mainboards verbaut werden.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Erweiterungskarten werden im NZXT-Gehäuse mit einfachen Kreuzschlitzschrauben montiert. Eine werkzeuglose Montage ist also nicht vorgesehen.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Der 360-mm-Bodenlüfter sitzt praktisch im Gehäuseboden, wurde optisch also besonders elegant integriert. Darüber zeigt sich eine kleine Grafikkartenstütze. Die ist aber nur in der Höhe verstellbar und setzt damit eine Grafikkarte mit passender Länge und geeignetem Kühleraufbau voraus. Die 28,7 cm lange Grafikkarte unseres Testsystems ist für die Grafikkartenstütze minimal zu kurz.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Netzteilkammer hinter dem Mainboardtray bietet viel Platz für Kabel. Einige Klettverschlüsse erleichtern dabei auch das geordnete Verlegen. Das Netzteil wird vertikal orientiert auf einer Stahlfläche abgelegt und mit der Gehäuserückwand verschraubt. Darunter sitzt der modulare Laufwerkskäfig.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Dieser Käfig kann nach dem Lösen einer einzelnen Rändelschraube herausgenommen werden. Er nimmt zwei 2,5-Zoll-Laufwerke und ein 3,5-Zoll-Laufwerk auf. Beide Laufwerksformate werden mit Kreuzschlitzschrauben und ohne Entkopplung montiert.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Hinter dem Laufwerkskäfig versteckt sich ein Controller. Die Gehäuselüfter sind damit bereits bei Auslieferung verkabelt (mit proprietären Anschlüssen). Der Controller wird über einen S-ATA-Stromanschluss mit Energie versorgt. Ein USB-2.0-Pfostenstecker stellt die Verbindung zum Mainboard her. Dadurch können die Lüfter und die Beleuchtung dann über die NZXT-CAM-Software gesteuert werden.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Das Testsystem findet im H6 RGB+ (2026) anstandslos Platz. Auch die Verkabelung gelingt problemlos. {nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Damit die verbauten Lüfter und ihre Beleuchtung gesteuert werden können, muss die NZXT-CAM-Software installiert werden. Die zeigt sich optisch klar strukturiert und unterstützt auch andere NZXT-Produkte wie Mäuse und Tastaturen. Beim H6 RGB+ (2026) sind vor allem die Bereiche Beleuchtung und Kühlung relevant.
Im Beleuchtungsbereich wählt man den gewünschten Beleuchtungseffekt aus und passt die Beleuchtungshelligkeit an. Das ist für drei Kanäle getrennt möglich.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 18{/nozuna nzimagefromgallery}
Im Kühlungsbereich können die Motoren der drei Lüftergruppen geregelt werden. Dafür stehen Profile wie Leise und Leistung zur Auswahl. Auch ein benutzerdefiniertes Anpassen der Regelkurven ist möglich.Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.
Das Testsystem:{razuna imagefromgallery}F37D9EA803144953BEE3BE3E705A7F9E 0{/razuna imagefromgallery}Folgende Komponenten wurden verbaut:
Eckdaten: Testsytem
Prozessor:
AMD Ryzen 5 1600, 6x 3,2 GHz
Prozessor-Kühler:
Thermalright True Spirit 120 Direct
Mainboard:
Gigabyte GA-AB350-Gaming 3
Arbeitsspeicher:
Crucial Ballistix Sport LT Red 16GB Kit (2 x 8GB) DDR4-2666
Festplatte:
OCZ Arc 100 SSD 240 GB
Grafikkarte:
Gigabyte AORUS GeForce GTX 1080 8G
Betriebssystem:
Windows 10
Temperaturmessungen:
Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Der CPU-Lüfter wird für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben, die Grafikkartenlüfter laufen auf 50 Prozent. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.
Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.
Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_cpu_temp.csv{/benchmark}{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_gpu_temp.csv{/benchmark}Beurteilung der Temperaturen:
Gehäuse mit Glasfront sind bei der Kühlleistung üblicherweise im Nachteil. Doch das H6 RGB+ (2026) gehört tatsächlich ab Werk zu den Gehäusen mit besonders hoher Kühlleistung. Das gilt sowohl für die CPU- als auch für die GPU-Temperatur. Dabei profitiert es nicht nur von den schräg orientierten Lüfterplätzen vorn und von den vormontierten Lüftern, sondern auch von deren hoher Lüfterdrehzahl (2.200 bzw. 2.400 U/min). Bei minimaler Lüfterdrehzahl (etwa 500 U/min) steigen die Temperaturen zwar deutlich an, dafs NZXT-Modell liegt aber immer noch im Mittelfeld.
Lautstärkemessungen:
Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, sodass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_lautstaerke.csv{/benchmark}Die hohe Kühlleistung bei Maximaldrehzahl wird mit einem hohen Schallpegel erkauft. Das H6 RGB+ (2026) wird aufdringlich laut. Bei Minimaldrehzahl werden die Lüfter dann sehr viel leiser. Nur in stiller Umgebung kann man bei geringem Hörabstand noch leichte Lagergeräusche wahrnehmen.
Weitere Messungen in der Übersicht:
Höhe Prozessorkühler:{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_cpu.csv{/benchmark}Eine maximale CPU-Kühlerhöhe von 16,5 cm ist zwar für die meisten, aber nicht für alle Luftkühler ausreichend. Ein Noctua NH-D15 G2 ist beispielsweise 16,8 cm hoch.
Grafikkartenlänge:{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_graka.csv{/benchmark}Bei einer maximalen Grafikkartenlänge von 39 cm können auch die längsten High-End-Modelle verbaut werden.
Platz für das Kabelmanagement:{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_tray.csv{/benchmark}Durch den Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern bietet das NZXT-Gehäuse viel Platz für das Kabelmanagement. Wir messen etwa 9,5 cm Abstand zwischen Mainboardtray und Stahlseitenteil.
Materialstärke:{benchmark}geh_NZXT H6 RGB 2026_material.csv{/benchmark}Das Glasseitenteil ist rund 4 mm stark, das Stahlseitenteil kommt auf 0,9 mm.NZXT kündigt mit dem H6 RGB+ (2026) eine "neue Design-Ära" an. Das ist natürlich auch Marketing-Sprech, aber tatsächlich unterscheidet sich das 2026er-H6 deutlich von den älteren Modellen. Mit dem L-förmigen Glaselement an Front und Seite wirkt es modern und elegant zugleich. Die Mainboardkammer und die darin verbauten Komponenten kommen noch besser zur Geltung.
Die werkseitige Lüfterbestückung der RGB+-Variante ist mit gleich zwei F360-RGB-Reverse-Single-Frame-Lüftern und einem F120-RGB-Lüfter beeindruckend. Dabei prägen diese Lüfter nicht nur die Optik, sondern sie sorgen in Kombination mit dem Gehäuseaufbau auch für eine bemerkenswert hohe Performance. Das H6 RGB+ (2026) spielt als Modell mit Glasfront in einer Linie mit sehr guten High-Airflow-Modellen mit. {nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 19{/nozuna nzimagefromgallery}
Dafür muss man allerdings auch eine hohe Maximaldrehzahl und eine brachiale Lautstärke in Kauf nehmen. Unsere Messungen bei Minimaldrehzahl zeigen aber, dass das Gehäuse auch bei reduzierter Drehzahl noch eine angemessene Kühlleistung bietet und dabei ziemlich leise wird. Einzig in stiller Umgebung sind noch dezente Lagergeräusche wahrnehmbar.
Der Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern stellt sicher, dass hinter dem Mainboardtray viel Platz für das Verstauen von Kabeln verfügbar ist. Noch ordentlicher wird es, wenn ein Back-Connect-Mainboard verbaut wird. Für Nutzer hoher Luftkühler könnte die Mainboardkammer aber noch etwas breiter ausfallen. Bei einer maximalen CPU-Kühlerhöhe von 16,5 cm finden einige High-End-Towerkühler nicht genug Platz. Wer eine Wasser- oder AiO-Kühlung verbauen möchte, kann aber einen recht großzügig gestalteten 360-mm-Deckelradiatorenplatz nutzen.{nozuna nzimagefromgallery}a0ac3e28-5d90-11f1-bcaa-000c2932240f 20{/nozuna nzimagefromgallery}
Bei den Preisen unterscheiden sich die beiden neuen H6-Modelle deutlich. Das lüfterlose Basis-H6 ist 90 Euro günstiger als das H6 RGB+ mit seiner beachtlichen RGB-Lüfterbestückung. Weil schon ein einzelner F360 RGB Core um die 44 Euro kostet, ist die Preisgestaltung aber durchaus nachvollziehbar.
Ein konkurrierendes Showgehäuse wäre beispielsweise das APNX V2. Mit seinen vier vormontierten 140-mm-RGB-Lüftern kostet es aktuell nur etwa 120 Euro. Drei 360-mm-Radiatorenplätze sorgen für mehr Flexibilität, wenn eine Wasserkühlung genutzt werden soll. Und dazu finden auch die höchsten Luftkühler Platz. Bei der Kühlleistung platziert sich das APNX-Modell aber weit abgeschlagen.
NZXT beweist mit dem H6 RGB+ (2026), dass es möglich ist, ein kompaktes ATX-Showgehäuse mit sehr hoher Kühlleistung anzubieten. Wir zeichnen das modern designte Modell deshalb auch mit einem Technik-Award aus.
NZXT H6 RGB+ (2026) Pro Showgehäuse mit hoher werkseitiger KühlleistungGlasfront und Glasseitenteil sind eine Einheit, optimal für Panoramablickzwei vormontierte 360-mm-Single-Frame-Lüfter und ein 120-mm-Hecklüfter, jeweils beleuchtet und mit breitem Regelbereichnimmt auch die längsten High-End-Grafikkarten auf360-mm-Radiatorenplatz unter dem Deckelentnehmbarer Staubfilter unter den Bodenlüfterplätzen Kontra für Lüfter- und Beleuchtungssteuerung wird NZXT CAM vorausgesetzt, Lüfter mit proprietären Anschlüssenfür die höchsten Luftkühler ist der Platz zu knapp (16,5 cm)Powertaste und I/O-Panel sitzen weit unten, sind nur bei erhöhter Gehäuseaufstellung komfortabel erreichbaran der Seite und am Deckel nur grobmaschiges Mesh und keine zusätzlichen Staubfilterkeine werkzeuglose Montage für Erweiterungskarten und Laufwerke, keine HDD-Entkopplung
Seite 1: NZXT H6 RGB+ (2026) im Test: Dual-Chamber-Gehäuse startet neue Design-Ära
Das 2026er H6 ist ein kompakter Dual-Chamber-Midi-Tower, mit dem NZXT eine neue Designsprache einführt. Das Showgehäuse soll gleichzeitig für einen bestens sichtbaren, aufgeräumten und effektiv gekühlten Build sorgen.
NZXT bleibt seiner Produktstrategie treu, einmal etablierte Produkte in größeren Abständen durch neue Modelle abzulösen. So haben wir mit dem H6 Flow RGB bereits 2023 ein H6-Modell getestet. Schon dieses ATX-Gehäuse war als Showgehäuse mit Airflow-Optimierung ausgelegt. Beim 2026er-Modell wird dieser Gedanke nun fortgeführt und weiterentwickelt.
Einmal mehr kann die Hardware in der Mainboardkammer durch ein Glasseitenteil und eine Frontglasscheibe präsentiert werden. Beim neuen Modell bilden diese Glasflächen nun aber eine Einheit und sorgen damit für einen noch konsequenteren Panoramablick. Am Übergang von der Front zur rechten Gehäuseseite hat NZXT auch beim neuen Modell drei schräg orientierte 120-mm-Lüfterplätze umgesetzt. Insgesamt stehen sogar zehn 120-mm-Lüfterplätze zur Verfügung. Unter dem Deckel kann ein 360-mm-Radiator verbaut werden. Für Ordnung soll nicht nur der Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Kammern, sondern auch die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards sorgen.
NZXT bietet das neue H6 in der Basisvariante lüfterlos für attraktive 109,90 Euro an. Das von uns getestete H6 RGB+ hat hingegen ab Werk gleich zwei vormontierte F360 RGB Reverse Single-Frame-Lüfter und einen F120 RGB-Lüfter. Die Lüfter sorgen für einen deutlichen Aufpreis: Diese Variante kostet 199,90 Euro.
Dem Gehäuse liegen als Zubehör eine Anleitung und eine Sortierbox mit Montagematerial und schwarzen Kabelbindern bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
| Eckdaten: | |
| Bezeichnung: | NZXT H6 RGB+ (2026) |
| Material: | Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff |
| Maße: | 292 x 449 x 434 mm (B x H x T) |
| Formfaktor: | ATX (auch Back-Connect), Micro-ATX, Mini-ITX |
| Laufwerke: | 2x 2,5 Zoll (intern), 1x 3,5 Zoll (intern) |
| Lüfter: | 3x 120 mm (Übergang Front-rechte Seite, 1x 360 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, 1x 360 mm vorinstalliert) |
| Radiatoren (maximal laut Hersteller): | Deckel: 360 mm, Rückwand: 120 mm |
| CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): | 16,5 cm |
| Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): | 39 cm |
| Gewicht: | etwa 9 kg |
| Preis: | 199,90 Euro (UVP) für das H6 RGB+, 109,90 Euro für das H6 |
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