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1. FC Frankfurt in der Fußball-Oberliga: Ein Aufstieg mit Widrigkeiten

Дата публикации: 09-08-2026 05:19:26

Für den 1. FC Frankfurt beginnt am Sonntag das Abenteuer Oberliga. Über die Zuteilung in die südliche der beiden Staffel gab es zuletzt Ärger mit dem Verband. Dennoch überwiegt die Vorfreude auf die neue Aufgabe.


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1. FC Frankfurt in der Fußball-Oberliga Ein Aufstieg mit vielen Widrigkeiten

Frankfurt-Kapitän Sebastian Lawrenz spricht zu seiner Mannschaft. Quelle: rbb
Frankfurt-Kapitän Sebastian Lawrenz spricht zu seiner Mannschaft. Quelle: rbb

Der 1. FC Frankfurt ist zurück in der Oberliga – und steht vor einer aufregenden Saison. Nicht nur sportlich bedeutet die fünfte Fußball-Liga einen großen Sprung. Auch die Gegner sind größtenteils unbekannt.

Mitte Juni sicherte sich das Team die Brandenburger Landesmeisterschaft und somit das Ticket für den Aufstieg. In einem Herzschlagfinale machte der Verein nach vielen Jahren die Rückkehr in die Oberliga klar.

Schiedsrichtermangel führt zu Punktabzug

"Es war natürlich ein brutal schönes Gefühl", erinnert sich Kapitän Sebastian Lawrenz an den Aufstieg seiner Mannschaft zurück. "Erst war es gar nicht so richtig zu greifen, weil die Saison so kurios war." Den Frankfurtern wurden in der vergangenen Spielzeit zwischenzeitlich vier Punkte abgezogen, weil der Klub nicht genügend Schiedsrichter stellte. Folglich vergrößerte sich der Rückstand auf den MSV Neuruppin an der Tabellenspitze. Erst am letzten Spieltag und mit einem Treffer kurz vor Spielende sicherte sich der 1. FC doch noch den Aufstieg. "Das war wirklich der absolute Höhepunkt", sagt Lawrenz.

Viel Vorbereitungszeit hatte das Team auf die neue Saison also nicht. Hinzu kam dann auch noch Ärger wegen der Staffeleinteilung des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV). Frankfurt war eigentlich davon ausgegangen, in die Oberliga-Nord eingeteilt zu werden. Der NOFV entschied anders und ordnete den Klub der Süd-Staffel zu. Für Frankfurt bedeutet das zusätzlichen Aufwand und Kosten.

Frankfurt muss umplanen

"Anstatt nach Berlin oder an den Berliner Stadtrand zu fahren, ist unsere kürzeste Auswärtsfahrt jetzt nach Krieschow. Statt einer Stunde Fahrt bedeutet das für uns eher anderthalb Stunden. Noch länger sind die Touren nach Dresden oder Thüringen", sagt Teammanager Steven Dietrich. Der Verein legte wegen des aus seiner Sicht unnötigen Pensums Einspruch beim Verband ein, doch der NOFV lehnte ab.

Jetzt wollen sie sich in Frankfurt mit der neuen Situation, den fremden Gegnern und den langen Anreisewegen arrangieren. "Proviant, Essen, Trinken - all das müssen wir neu planen. Also wie wir unsere Spieler an Spieltagen versorgen", sagt Dietrich.

Saisonziel ist klar

Und trotzdem überwiegt in der Kleiststadt die Vorfreude auf die Spielzeit, die am Sonntag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SSC Weißenfels beginnt. Die Oberliga wird eine neue Herausforderung für den Klub. "Für uns ist das viel Neuland mit ganz wenig bisherigen Berührungspunkten", sagt Trainer Sascha Kloß. Gegen einige Teams habe seine Mannschaft zwar schon gespielt, zum Beispiel in der Vorbereitung, insgesamt sind viele Teams aber unbekannt. "Wir sind sehr gespannt, was auf uns zukommt."

Trotz aller Widrigkeiten ist das Ziel für Kloß und seine Mannschaft klar. Der 1. FC Frankfurt will unbedingt den Klassenerhalt in der fünftklassigen Oberliga schaffen.

Mit Material von Antonia Kurzhals.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 05.08.2026, 19:30 Uhr

Video: rbb24 Brandenburg aktuell, 05.08.2026, Antonia Kurzhals

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