Dr. Helmut Marko hat die Geschicke bei Formel-1-Rennstall Red Bull über viele Jahre lang mitgeprägt. Ende des vergangenen Jahres kehrte er der Königsklasse des Motorsports den Rücken zu. Ein Comeback schloss der Grazer nun wenige Tage vor dem Großen Preis in seiner Heimat Österreich aus.

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Dr. Helmut Marko hat die Geschicke bei Formel-1-Rennstall Red Bull über viele Jahre lang mitgeprägt. Ende des vergangenen Jahres kehrte er der Königsklasse des Motorsports den Rücken zu. Ein Comeback schloss der Grazer nun wenige Tage vor dem Großen Preis in seiner Heimat Österreich aus.
Helmut Marko hat mit der Formel 1 endgültig abgeschlossen. Zwar fungiert der 83-Jährige noch als offizieller Botschafter des Red-Bull-Rings in Spielberg, wo am Wochenende der Große Preis von Österreich ausgetragen wird. Viel mehr hat der langjährige Motorsport-Chef von Red Bull aber nicht mehr mit der Königsklasse am Hut.
Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" gefragt, ob er etwas an der Formel 1 vermisst, entgegnete Marko deutlich: "Nein, ich habe immer gesagt, wenn ich aufhöre, dann höre ich auch wirklich auf. Ich genieße es, wenn ich die Rennen im Fernsehen verfolge, da bekommt man alles exakt mit. Es ist mir erst im Nachhinein klar geworden, wie anstrengend das ganze Reisen war. Das merkt man gar nicht, wenn man voll involviert ist."
Marko sei jetzt "ein normaler Fernsehzuschauer wie jeder andere". Er habe etwa auch "darauf verzichtet, die ganzen Daten weiterhin zu bekommen".
Beim Großen Preis von Österreich erwartet der Ex-Red-Bull-Funktionär erneut ein spannendes Rennen: "Durch das neue Reglement ist Mercedes ganz klar in der Favoritenrolle. Sie hatten jetzt aber schon den zweiten Motorschaden, das ist unüblich für sie. Generell muss man sagen, dass die Updates in so einer Phase des Reglements aber sicher wirksamer sind, da kann man auf einen Sprung fünf Zehntelsekunden herausholen."
Sein ehemaliges Team bringe in Spielberg zudem "erstmals ein Auto am Gewichtslimit" mit: "Die sind sicher auch da. Ich hoffe, dass Max dann vorne mitfahren kann. Mercedes ist Favorit, der Rest ist aber mehr als interessant." Marko galt als enger Vertrauter des vierfachen Weltmeisters Verstappen, der in dieser Saison aber zunächst mit großen Problemen zu kämpfen hatte.
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