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+++ Ukraine-Krieg +++: Selenskyj: Putin schmiedet Pläne für große Mobilisierung

Дата публикации: 12-08-2026 07:00:00

Kiew legt USA neuen Friedensplan für Ukraine vor +++ Russland: Haben 502 Drohnen abgefangen +++ Ukraine stoppt offenbar auf US-Bitte Angriffe auf Tanker im Hafen Noworossijsk +++ Der Newsblog.

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Ukraine-Krieg: Selenskyj: Putin schmiedet Pläne für große Mobilisierung Live-Blog Kiew legt USA neuen Friedensplan für Ukraine vor +++ Russland: Haben 502 ukrainische Drohnen abgefangen +++ Ukraine stoppt offenbar auf US-Bitte Angriffe auf Tanker im Hafen Noworossijsk +++ Der Newsblog.

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj: Kiew hat den USA einen neuen Friedensplan vorgelegt. Foto: Teresa Suarez/POOL EPA/AP/dpa

Offenbar kein Betrieb am Getreideterminal in Noworossijsk nach Angriff

Der Betrieb des Getreideterminals im russischen Hafen Noworossijsk ist Insidern zufolge aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe in der Nacht eingestellt worden. Die Demetra Holding, die Eigentümerin des Terminals am Schwarzen Meer ist, bestätigt, dass das Terminal bei dem Angriff beschädigt wurde. „Der Terminalbetrieb wurde eingestellt, und die Schadensbewertung ist im Gange“, sagt der Insider, der anonym bleiben wollte. Ein Sprecher der Demetra Holding erklärt lediglich, dass das Terminal einen nicht näher spezifizierten Schaden erlitten habe, und lehnt weitere Kommentare ab.

Selenskyj: Putin schmiedet Pläne für große Mobilisierung

Auch hat Selenskyj Putin erneut vorgeworfen, eine groß angelegte Mobilmachung zu planen. Die massenhafte Rekrutierung von Soldaten werde für den Herbst vorbereitet, gleich nach der Parlamentswahl im September. Bis zum Jahresende gehe es um mehrere Hunderttausend Russen und noch einmal ungefähr so viele für das nächste Jahr, behauptete er und berief sich auf Geheimdienstinformationen und russische Dokumente. 

Selenskyjs Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Auch in der Vergangenheit hatte Kiew Moskau mehrfach vorgehalten, eine weitere Mobilisierung vorzubereiten, ohne dass es dazu kam. Die Frage, ob es in diesem Herbst zu einer neuen Mobilisierungswelle kommt, wird aber auch von Beobachtern viel diskutiert. Bei der großen Mobilisierungswelle im Herbst 2022 waren rund 300.000 Männer eingezogen worden.

Selenskyj legt USA neuen Friedensplan für die Ukraine vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben vom Dienstag den USA Vorschläge für einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Moskau übergeben. Die Ankündigung neuer Vorschläge für die weitgehend ins Stocken geratenen Friedensgespräche erfolgt vor dem Hintergrund von Andeutungen beider Seiten über einen baldigen Besuch von US-Unterhändlern in beiden Ländern.

„Wir haben unsere Vorschläge der amerikanischen Seite übermittelt“, sagte Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache. Die USA könnten helfen, die Verteidigung der Ukraine zu stärken, vor allem bei der Flugabwehr. Zudem könnten sie Druck auf Russland ausüben, damit dessen Pläne auf ein Ende des Krieges anstatt auf eine Verlängerung abzielten. Details zu den Vorschlägen nannte Selenskyj nicht.

Russland: Haben Hafen von Odessa angegriffen

Russland hat nach eigenen Angaben den Hafen von Odessa im Süden der Ukraine angegriffen. Dort sei ein Treibstofflager getroffen worden, das der Versorgung der ukrainischen Armee gedient habe, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht.

Außerdem teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass die Streitkräfte in der Nacht 502 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört haben. Betroffen gewesen seien mehrere russische Regionen.

Ukraine stoppt offenbar auf US-Bitte Angriffe auf Tanker im Hafen Noworossijsk

Die Ukraine hat einem Medienbericht zufolge auf Bitten der USA ihre Angriffe auf Öltanker eingestellt, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepräsident JD Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, 

berichtet die „Financial Times“ 

unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew. Die US-Regierung sei alarmiert gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die Ölmärkte weiter destabilisiere und US-Firmen schädige. 

Die Angriffe hatten Tankern gegolten, die über ein Terminal des Caspian Pipeline Consortiums (CPC) im Hafen Noworossijsk Rohöl aus Kasachstan an Bord nehmen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.

Ukraine übergibt USA Vorschläge für Kriegsende

Die Ukraine hat US-Unterhändlern nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj Vorschläge zur Beendigung des mehr als vierjährigen Krieges mit Russland übergeben. „Wir haben der amerikanischen Seite unsere Vorschläge übermittelt“, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Die USA könnten helfen, die ukrainische Verteidigung vor allem durch Flugabwehr zu stärken und Druck auf Russland auszuüben. Ziel sei es, dass sich Moskau auf ein Ende des Krieges vorbereite, anstatt ihn in die Länge zu ziehen.

Ukraine: Haben Ölraffinerie im russischen Orsk angegriffen

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk angegriffen. Ziel sei die Raffinerie Orsknefteorgsintez gewesen, teilt das Militär auf Telegram mit. „Es wurde ein Brand festgestellt, das Ausmaß der Schäden wird ermittelt.“ Die Raffinerie hat eine Verarbeitungskapazität von sechs Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Sie produziert Benzin, Diesel und Flugbenzin, Heizöl, Bitumen und andere Erdölprodukte.

Großbrände nach ukrainischen Angriffen in Russland

Die Ukraine hat bei neuen massiven Drohnenangriffen im russischen Hinterland mindestens eine Ölraffinerie und Lagerhallen des landesweit größten Online-Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Im Gebiet Woronesch brannten Zehntausende Quadratmeter Lagerfläche, wie Gouverneur Alexander Gussew mitteilte. Bei dem Angriff sei ein 49 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden, es gebe auch zwei Verletzte, sagte er.

Die Anlagen des Logistikzentrums seien evakuiert worden, teilte Wildberries am Morgen mit. Nach Angaben des Gouverneurs hatte es in der Nacht einen Angriff gegeben, die russische Flugabwehr habe 15 Drohnen abgeschossen. Er sagte nicht, wie viele Drohnen ihr Ziel trafen.

In Orsk im Gebiet Orenburg an der Grenze zu Kasachstan geriet nach Meldungen in den sozialen Netzwerken nach einem Drohnenangriff eine Ölraffinerie in Brand. Gouverneur Jewgeni Solnezew bestätigte lediglich, dass ein Feuer in einem Industrieobjekt nach der Attacke ausgebrochen sei. Er sagte nicht, dass es sich um eine Raffinerie gehandelt habe. Verletzte gab es demnach keine. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Angriffen.

Einen weiteren Brand in einer Ölraffinerie meldete die russische Staatsagentur Tass aus Komsomolsk am Amur - im äußersten Osten des Landes. Zur Ursache für das Feuer oder Drohnenangriffen in der Region gab es zunächst keine Angaben.

Russland startet erneut Luftangriffe auf ukrainische Städte

Russland hat ukrainischen Angaben zufolge Kiew und andere Großstädte des Landes in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurden allein in der im Süden des Landes gelegenen Stadt Saporischschja mindestens fünf Menschen getötet und weitere 20 verletzt, wie Militärgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram schrieb. Es seien Industrieanlagen und Infrastruktur angegriffen worden. 

Aus der Hauptstadt Kiew wurde zunächst ein Verletzter gemeldet. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf der Plattform Telegram: „Explosionen in der Hauptstadt. Die Stadt steht unter Beschuss. Bleiben Sie in den Schutzräumen.“ Die Rettungsteams seien unterwegs. 

Selenskyj kündigt neue Angriffe im russischen Hinterland an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Gegenangriffe im russischen Hinterland angekündigt. In seiner abendlichen Videobotschaft verwies er auf einen zuvor schon vom Generalstab bestätigten Schlag gegen die russische Ölindustrie in Tobolsk in Sibirien. Es werde weitere ukrainische Angriffe im russischen Hinterland geben, um Russland zu zeigen, dass Frieden notwendig sei.

Selenskyj warnte auch erneut vor Nordkorea. Moskau habe zusätzliche ballistische Raketen von Pjöngjang erhalten und bereite sich auf die Ankunft eines weiteren Kontingents nordkoreanischer Soldaten auf russischem Territorium vor, sagte Selenskyj ohne Belege zu nennen. Nordkoreas Waffen seien in Zusammenarbeit mit Russland weiterentwickelt worden. Das sei eine Gefahr für die asiatischen Staaten. 

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj:  Es werde weitere ukrainische Angriffe im russischen Hinterland geben, um Russland zu zeigen, dass Frieden notwendig sei. Imago

Schweden: Geheimdienst stoppt russische Spionageoperation

Der schwedische Inlandsgeheimdienst Sapo hat nach eigenen Angaben eine russische Spionageoperation gestoppt. Diese habe das Ziel gehabt, politische Entscheidungen zu beeinflussen und das Land sowie seine EU- und Nato-Verbündeten zu diskreditieren, teilt die Behörde mit. Gesteuert worden sei die Aktion vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR unter Beteiligung von drei Personen, die im Schutz der diplomatischen Immunität agiert hätten. Die Verdächtigen befänden sich nicht mehr in Schweden, sagt ein Sapo-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Die russische Botschaft in Stockholm äußert sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Russland: Finanzaufsicht wirft Jabloko-Opposition ausländische Finanzierung vor

Die russische Finanzaufsicht Rosfinmonitoring wirft der Antikriegspartei Jabloko vor, über Dritte finanzielle Mittel aus den USA und Deutschland erhalten zu haben. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Das Oberste Gericht Russlands befasst sich derzeit mit einer Klage auf Ausschluss Jablokos von der Parlamentswahl im September. Sie ist die einzige Partei im Land, die sich gegen den Krieg in der Ukraine ausspricht. Zudem fordert die Generalstaatsanwaltschaft bei einer Anhörung, die Registrierung der Jabloko-Kandidatenliste für die Wahl aufzuheben, wie Interfax berichtet.

Ukraine: Spezialkräfte melden Drohnenangriff auf russische Chemieanlage

Ukrainische Spezialkräfte haben nach eigenen Angaben die petrochemische Anlage SapSibNeftechim im russischen Gebiet Tjumen mit Drohnen angegriffen. Der Angriff löste laut einer Telegram-Mitteilung einen Brand aus und verursachte Zerstörungen. Der dortige Gouverneur berichtete ebenfalls von einem Feuer in einer Industrieanlage nach einer Drohnenattacke. Tjumen liegt gut 2000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Russland beschleunigt Ausbau von eigenem Satelliten-Internet

Russland treibt den Aufbau eines eigenen Satelliten-Internetsystems nach ukrainischen Angaben schneller voran als geplant. Bis 2027 wolle Moskau knapp 300 Satelliten in der Umlaufbahn stationiert haben, sagt der stellvertretende Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR, Wadym Skybyzkyj, in einem Interview mit dem Medienportal RBC-Ukraine.

Das System namens „Rasswet“ solle dem US-System Starlink von SpaceX Konkurrenz machen, das der Ukraine im Krieg Vorteile bei der Drohnensteuerung und Kommunikation verschafft. Derzeit habe Russland erst 16 Satelliten im Orbit, weshalb das System über der Ukraine nur lückenhaft arbeite. Bis 2027 seien 292 Satelliten geplant, bis 2035 solle das Satelliten-Netzwerk auf 924 anwachsen. Sobald das System vollständig einsatzbereit sei, werde es eine ähnliche Abdeckung wie Starlink bieten.


Russland-Wahl: Jabloko-Chef pocht auf Teilnahme

Die liberale russische Oppositionspartei Jabloko hat sich vor dem Obersten Gericht in Moskau gegen ihren drohenden Ausschluss von der Parlamentswahl im September gewehrt. Millionen Russen seien bereit, ihre Stimme der Partei, die den Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert, bei der Duma-Wahl zu geben, sagte Jabloko-Chef Nikolai Rybakow. 

„Politische Konkurrenz ist das Wesen von Wahlen“, betonte er. Die von der kremltreuen Partei Rodina eingereichte Klage auf Ausschluss sei darauf gerichtet, den Menschen eine freie Wahl zu nehmen. Der Prozess unter Vorsitz von Richter Wjatscheslaw Kirillow wird live im Internet übertragen. Wann ein Urteil gesprochen wird, ist nicht klar.

Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem russischen Luftangriff auf die südostukrainische Großstadt Saporischschja sind mindestens 13 Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Iwan Fedorow informierte auf Telegram über beschädigte Wohnhäuser und in Brand gesetzte Autos. Es sei mindestens eine Gleitbombe auf die Industriestadt abgeworfen worden. Für die Großstadt gilt aufgrund ständiger Angriffe fast ununterbrochen Luftalarm. Die Frontlinie ist nur etwas mehr als 20 Kilometer von Saporischschja entfernt.

Nach Raketen-Einschlag: Polen will Bürger per SMS warnen

Polen will künftig seine Bürger per SMS darüber informieren, wenn seine Luftwaffe während Angriffen gegen die Ukraine Kampfjets aufsteigen lässt. Damit ziehe man eine Konsequenz aus dem Raketenabsturz Ende Juli, sagte Vize-Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka dem Portal „Wirtualna Polska“.

Am 30. Juli war während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und in der Nähe der Stadt Lublin abgestürzt. Bürger in der betroffenen Region beklagten anschließend, über die Gefahrensituation unzureichend informiert worden zu sein. Nach Angaben der Regierung in Warschau handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Verletzt wurde niemand.

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Handynutzung in Polen am Strand: Polen will künftig seine Bürger per SMS darüber informieren, wenn seine Luftwaffe während Angriffen gegen die Ukraine Kampfjets aufsteigen lässt. DPA

Behörden: Tote bei ukrainischem Drohnenangriff weit östlich von Moskau

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Nischnekamsk sind den dortigen Behörden zufolge mindestens 13 Menschen getötet und 75 weitere verletzt worden. Wie Bürgermeister Radmir Beljajew am Montag mitteilte, wurde eine offizielle Trauerzeit ausgerufen. Der Angriff habe Industrieanlagen und zivilen Einrichtungen gegolten. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau. 

Laut mehreren russischen Medien wurde eine in der Stadt angesiedelte Ölraffinerie getroffen. Auf in sozialen Netzwerken verbreiteten Videos war aufsteigender Rauch über einer Anlage zu sehen, bei der es sich offenbar um die Raffinerie handelte.  Die Aufnahmen konnten zunächst jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine: Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy

Bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy wurden örtlichen Behörden zufolge in der Nacht mindestens fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilt der regionale Gouverneur Oleh Hryhorow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Russland: Haben 285 ukrainische Drohnen abgefangen

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, die Luftverteidigung habe innerhalb von zwölf Stunden 285 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Vorfälle hätten sich vor allem in Zentral- und Westrussland ereignet, aber auch in der Republik Baschkortostan zwischen der Wolga und dem Ural. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärt auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, fünf auf die Hauptstadt zusteuernde Drohnen seien abgeschossen worden.

Selenskyj: Massiver Stromausfall in Odessa

Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300.000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an. Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden.

Russlands liberaler Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl

Das Oberste Gericht Russlands in Moskau verhandelt am Montag über einen möglichen Ausschluss der liberalen Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September. Jabloko kritisiert offen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, war aber von der Wahlleitung unerwartet für die Duma-Wahl zugelassen worden.

Allerdings häufen sich seitdem die Probleme für Jabloko um den Vorsitzenden Nikolai Rybakow. Die kremltreue rechte Partei Rodina klagt auf Wahlausschluss. Sie wirft Jabloko Presseberichten zufolge unzulässig hohe Ausgaben im Wahlkampf vor. Bei Wahlkampfmaterial seien Urheberrechte verletzt worden.

Viele Opfer nach russischem Angriff auf Charkiw

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 37 Bewohner seien bei der Attacke verletzt worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Bei dem Angriff sei ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern unter den Trümmern dauerte an.

In der Region Saporischschja starb ein Feuerwehrmann bei russischem Beschuss. Der Mann hatte mit Kollegen nach einem nächtlichen Artillerieüberfall russischer Militärs in den Trümmern nach möglichen Opfern gesucht, als der Trupp in einen neuen Angriff geriet, wie Innenminister Iwan Wychiwskyj auf Telegram mitteilte.

Selenskyj: Bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland erwartet

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, den Einsatz Zehntausender nordkoreanischer Soldaten vorzubereiten. Es sei eine Entscheidung getroffen worden, 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Territorium zu stationieren, schrieb Selenskyj am Wochenende auf der Online-Plattform X. 

Dies seien mehr als noch im Juli geschätzt. Woher er diese Informationen habe, führte er nicht aus. Selenskyj erklärte, die Ukraine würde sich sehr über Unterstützung aus Südkorea in einem Bereich freuen, in dem es einen Mangel gebe. Damit bezog er sich auf Systeme zur Luftverteidigung.

Papst fordert Schutz für Zivilisten in Ukraine und Russland

Papst Leo beklagt die Tötung unschuldiger Menschen in der Ukraine und in Russland und fordert ein Ende des Konflikts. Er erneuere seinen eindringlichen Appell, das humanitäre Völkerrecht zu achten und die Angriffe auf zivile Ziele auf beiden Seiten einzustellen, sagt das Kirchenoberhaupt vor Gläubigen, die sich in der Vatikanstadt versammelt hatten. „Die tragischen Vorfälle nehmen zu und fordern eine stetig wachsende Zahl ziviler Opfer, darunter auch Kinder“, sagt das Kirchenoberhaupt.

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