Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

VOGE DS 900 X überzeugt mit BMW-Technik zum Kampfpreis

Дата публикации: 07-06-2026 13:11:00

BMW-nahe Technik, hochwertige Komponenten und viel Komfort: Die VOGE DS 900 X liefert im Test ein überraschend starkes Gesamtpaket.

Основное содержимое страницы с новостью.

Viel Ausstattung, hoher Komfort und ein starker Zweizylinder: Die VOGE DS 900 X zeigt im Test, weshalb sie sich in Europa so erfolgreich verkauft.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Optik: State of the Art
  2. Der Antrieb: ein angenehm fahrbarer „Alltagsmotor“
  3. Das Fahrwerk: beide Daumen nach oben
  4. Die Verarbeitung: Check!
  5. Der Komfort: sportliches Adventure-Bike mit Langstreckenqualitäten
  6. Die Elektronik: da geht mehr
  7. Besitzerstolz: Dieses Bike ist mehr wert als die Summe seiner Teile
  8. Fazit: Getrost empfehlenswert
  9. Technische Daten

2018 ging die Marke VOGE an den Start, den Mutterkonzern Loncin gibt es seit 1993. Die Firma baut Motoren, Motorräder und Quads und kooperiert unter anderem mit BMW Motorrad. So kommen beispielsweise die Antriebe der F-900-Baureihe von Loncin. Kein Wunder also, dass der Reihen-Twin der DS 900 X auf diesem BMW-Triebwerk basiert: Layout, Optik und die „Innereien“ sind identisch, ebenso der Hubraum von exakt 895 Kubikzentimetern. Allerdings traben in der VOGE „nur“ 95 Pferde an, in den BMWs dagegen 105. Dafür soll das selbst entwickelte Motor-Mapping in der DS mehr Druck in der Drehzahlmitte liefern. 

Der Hersteller will Premium sein und nimmt den europäischen Markt ins Visier, im Fall der DS 900 X zum Preis von schmalen 9999 Euro. Die sportliche Reise-Enduro, das Flaggschiff von VOGE, ist in Europa ein Volltreffer: In Spanien hat sie mit 5447 verkauften Exemplaren Platz eins in der Zulassungshitliste gestürmt.

Auf unserer rund 500 Kilometer langen Testrunde sind wir also buchstäblich auf der VOGE des Erfolgs gesurft und haben nach den Gründen gesucht. Denn die europäische Kundschaft ist verwöhnt und stellt hohe Ansprüche ans Material. Volle Hütte zum Knallerpreis allein macht noch keinen Bestseller, das Motorrad muss auch gut fahren und performen. Was hat diese VOGE also noch zu bieten?

Die Optik

Der kantig-aggressive Adventure-Bike-Look mit schnittigem Schnabel ist State of the Art. Das wirkt nicht schwülstig überzeichnet wie manch frühere Entwürfe aus China. Kein Wunder also, dass diese VOGE den europäischen Geschmack trifft. 

So kann man sich sehen lassen, erst recht in der mattschwarzen „Black Knight“-Variante mit goldenen Felgen. Dazu kommen Voll-LED-Beleuchtung, Nebel-Zusatzscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion und stabile Sturzbügel für den Fall der Fälle. Hinter das knackige Design kann man also getrost einen Haken setzen. Es ist absolut mehrheitsfähig – definitiv ein Grund für den Erfolg.

Zur Serienausstattung gehören auch Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht.

Zur Serienausstattung gehören auch Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht. Privat

Im Sport-Modus reagiert das Triebwerk spontan und ohne ruppige Lastwechsel. On Road ist uns das Ansprechverhalten dagegen zu teigig und indirekt. Ein serienmäßiger Quickshifter mit Blipper-Funktion erspart beim Gangwechsel den Griff zur Kupplung. Der Schaltautomat braucht für maximale Geschmeidigkeit allerdings höhere Touren und einen entschlossenen Impuls am Fußhebel. Dann shiftet er so quick und ruckfrei, wie man es sich wünscht. Die per Seilzug betätigte Antihopping-Kupplung ist sehr gut dosierbar, das Sechsgang-Getriebe arbeitet präzise. Damit lassen sich die 95 PS sauber portionieren.

Zwischen 3000 und 7000 Umdrehungen ist immer genug Dampf im Kessel. Das maximale Drehmoment von 95 Nm liegt bei niedrigen 6000 Touren an. Tendenziell ist der Motor ein solider Zieher, kein wilder Dreher, mit einer fleischigen Drehzahlmitte. Das Ding marschiert gut, mit einem bassig-dumpfen Klang unter Last, und macht die VOGE bis zu 210 km/h schnell. Unterm Strich ein angenehm fahrbarer „Alltagsmotor“, der verlässlich abliefert, ohne große Highlights zu setzen. Er allein kann also kein Kaufgrund sein.

Der serienmäßige Quickshifter funktioniert vor allem bei höheren Drehzahlen sauber.

Der serienmäßige Quickshifter funktioniert vor allem bei höheren Drehzahlen sauber. Privat
Das Fahrwerk

Das Chassis dagegen schon: Die stabile Upside-down-Gabel misst 43 Millimeter, stammt vom japanischen Hersteller Kayaba (KYB) und ist voll einstellbar, ebenso wie das Zentralfederbein am Heck. Dieses verfügt zusätzlich über ein gut erreichbares Handrad, um die Federvorspannung an die Beladung anzupassen. Das Hinterrad wird von einer Aluminiumschwinge geführt, vorne rotiert ein Offroad-taugliches 21-Zoll-Rad, hinten sind es 17 Zoll.

Auch bei der Schlauchlos-Bereifung setzt VOGE auf Premium-Hersteller. Die verbauten Pirelli Scorpion Trail II glänzen auf Asphalt mit einem Grip, der kaum auszuloten ist. Für Verzögerung sorgt Markenware von BREMBO. Wirkung und Standfestigkeit der Bremsanlage sind ohne Tadel, ein Kurven-ABS von BOSCH ist ebenfalls Serie. Das Fahrwerk arbeitet für eine Reise-Enduro eher straff, das kommt der Stabilität zugute – auch dem Lenkungsdämpfer sei Dank.

Mit ihren 238 Kilo fahrfertig geht die VOGE DS 900 X nicht mehr als Leichtgewicht durch. Trotzdem ist sie alles andere als unhandlich. Das Ding liegt sehr satt und neutral, fährt fluffig und schenkt in Schräglage viel Vertrauen. Mit diesem Bike ist man ziemlich stressfrei ziemlich schnell unterwegs. Dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz – ganz im Gegenteil: Man surft sie gerne, diese VOGE. Für das Fahrwerk gibt es, genau wie beim Design, beide Daumen nach oben.

Beim Fahrwerk setzt VOGE auf hochwertige Komponenten von Markenherstellern.

Beim Fahrwerk setzt VOGE auf hochwertige Komponenten von Markenherstellern. Privat
Die Verarbeitung

Schweißnähte, Spaltmaße und Oberflächen können sich sehen lassen. Außerdem finden sich an der 900er viele wertig ausgeführte Details wie die Führung der Hinterachse samt Kettenspanner und kleine Kunstwerke wie die obere Gabelbrücke. Alles wirkt sauber zusammengefügt, die VOGE strahlt Robustheit aus. Die Abgasanlage besteht komplett aus Edelstahl, beide Handhebel sind in der Griffweite einstellbar.

Gar nichts zu meckern? Doch. Der an sich solide Unterfahrschutz aus Alublech reicht nicht durchgehend über die komplette Unterseite des Motors. Die rechtsseitigen Krümmerrohre sind bei deftigen Geländeritten nahezu ungeschützt. Und warum versteckt sich der Ausleger des serienmäßigen Hauptständers hinter der Soziusraste? Beim Aufbocken ist er mit dem Fuß nur schwer zu erreichen, das geht definitiv besser. Trotzdem wird angesichts der sonstigen Machart klar, warum sich im letzten Jahr 665 Käufer für diese VOGE entschieden haben. Verarbeitung? Check!

Die Edelstahl-Abgasanlage hinterlässt einen hochwertigen Eindruck.

Die Edelstahl-Abgasanlage hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Privat
Der Komfort

Die VOGE DS 900 X ist keine fetzige Hardcore-Fräse für die Rallyepisten dieser Welt, sondern ein sportliches Adventure-Bike mit Langstreckenqualitäten. Und Komfort auf der großen Tour – das kann sie. Selten haben wir ein Motorrad bewegt, auf dem man über Stunden hinweg in gemäßigten 85 Zentimetern Höhe so bequem sitzt. Polsterung, Kniewinkel, Lenkerbreite: Hier passt alles.

Nach einem längeren Tagestrip muss man sich zwingen, auf dem Ding nicht einzunicken: Tempomat aktiviert, relaxt dahingerollt, die Sonne steht tief – so viel Entspannung gibt es sonst nur auf der Yogamatte. Und wem es zu frisch wird, der kann Griff- und Sitzheizung aktivieren. Da stört es kaum, dass das Windschild leichte Turbulenzen erzeugt und sich nur in zwei Positionen arretieren lässt.

Dank Radar verfügt die VOGE auch über einen Totwinkelassistenten. Der ersetzt zwar nicht den Schulterblick, zeigt aber mit einem aufleuchtenden Dreieck in den Rückspiegeln, wenn sich andere Verkehrsteilnehmer „unsichtbar“ nähern. Bei unserem Test hat das System zu 90 Prozent zuverlässig funktioniert und bietet damit einen Sicherheitsgewinn. Schlüsselloses Starten gehört bei der VOGE ebenfalls zur Serienausstattung, der Smart Key bleibt zum Zünden in der Tasche. Ganz klar: Auch die Komfortsucher sind in der DS 900 X fündig geworden.

Die Elektronik

Die Chinesen bezeichnen das verbaute Elektronikpaket als „Premium“, und auf den ersten Blick ist auch alles da: vom Kurven-ABS über die vier Fahrmodi, dynamisches Notbremslicht und Kollisionswarner für den rückwärtigen Verkehr bis hin zu einer Frontkamera in HD-Auflösung. Dazu kommen der erwähnte Totwinkelassistent und die Traktionskontrolle (TCS). Letztere lässt sich allerdings nicht separat abschalten. Man muss dazu den Enduro-Modus wählen, dann ist aber auch das ABS deaktiviert.

Die Sensibilität und damit die Regeleingriffe von Kurven-ABS und TCS sind an die Kennfelder der Fahrmodi gebunden. Individuell konfigurieren lässt sich hier gar nichts. Fairerweise sei gesagt, dass uns das auf unserer Testrunde nicht massiv gestört hat. Nur in ein paar Situationen fühlte es sich so an, als nehme die Traktionskontrolle beim schnellen Aufrichten des Bikes aus Kurven heraus kurz Leistung weg, ohne dass dabei heftig beschleunigt worden wäre.

Unser Eindruck: Die DS 900 X könnte fahrdynamisch sicher noch mehr, wenn die etwas übervorsichtige Elektronik hier Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration bieten würde. Gemessen daran kann das auf den ersten Blick üppige Elektronikpaket kein primärer Kaufgrund sein.

Das TFT-Display der VOGE DS 900 X wirkt modern und übersichtlich.

Das TFT-Display der VOGE DS 900 X wirkt modern und übersichtlich. Privat
Besitzerstolz

Die VOGE nervt, denn das Ding hat serienmäßig so viel Zeugs an Bord, dass man leicht etwas vergisst. So ist uns das sieben Zoll große, farbige TFT-Display mit App-basierter Konnektivität samt Navigation, USB-A/C- und 12-Volt-Anschluss glatt durchgerutscht. Das übersichtliche Cockpit besitzt eine ansprechende Grafik, die Bedienung erfolgt weitgehend intuitiv über die linke Lenkerarmatur. Selbst eine Reifendruckanzeige gehört mit dazu.

Noch wichtiger als die reine Menge an gebotener Ausstattung ist aber, dass sich so etwas wie Besitzerstolz einstellt. Dieses Bike ist mehr als die Summe seiner Teile, es glänzt mit Charakter und Eigenständigkeit. Und das zieht die Käufer seit jeher magisch an. Auch hier also beide Daumen hoch.

Fazit

Volle Hütte zum Knallerpreis ist nicht das alleinige Rezept des Erfolgs – die VOGE DS 900 X besitzt noch weitere attraktive Zutaten, siehe Optik, Fahrwerk, Verarbeitung und Komfort. Nicht ganz so hell leuchtet der Stern noch bei der Elektronik. Es ist prinzipiell alles an Bord, aber hochwertige Ingredienzien allein sorgen hier nicht automatisch für ein fein abgeschmecktes Menü, es fehlt der Feinschliff im Detail. 

Alles in einen Topf schmeißen und einmal kräftig umrühren reicht in dem Fall nicht für drei Sterne, zumal das Bike von den Anlagen her mehr im Köcher hat. Doch keine Sorge: Das bekommen sie in China sicher zügig hin. Ein Software-Update könnte vermutlich schon helfen, damit die 900er auch weiterhin der Bestseller im VOGE-Programm bleibt. Die Hardware stimmt schon jetzt und kann getrost empfohlen werden. 

Technische Daten

Motor: Flüssigkeitsgekühlter DOHC-Reihen-Twin, Standgeräusch 93 dB (A)

Hubraum: 895 Kubikzentimeter

Leistung: 70 kW / 95 PS bei 8250 U/min

Drehmoment: 95 Nm bei 6000 U/min

Vmax: 210 km/h (Werksangabe)

Getriebe: Sechsgang, Quickshifter mit Blipper-Funktion

L/B/H: 2325 mm / 940 mm / 1420 mm

Sitzhöhe: 850 mm

Gewicht: 238 Kilo fahrfertig

Zuladung: 205 Kilo

Tankinhalt: 17 Liter

Bremse: BREMBO-Doppelscheibe vorne (305 mm); BREMBO-Einzelscheibe hinten (265 mm), BOSCH-Kurven-ABS

Federung vorne: KAYABA 43-mm-Upside-down-Gabel, voll einstellbar, Federweg 205 mm

Federung hinten: Zweiarmschwinge aus Aluminium, KAYABA-Zentralfederbein, voll einstellbar, Federvorspannung per Handrad justierbar, Federweg 200 mm

Reifen vorne/hinten: 90/80-21, 150/70-17 (Bereifung: Pirelli Scorpion Trail II)

Garantie: drei Jahre ohne Kilometerbegrenzung

Serviceintervalle: alle 10.000 Kilometer oder einmal jährlich, Ventilspielkontrolle alle 20.000 Kilometer

Preis: 9999 Euro plus 370 Euro Überführungskosten

Hier für den Auto-Newsletter anmelden!

Sie wollen keinen Artikel unserer Auto-Experten verpassen? Dann melden Sie sich jetzt beim Auto-Newsletter von FOCUS online an.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1BMW iX3 im Autobahn-Test024.8418-05-2026
2Der Diesel ist im BMW-Cabrio eine kluge Wahl 019.5410-08-2026
3VOGE 900 DSX: Accesorios para equipar la moto más vendida011.2203-04-2026
4VOGE 900 DSX: Accesorios para equipar la moto más vendida011.2203-04-2026
5Why BMW’s New X5 May Be the Safest Bet in SUVs5630-06-2026
6Why BMW’s New X5 May Be the Safest Bet in SUVs5730-06-2026
7Probamos la nueva BMW F 450 GS Trophy, una trail A2 de alta gama que rejuvenece la familia GS06.1812-05-2026
8Why BMW’s New X5 May Be the Safest Bet in SUVs5730-06-2026
9BMW iX5 Blows Away The Competition With 460-kW Charging, 435-Mile Range013.8930-06-2026
10The New BMW i3 Has More Range Than Any Tesla017.118-03-2026

Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 19.59. Источник: rss.focus.de.