Der Grand Prix von Österreich wurde nicht nur zur großen Hitze-, sondern auch zur großen Upgrade-Schlacht. Fast alle Formel-1-Teams brachten neue Teile für ihre Wagen an die Strecke, manche mehr, manche weniger. Ferrari gehörte zu den Teams, die kräftig aufrüsteten. Mercedes-Teamchef Toto Wolff wundert das sehr.

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Der Grand Prix von Österreich wurde nicht nur zur großen Hitze-, sondern auch zur großen Upgrade-Schlacht. Fast alle Formel-1-Teams brachten neue Teile für ihre Wagen an die Strecke, manche mehr, manche weniger. Ferrari gehörte zu den Teams, die kräftig aufrüsteten. Mercedes-Teamchef Toto Wolff wundert das sehr.
Zum wiederholten Male hat die Scuderia Ferrari in Österreich neue Teile für ihren SF-26 mit an die Strecke gebracht. Angesichts des limitierten Budgets, das den Formel-1-Teams im Laufe einer Saison zur Verfügung steht, verwunderte das unter anderem Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
"Wir sind ein bisschen überrascht, dass Ferrari diese ganzen großen Upgrades so an sein Auto bringen kann, wie sie es tun. Meiner Meinung nach müsste ihnen bald das Geld ausgehen", blickte Wolff argwöhnisch auf die Roten. Mercedes, so versicherte der Verantwortliche, könne sich Verbesserungen für den W17 in diesem Ausmaß nicht leisten. "Uns fehlt einfach der Puffer im Budget, um so viele Teile wie sie zu bringen."
Wolffs Hoffnung ist, dass der Scuderia das Geld tatsächlich langsam ausgeht und die Roten ihren Wagen vor allem gegen Ende der Saison nicht weiter aufrüsten können.
"Hoffentlich ändert es sich Richtung Ende der Saison und sie sind dann nicht mehr in der Lage, neue Teile zu bekommen. Logisch wäre es, wenn es so läuft und wir gleichzeitig mehr Teile bringen können", meinte der Mercedes-Boss.
Große Aerodynamik-Upgrades hatte Ferrari schon in Miami und Barcelona präsentiert. In Spielberg folgte ein weiteres Paket.
Über die Upgrade-Flut hatte sich schon am Donnerstag Fernando Alonso verwundert gezeigt. Der Spanier erklärte vielsagend, die anderen Teams müssten Gelddruckmaschinen im Keller haben, um sich die neuen Teile leisten zu können.
Zustimmung erhielt der Spanier daraufhin unter anderem von Carlos Sainz. Der Williams-Pilot erklärte zu dem Thema: "Wir sind von der Anzahl der Verbesserungen, die die besten Teams bringen, überrascht. Die Unterschiede sind enorm, sie sind gigantisch."
Da Williams zu den wenigen Teams gehörte, die ohne Upgrades nach Spielberg kamen, war laut Sainz schnell klar, dass im Rennen nichts gehen würde. "Sobald wir die Upgrade-Liste von der FIA gesehen haben, haben wir erkannt, dass wir nach den Problemen in Barcelona mit der Hitze und den schnellen Kurven auch hier leiden würden."
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