Beim Großen Preis von Österreich stand Max Verstappen hinter Rennsieger George Russell auf dem Podest. Nachdem der vierfache Weltmeister zuvor in Spanien noch die Leistungen seines Formel-1-Flitzers kritisiert hatte, setzte ihm Red Bull in Spielberg ein deutlich konkurrenzfähigeres Paket unter den Sitz. Ist ein Abschied des vierfachen Weltmeisters damit vom Tisch?

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Beim Großen Preis von Österreich stand Max Verstappen hinter Rennsieger George Russell auf dem Podest. Nachdem der vierfache Weltmeister zuvor in Spanien noch die Leistungen seines Formel-1-Flitzers kritisiert hatte, setzte ihm Red Bull in Spielberg ein deutlich konkurrenzfähigeres Paket unter den Sitz. Ist ein Abschied des vierfachen Weltmeisters damit vom Tisch?
Laut "Sport Bild" ist diese Frage mit Nein zu beantworten. Max Verstappen sei mit dem Upgrade an seinem RB22 zwar sehr zufrieden, trotzdem wolle er die Formel-1-Rennen in Silverstone, Spa und Budapest abwarten. Sollte sich dort die positive Entwicklung und der Auswärtstrend bestätigen, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass der Niederländer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen wird.
Seine Exit-Option kann der Superstar dann ziehen, wenn er bis zur Sommerpause nach dem Ungarn-GP nicht auf Platz eins oder zwei in der Fahrerwertung steht. Dass der aktuell in der Fahrer-WM an Position sieben geführte Verstappen das schaffen wird, ist nahezu ausgeschlossen. Den Informationen der Sportzeitschrift wähnt sich der 28-Jährige mit seinem Rennstall aktuell auf dem richtigen Weg.
Dass sein Flitzer in Österreich mit der Spitze konkurrieren konnte, habe Verstappen "noch glücklicher" gemacht, als auf dem Podest zu stehen, heißt es. Durch das gute Resultat in Spielberg und die klar erkennbaren Fortschritte, die Red Bull an dem Boliden gemacht hat, hätten dazu geführt, dass der Poker um einen Abgang des vierfachen F1-Weltmeisters "abgekühlt" ist. Das "Fundament" für eine weitere Zusammenarbeit sei vorhanden, heißt es.
Zuvor wurde Verstappen mit einem Wechsel zu McLaren in Verbindung gebracht. Die Spekulationen um Verhandlungen dementierte Manager Raymond Vermeulen aber umgehend bei der "Bild": "Da ist nichts dran. Es gab keine Verhandlungen [mit McLaren]. Wir warten, wie gesagt, erstmal die nächsten Wochen die Entwicklung des Autos ab."
"Sky Sports" berichtet am Montag jedoch, dass es definitiv zu Gesprächen zwischen dem Rennstall und dem Ausnahmefahrer gekommen ist – und diese sogar auf Wunsch von Verstappen stattfanden. Wie der Pay-TV-Sender weiter vermeldet, soll sich der Red-Bull-Fahrer aktiv bei dem Team aus Woking gemeldet haben, um Kontakt mit CEO Zac Brown und Co. "zu initiieren".
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