Eine 24-Jährige lebt in Amsterdam auf 24 Quadratmetern in einem historischen Innenhof. Ihr Mini-Zuhause ist eng, ruhig und heiß begehrt.
Eine 24-Jährige lebt in Amsterdam auf 24 Quadratmetern in einem historischen Innenhof. Ihr Mini-Zuhause ist eng, ruhig und heiß begehrt.
Die 24-jährige Floor van Zanten wohnt in einem historischen Innenhof aus dem Jahr 1906 in Amsterdam Oud-West (deutsch: Alt-West) auf nur 24 Quadratmetern. "Dieser Hof ist wirklich eine ruhige Oase in der geschäftigten Stadt", wird van Zanten in der niederländischen Tageszeitung "Het Parool" zitiert.
Im 20. Jahrhundert dienten die Wohnungen demnach noch als mietfreie Behausung für Dienstmädchen und Krankenschwestern, mittlerweile stehen sie für Studentinnen zur Verfügung. Verteilt auf vier Häuser wohnen hier insgesamt elf Studentinnen und ein Verwalter - Gemeinschaftsgarten inklusive.
"Ich war sofort von diesem Ort begeistert", sagt Van Zanten gegenüber "Het Patrool". Ihr "Puppenhaus" wie sie es nennt, verteilt sich auf 24 Quadratmeter: Wohnzimmer, Schlafnische und kleine Küche.
Van Zanten würde später gerne Verwalterin des Hofes werden: "Wir sind eine kleine Gemeinschaft, hier kümmern sich alle umeinander", sagt sie.
Auch hierzulande würden Studenten von mehr Wohnraum profitieren, denn die Lage ist weiterhin angespannt. Das geht aus dem Studentenwohnreport 2025 hervor, den der Finanzdienstleister MLP zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlichte.
Demnach sind die Kosten für studentisches Wohnen im Schnitt um 2,3 Prozent gestiegen, die stärksten Preiserhöhungen liegen bei kleinen Wohnungen unter 40 Quadratmetern (+4,3 Prozent). Spitzenreiter bei den Mieten bleibt nach wie vor München, am günstigsten ist das Wohnen in Chemnitz.