Der erste Flug kann für die ganze Familie zur Herausforderung werden – und für die Mitreisenden. Ein Vater wollte diese deshalb vor möglichem Babylärm schützen und verteilte Ohrstöpsel.
Der erste Flug kann für die ganze Familie zur Herausforderung werden – und für die Mitreisenden. Ein Vater wollte diese deshalb vor möglichem Babylärm schützen und verteilte Ohrstöpsel.
Ein Vater aus Yichang in der chinesischen Provinz Hubei stieg am 20. Juli mit seiner fünfköpfigen Familie in einen späten Nachtflug nach Guangxi. Weil eines seiner Kinder erst acht Monate alt war, hatte der Vater 100 Paar Ohrstöpsel für seine Mitreisenden dabei. Darüber erzählt die Sendung Jingshi Live, wie das chinesische Nachrichtenportal „Jimu News“ berichtete.
Zuvor hatte Chen, der Vater, die Ohrstöpsel online gekauft: Der Nachtflug, der Luftdruck und mögliche Unruhe könnten das Baby zum Weinen bringen, dachte er. „Ich wollte andere möglichst nicht stören“, sagte er laut „Jimu News“. Die Idee habe er im Internet gesehen und für vorbildlich gehalten.
Nach dem Einsteigen verteilte Chen die Ohrstöpsel, während seine Frau das Baby hielt. Mehr als 20 Paar fanden Abnehmer, viele Passagiere lehnten jedoch freundlich ab. Der Kleine weinte glücklicherweise nur beim Start und bei der Landung.
Für den Rückflug gab Chen die Ohrstöpsel deshalb der Flugbegleitung, die sie bei Bedarf weitergeben sollte. „Zu Hause ist er ziemlich laut, aber unterwegs weint er kaum“, sagte der Vater laut „Jimu News“ in der TV-Sendung.
Mit einem Baby zu fliegen, kann für alle Beteiligten schnell stressig werden. Damit die erste Flugreise klappt, helfen vor allem Ruhe und eine gute Vorbereitung, schreibt die AOK.
Ob ein Baby mitfliegen darf, hängt zunächst von der Airline ab: Manche erlauben Flüge bereits ab einem Alter von 48 Stunden, andere erst nach zwei Wochen. Die Krankenkasse verweist zugleich auf die Empfehlung, bei gesunden Babys möglichst vier bis sechs Wochen zu warten.
Für Start und Landung wird empfohlen, das Baby zu stillen oder zu füttern: Schlucken erleichtert den Druckausgleich. Ins Handgepäck gehören außerdem Babynahrung, Windeln, Wechselkleidung und nötige Medikamente. Bei Erkrankungen sollte vorher ärztlicher Rat eingeholt werden.