Stark, stärker, am stärksten: Die 10 größten Kraftprotze unter den Pferderassen
Дата публикации: 03-07-2026 14:00:00
Sie ziehen tonnenschwere Lasten und beeindrucken mit ihrer gewaltigen und muskulösen Statur: Wir zeigen die zehn kräftigsten Pferderassen der Welt.
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Stand: 03.07.2026, 16:00 Uhr
Von: Lara-Sabrina Kiehl
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Sie ziehen tonnenschwere Lasten und beeindrucken mit ihrer gewaltigen und muskulösen Statur: Wir zeigen die zehn kräftigsten Pferderassen der Welt.

1 / 10Sie sind die Hingucker schlechthin. Ihr schwarzes Fell und die lange wellende Mähne prädestinieren Friesen für glanzvolle Showmomente. Doch auch mit ihrem Charakter lassen sie Herzen höher schlagen. Sie sind ausgeglichen, robust und nervenstark. Sie lassen sich in zwei Typen unterscheiden: den sportlichen schlankeren Typ und den Barockentyp, der schwerer und muskulöser ist. Während sich der sportliche Typ für die Dressur eignet, ist der schwere Typ überwiegend in der Barockreiterei oder als Kutschpferd zu finden. © imagebroker/Imago
2 / 10Nordschwedische Kaltblüter gehören zu den leichten Kaltblütern. Sie sind sehr fleißig und gutmütig. Als Wagen oder Rückepferd im Wald eignen sie sich hervorragend. Die Pferderasse wird seit Anfang des 19. Jahrhunderts ohne Fremdblut rein gezüchtet. Um mehr Größe und Masse in der Zucht zu erreichen versucht man Belgische Kaltblüter und Clydesdales reinzuzüchten, doch diese Versuche schlugen fehl. Nordschwedische Kaltblüter gelten als erstaunlich beweglich, ausdauernd, genügsam und äußerst gesund. © Depositphotos/Imago
3 / 10Das Australian Draft Horse entstand aus einer Einkreuzung von vier anderen Kaltblutrassen, dem Clydesdale, Percheron, Shire Horse und dem Suffolk Punch. Der Name „Draft Horse“ also „Zugpferd“ leitet sich von ihrer Eignung bzw. dem Einsatz ab. Denn „Ziehen“ bzw. „eine schwere Last zu ziehen“ war das wofür die Rasse gebraucht wurde. Speziell für den Australischen Kontinent gezüchtet, gelten sie als äußerst robust. Außerdem sind sie bekannt für ihre Kraft und ihr außergewöhnlich ruhiges Temperament. (Symbolbild) © Dreamstime/Imago
4 / 10Mit einem Gewicht von bis zu 1.000 Kilogramm und einem Stockmaß von rund 1,65 Metern gehört der Ardenner zu den besonders kräftigen Kaltblütern. Sein Körperbau ist kompakt und muskulös, mit kurzen, aber sehr starken Beinen und massiven Schultern, die seine enorme Zugkraft erahnen lassen. Ursprünglich als Arbeits- und Zugpferd gezüchtet, eignet er sich auch zum Reiten. Besonders geschätzt wird er für seine enorme Kraft, gepaart mit einem ruhigen und gutmütigen Wesen. © Dreamstime/Imago
5 / 10Eine fuchsfarbene „Jacke“ ist typisch für den Suffolk Punch. Die aus England stammende Pferderasse besitzt ausgeprägte starke Muskeln, ist eher kurzbeinig und rundlich geformt und hat dabei aber eine enorme Zugkraft. In den 1960er Jahren erging es dem Suffolk Punch wie vielen anderen schweren Zugpferderassen – in der Landwirtschaft wurden sie immer weniger gebraucht. Dies wirkte sich auf den Bestand dieser Rasse aus, der stark zurückging und zwar so sehr, dass die Rasse vom Aussterben bedroht war. Heute setzen sich Liebhaber für den Erhalt dieser robusten und gutmütigen Tiere ein. © Dreamstime/Imago
6 / 10Mit einer Widerristhöhe von bis zu 1,93 m gehören Clydesdales zu den größten Pferden, die es gibt. Sie sind hochbeinig und elegant. Aufgrund von Einkreuzungen ähneln sie dem Shire Horse sind aber im Vergleich etwas kleiner, agiler, beweglicher und temperamentvoller. Dennoch haben sie eine menschenbezogene Art und eignen sich für das Freizeitreiten oder auch für Showauftritte. Dank ihrer Kraft, Ausdauer und ihres Arbeitswillens sind sie top Zugpferde. © Dreamstime/Imago
7 / 10Rheinisch-Deutsche Kaltblüter sind zuverlässige Arbeitspartner in Land- und Forstwirtschaft. Beliebt sind sie aber auch als Freizeitpferde. Die sanften und gleichzeitig kräftigen Tiere sind mittlerweile jedoch selten geworden und wurden von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) entsprechend eingestuft. Im Prinzip ähneln sie dem Belgischen Kaltblut. Kein Wunder, denn früher wurden die Rassen miteinander gekreuzt. Nach dem ersten Weltkrieg verzichtete man jedoch auf das Einkreuzen und aus dem Rheinisch-Belgischen Kaltblut wurde das Rheinisch-Deutsche Kaltblut. © Dreamstime/Imago
8 / 10Sie sind beeindruckend groß, kräftig gebaut und gleichzeitig herzensgut – Shire Horses. Trotz ihrer Größe sind Shire Horses für erstaunlich vieles geeignet. Sei es als Freizeitpferd, als Kutsch- oder Zugpferd oder für therapeutische Zwecke. Bei letzterem kommt ihnen ihr ausgeglichener, gutmütiger Charakter besonders zu gute. Schwere Lasten zu ziehen, ist für die sanften Riesen ebenfalls kein Problem. Dafür zählen Schnelligkeit, enge Wendungen oder hohe Sprünge eher nicht zu ihren besonderen Talenten. © Dreamstime/Imago
9 / 10Belgische Kaltblüter sind häufig auch unter dem Namen Brabanter bekannt. Sie sind äußerst kräftig und robust gebaut. Dadurch sind sie ideale Zugpferde und wurden früher häufig in der Landwirtschaft eingesetzt. Vereinzelt unterstützen sie aber auch heute noch einige Menschen bei ihrer Arbeit. Zum Beispiel in der Landschaftspflege oder beim Holzrücken im Wald vor allem in unwegsamen Gelände, wo Maschinen nicht hinkommen oder unerwünscht sind. © imagebroker/Imago
10 / 10Der Percheron stammt aus Frankreich und wurde früher vor allem in der Landwirtschaft und als Zugpferd eingesetzt. Dort zeigte sich deutlich wie gut diese Pferde schwere Lasten bewegen können und gleichzeitig eine sehr gute Ausdauer haben. Trotz ihrer beeindruckenden Größe und Muskelkraft gelten Percherons als ruhig, freundlich und ausgeglichen. Neben dem kräftigen Pferdetypen gibt es auch einen eleganteren und sportlicheren Typ des Percherons. Farblich dominieren Schimmel, die im Laufe ihres Lebens zunehmend aufhellen. Doch auch schwarze oder braune Tiere kommen vor. © Anka Agency International/ImagoPferde begeistern die Menschen seit Jahrtausenden und galten lange Zeit als unverzichtbare Helfer im Alltag. Besonders kräftige Rassen wurden in der Landwirtschaft, beim Holzrücken oder vor schweren Fuhrwerken bevorzugt eingesetzt und mussten dabei enorme Leistungen erbringen. Obwohl moderne Maschinen diese Aufgaben heute größtenteils übernommen haben, sind die beeindruckenden Kraftpakete unter den Pferden noch immer beliebt und faszinieren mit ihrer Stärke und imposanten Erscheinung.
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