Ein Supermarkt in den Niederlanden hat Probleme mit Schülern. In den Pausen kaufen sie dort ein, ohne zu zahlen.
Ein Supermarkt in den Niederlanden hat Probleme mit Schülern. In den Pausen kaufen sie dort ein, ohne zu zahlen.
Das Odulphuslyceum ist ein katholisches Gymnasium und eine weiterführende Schule in Tilburg in den Niederlanden. Dort sorgen Schüler in den Pausen in einem Jumbo-Supermarkt und in einer Drogerie für Ärger. Laut der Schule kommt es immer häufiger vor, dass „vergessen” wird, Produkte zu bezahlen. Über den Fall berichtet der niederländische Sender „Omroep Brabant”.
Die Schule wandte sich demnach in einem Brief an die Eltern. „Nicht für Produkte zu bezahlen, wird zunehmend zu einem strukturellen Problem. Wir finden das beunruhigend und inakzeptabel“, heißt es in dem Schreiben.
Im kommenden Schuljahr will die Schule Maßnahmen ergreifen. „Die Lehrer werden im nächsten Schuljahr in diesen beiden Geschäften anwesend sein, um das Verhalten der Schüler im Blick zu behalten“, wird Rektorin Iris Pfrommer von „Omroep Brabant” zitiert. Die Schule bittet die Eltern außerdem, mit ihren Kindern über deren Verhalten zu sprechen, und fordert die betroffenen Geschäfte auf, Diebstähle konsequent anzuzeigen.
Der Filialleiter des betroffenen Jumbo-Supermarkts hat aber auch noch ein weiteres Problem mit den Schülern: „Es ist die Zügellosigkeit der Schüler, die im Laden alles auf den Kopf stellen und an andere Orte zurücklegen.“
Den Kunden fehle das Geld. Lebensmittel würden immer teurer werden, sagen sie. Die Händler berichten außerdem von einer gefährlichen Eskalation: Die Diebe würden immer gewaltbereiter, teils „ziehen sie gleich das Messer“. Ohne Sicherheitskräfte würde es nicht mehr gehen.