Gulasch zu flüssig: So retten Sie Ihr Gericht
Дата публикации: 20-07-2026 11:25:00
Wenn Ihr Gulasch zu flüssig geworden ist, können Sie verschiedene Tipps und Tricks anwenden. Das Gericht wird dadurch sämiger.
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Zu flüssiges Gulasch kann leicht gerettet werden (Symbolbild). IMAGO / Zoonar
Sofia Rosato, Juliane Neutsch
Montag, 20.07.2026, 13:25
Wenn Ihr Gulasch zu flüssig geworden ist, können Sie verschiedene Tipps und Tricks anwenden. Das Gericht wird dadurch sämiger.
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Gulasch zu flüssig – die besten TippsGulasch schmeckt am besten, wenn es schön sämig ist. Doch manchmal merken Sie beim Kochen, dass das Gericht zu flüssig geworden ist. Keine Sorge, mit ein paar Tipps und Tricks retten Sie Ihr Gulasch noch.
- Lassen Sie das Gulasch einfach ein wenig länger köcheln. Dadurch dickt die Flüssigkeit ein. Wollen Sie ein Bindemittel einsetzen, ist es besonders wichtig, die Flüssigkeit einkochen zu lassen, da dieses sonst nicht richtig wirkt und das Gulasch flüssig bleibt.
- Geben Sie gekauftes oder selbstgemachtes Tomatenmark zum Gulasch hinzu. Es intensiviert nicht nur den Geschmack des Gerichtes, sondern sorgt auch für eine dickflüssige und sämige Konsistenz.
- Wichtig für die Konsistenz des Gulaschs sind Zwiebeln. Damit das Gericht nicht zu flüssig wird, sollten Sie bei einer Menge von sechs Portionen vier gehackte Zwiebeln hinzugeben. Sie sorgen dafür, dass das Gulasch andickt.
- Nutzen Sie Mehl zum Andicken. Vermengen Sie dafür separat zwei Esslöffel der Gulaschsoße mit einem Esslöffel Mehl, um Klümpchen zu vermeiden, und geben Sie die Mischung dann zum Gericht. Achten Sie darauf, sie schnell einzurühren. Oder rühren Sie das Mehl an einer freien Stelle im Topf mit einem Schneebesen ein.
- Alternativ können Sie auch Stärke als neutrale Alternative zum Andicken verwenden. Vermischen Sie dafür zwei Esslöffel kaltes Wasser mit einem Esslöffel Stärke und rühren Sie diese Mischung zügig ins Gericht ein.
- Haben Sie Soßenbinder im Haus, klappt das Andicken auch damit, wenn Sie sich an die Angaben auf der Verpackung halten.
- Auch Brot kann bei Ihrem Problem helfen. Dunkles Brot bildet keine Klümpchen und hellt die Soße nicht auf. Entfernen Sie zunächst die Brotrinde und schneiden Sie die Scheibe dann in kleine Stücke, die Sie zum Gulasch geben. Das Brot saugt überschüssige Flüssigkeit auf.
- Kochen Sie ein Wildgulasch, eignet sich fein gemahlener Lebkuchen auch als Bindemittel und besondere Geschmacksnote.
7 Tipps für das perfekte GulaschDamit Ihr Gulasch beim nächsten Mal gelingt, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.
- Wählen Sie das richtige Fleisch: Greifen Sie zu durchwachsenem Fleisch mit Bindegewebe. Ideal sind Rind oder eine Mischung aus Rind und Schwein. Mageres Fleisch trocknet schnell aus und wird zäh.
- Schneiden Sie großzügige Würfel: Teilen Sie das Fleisch ruhig in große Würfel mit mindestens drei bis vier Zentimetern. Zu kleine Stücke zerfallen und trocknen beim langen Schmoren aus.
- Braten Sie in Portionen an: Vermeiden Sie es, alles auf einmal in den Topf zu werfen. Braten Sie das Fleisch in kleinen Mengen scharf an, denn nur so entwickeln sich die typischen Röstaromen.
- Sparen Sie nicht an Zwiebeln: Gulasch braucht viele Zwiebeln, oft im Verhältnis 1:1 zum Fleisch. Dünsten Sie sie langsam, bis sie goldbraun und süßlich sind.
- Geben Sie dem Gulasch Zeit: Ein perfektes Gulasch schmort langsam, mindestens zwei Stunden. Erst dann wird das Fleisch zart und die Aromen verbinden sich vollständig.
- Würzen Sie mit Gefühl: Würzen Sie erst spät mit Salz – sonst wird das Fleisch zäh. Paprikapulver sollte nicht zu heiß angebraten werden, sonst wird es bitter. Geben Sie es nach dem Anbraten hinzu und löschen Sie es direkt ab.
- Setzen Sie auf Reduktion: Ein gutes Gulasch bindet sich von selbst, wenn Sie es einkochen lassen. Überschüssige Flüssigkeit reduzieren Sie einfach offen bei niedriger Hitze. Das gibt Geschmack und Sämigkeit – ganz ohne Mehl.
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