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Tschüss – bis zum nächsten Mal +++ Neun Festnahmen und Ermittlungen gegen Pyro-Zünder

Дата публикации: 09-07-2026 05:30:00

Das Open Frauenfeld ist zu Ende. In unserem Liveticker zum Nachlesen können Sie nochmals in die vergangenen Festivaltage auf der Grossen Allmend eintauchen.

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14:44 Uhr

Tschüss – bis zum nächsten Mal

Das war's vom Open Air Frauenfeld 2026. Wir verabschieden uns und danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Liveticker. Solange Sie auf das nächste Festival auf der Frauenfelder Allmend warten, können Sie hier die diesjährige Ausgabe Revue passieren lassen.

14:06 Uhr

Neun Festnahmen und Ermittlungen gegen Pyro-Zünder

Das Open Air Frauenfeld verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau verhältnismässig ruhig und mehrheitlich friedlich. Von Donnerstag bis Sonntagmittag ging keine Meldung wegen einer schweren Gewalttat ein. Ebenfalls sind keine schwer verletzten Personen zu verzeichnen. Das teilt die Kantonspolizei Thurgau in einem Communiqué mit.

Es gingen rund 20 Anzeigen ein.

Es gingen rund 20 Anzeigen ein.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Nach Angaben des Veranstalters waren seit Donnerstag rund 105'000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände. Um im Ereignisfall rasch reagieren zu können, haben zahlreiche Einsatzkräfte, unter anderem jene der Kantonspolizei Thurgau, den Anlass im Schichtbetrieb begleitet. «Die intensiven Vorbereitungen aller beteiligten Organisationen sowie des Veranstalters haben sich gelohnt und führten in sehr guter Zusammenarbeit zu einem reibungslosen Ablauf des Grossanlasses», schreibt die Kapo.

Von Donnerstag bis Sonntagmittag gingen gegen 20 Anzeigen ein. In den meisten Fällen wurden Wertgegenstände gestohlen, unter anderem wurde den Besucherinnen und Besuchern im Festgelände Schmuck vom Hals gerissen. Eine Anzeige ging wegen Tätlichkeit, eine wegen Drohung und drei wegen Betrugs ein. Es kam zu keinen schweren Gewalttaten. 24 Personen wurden vom Gelände weggewiesen.

Pyro-Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Insgesamt wurden neun Personen festgenommen, davon kamen drei in polizeilichen Gewahrsam. Drei Personen waren zur Festnahme von ausserkantonalen Stellen ausgeschrieben. Ein 29-jähriger Afghane wurde nach einer sexuellen Belästigung festgenommen. Nach einem Diebstahl aus einem Zelt wurden zwei Afghanen im Alter von 18 und 19 Jahren festgenommen und inhaftiert.

Bei den Festgenommenen konnte Deliktsgut sichergestellt werden. Fünf Personen konnten ermittelt werden, die in der Menschenmenge Pyros gezündet haben. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau und der Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen.

Auch am Samstagabend wurden Pyros gezündet.

Auch am Samstagabend wurden Pyros gezündet.

Bild: Andrea Tina Stalder

Rund 2100 Konsultationen wurden durch die Sanität registriert. 256 Personen benötigten eine ärztliche Konsultation und in neun Fällen verfügten die Ärzte eine Spitaleinweisung zur Weiterbehandlung.

Bei der An- und Abreise der Besucherinnen und Besucher sei es auf den Strassen in der Region Frauenfeld zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Parkplätze beim Festivalgelände waren mit einigen tausend Fahrzeugen belegt. (kapo/aro)

13:51 Uhr

Handy im Moshpit verloren: Besuch im Fundbüro

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Bild: Anja Kündig

Manuel und Nico führen Fundgegenstände und ihre Besitzerinnen und Besitzer wieder zusammen. «Bisher haben fast alle Gegenstände wieder ihren Weg zurück gefunden», sagt Manuel. Vor allem Handys werden oft gesucht. Nico meint: «Viele merken erst nach dem Moshpit, dass sie etwas verloren haben und kommen dann direkt zu uns.»

In diesem Jahr seien es um die 70 Handys gewesen. Sogar ein Portemonnaie mit 600 CHF darin hat es wieder vollständig zum Besitzer geschafft. Und auch ein einzelner Schuh hat nach zwei Tagen wieder den passenden Fuss gefunden. Das Fazit der Fundgrube nach drei Tagen OAF: «Es ist mehr liegengeblieben als auch schon, dafür konnten wir aber auch mehr zurückgeben als auch schon.» (ank)

13:16 Uhr

Kein weiblicher Act auf der Hauptbühne: Das sagt der CEO

Am Open Air Frauenfeld sind in diesem Jahr auffallend wenig Frauen zu hören. Auf der Hauptbühne ist kein einziger weiblicher Act aufgetreten. Jetzt äussert sich René Götz, CEO der First Event AG und sagt: «Wir möchten mehr weibliche Acts buchen, entscheiden aber nicht allein: Verfügbarkeit, Reichweite und Zielgruppen spielen mit.» Der Hip-Hop sei nach wie vor männlich dominiert, Frauen müssten sich oft stärker behaupten.

René Götz, CEO First Event AG.

René Götz, CEO First Event AG.

Bild: Andrea Tina Stalder

Beim Open Air Frauenfeld würden aber auch immer wieder Frauen auf der grossen Bühne stehen. Als Beispiele nennt Götz frühere Auftritte von Latto und Nina Chuba (2023) sowie Nicki Minaj und Shirin David als Headlinerinnen in den vergangenen Jahren. Das Festival achte bei den Bookings auf «einen ausgewogenen Mix aus künstlerischer Vielfalt und starker Bühnenpräsenz».

12:49 Uhr

Festival-Feuerwehr zieht Bilanz

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Bild: Livia Gamper

Sandro Heinzmann, Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Frauenfeld, sagt, dass es bis anhin nur wenige Einsätze gab. Dazu gehörten etwa ein brennender Abfalleimer sowie aufgeblähte Akkus, die von der Feuerwehr gesichert wurden. Den Besuchenden des Festivals empfiehlt Heinzmann, keine brennenden Gegenstände wegzuwerfen. «Auf dem trockenen Boden kann es sehr schnell zu einem Brand kommen», sagt er.

Brennende Pyros inmitten der Menschenmenge löscht die Feuerwehr hingegen nicht. Personen, die Pyrotechnik abbrennen, würden mithilfe von Kameras ermittelt und anschliessend angezeigt. Ein Eingreifen, solange die Pyros noch brennen, sei ohnehin nicht möglich. Man müsse warten, bis sie abgebrannt seien. Auch für die Feuerwehr ist das warme Wetter eine Herausforderung. «Wir versuchen, uns möglichst im Schatten aufzuhalten und viel Wasser zu trinken», sagt Heinzmann. (lig/fra)

12:20 Uhr

Sie haben für Ordnung am OAF gesorgt

Sie sorgen für saubere WC-Anlagen.

Sie sorgen für saubere WC-Anlagen.

Bild: Anja Kündig

Zwischen 5 Uhr morgens und 5 Uhr abends werden im Stundentakt auf und um das Festivalgelände die WC-Anlagen gereinigt. «Es ist weniger ‹grusig›, wie man denkt», sagt Colin. Er ist nun bereits zum sechsten Mal im Einsatz. Seine Kollegin Sandra sei seit 2008 Teil des OAF-Putzteams. Ihr Team besteht aus insgesamt fünf Personen. Sie wurden von einer auswärtigen Firma extra für das Festival angestellt. Colin sagt: «Die Leute sind stets dankbar und freundlich. Das macht die Arbeit angenehmer.»

Dieses Jahr haben die Abfallsammler weniger zu tun als auch schon.

Dieses Jahr haben die Abfallsammler weniger zu tun als auch schon.

Bild: Anja Kündig

Mit Müllbeuteln und Handschuhen ausgerüstet, sammeln Ana-Sofia, Ryan, Erin, Luís, Philipp und Claudio liegengebliebenen Abfall. Die meisten von ihnen nicht zum ersten Mal. Ihre Schichten dauern jeweils vier Stunden. Am meisten Abfall gibt es dort, wo die Leute länger warten oder anstehen müssen. «Da ist es auch egal, ob ein Mülleimer gleich daneben steht», meinen sie. Auf den Campingplätzen sei es noch viel schlimmer. Im Vergleich zu den letzten Jahren sei es dieses Jahr insgesamt weniger schlimm. (ank)

11:55 Uhr

Vapes und CBD sind hoch im Kurs

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Bild: Jessy Nzuki

«Es läuft viel besser als im vergangenen Jahr.» Mike ist Geschäftsführer von «Smoke Broker». Am Open Air verkauft sein Team und er Vapes, CBD und Zubehör - aber kein THC. «Natürlich gibt es das bei uns nicht. Trotzdem werden wir tausend Mal am Tag danach gefragt», sagt er und lacht. Der Erfolg in diesem Jahr führt Mike auf seine Preise und die gute Stimmung zurück. «Die Leute sind gut drauf und geniessen.» (jen)

11:30 Uhr

Auch auf dem Gelände wird abgebaut

Wo vor wenigen Stunden noch Feiernde getanzt und mitgesungen haben, sind nun Abbauarbeiter zugange. Das Open Air ist zu Ende, die Aufräumarbeiten schon in vollem Gange. (jen)

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Bild: Jessy Nzuki

11:03 Uhr

Aufbruchstimmung auf dem Camping

Die Gruppe hat ihr Zelt beim Open Air gemietet.

Die Gruppe hat ihr Zelt beim Open Air gemietet.

Bild: Jessy Nzuki

«Während die anderen den Pavillon zusammengeräumt haben, habe ich noch geschlafen», sagt Linda und lacht. Sina, Linda, Felicia und Lynn sind unter den Tausenden von Besuchenden, die sich nun auf den Nachhauseweg machen. Das Aufräumen habe nur eine halbe Stunde gedauert. Ihr Vorteil: Sie haben ein Zelt beim Open Air gemietet. So gab es für sie kein mühsames Zusammenfalten und Zusammenklappen von Zeltstangen. (jen)

10:31 Uhr

Sie leitet seit 18 Jahren den Festivalshop

Gilberte ist Coiffeuse und betreut Behinderte.

Gilberte ist Coiffeuse und betreut Behinderte.

Bild: Pascal Moser

Gilberte aus Effretikon leitet seit 18 Jahren den Festivalshop. Ansonsten arbeitet sie als Coiffeuse und Betreuerin für Behinderte. «Mich erstaunt, wie freundlich die jungen Leute seit ein paar Jahren sind», sagt sie. Früher habe es beim Shop noch Pöbeleien gegeben, heute würde sie von den jungen Leuten gesiezt.

«Wir merken klar, dass die Migros weg ist und die Leute bei uns Wasser, Redbull und Eistee kaufen. Erstaunlicherweise kaufen sie kaum Bier», sagt sie. In diesem Jahr laufe der Verkauf besonders gut. «Das liegt auch daran, dass es noch heisser ist als im bereits sehr warmen Sommer letztes Jahr.»

10:00 Uhr

So war das Public Viewing am OAF

An der Unterstützung der Festivalgänger am Open Air Frauenfeld ist der Halbfinaleinzug der Schweizer Nati bestimmt nicht gescheitert. Den Ausgang kennen wir: Die Schweizer können sich bis in die Verlängerung retten, bekommen dann aber noch zwei Kisten und müssen sich Messi und Co mit 1:3 geschlagen geben.

Es waren sehr viele Leute um 3 Uhr vor dem viel zu kleinen Bildschirm bei der Park Stage. Einige sassen und lagen, sichtlich erschöpft von den drei Festivaltagen, auf dem Boden, in der Hoffnung, noch an den hunderten Köpfen vorbei auf die Liveübertragung zu sehen.

23:29 Uhr

Solide Leistung, aber eben auch nur ein Pflichtprogramm

Reezy brachte immerhin viel Energie auf die Bühne.

Reezy brachte immerhin viel Energie auf die Bühne.

Bild: Andrea Tina Stalder

Reezy bringt harte Beats. Er bringt harte Reime. Und diese Prämisse wurde erfüllt. Das Publikum dankte es, zeigte sich textsicher – wenn auch eher zurückhaltend. Ob es daran lag, dass die sehr vielen Leute im Nati-Trikot bei den Gedanken schon an einem anderen Ort waren?

Wie es sich für alle Deutschrapper am Open Air Frauenfeld gehört, musste Reezy mehrmals nachfragen: «Schweiz, wie fühlt Ihr euch?» Oder: «Seid Ihr noch da?» Bei den US-Rappern ist da eher einfach ein schlichtes Erwähnen der Lokalität Usus. Immerhin war Frauenfeld da. Sehr zum Glück von Reezy. Adretter Applaus war die Antwort.

Reezy brachte in rund einer Stunde eine unglaubliche Menge an Songs unter. Aber die meisten sind auch in Tik-Tok-Länge. Was sich auch dadurch bestätigt, was eine Zuschauerin sagt: «Ich kannte den zuerst gar nicht. Aber plötzlich merkte ich, dass ich seine Songs ja von Social Media kenne.»

Reezy war trotz allem die richtige Entscheidung fürs Open Air Frauenfeld. Selten war das Publikum so zahlreich vor der Hauptbühne, selten wurde so intensiv mitgesungen. Der Erfolg gibt ihm und den Veranstaltern recht. (rr)

20:38 Uhr

Nico trägt heute ein Argentinien-Trikot

Bisher musste sich Nico zwei, drei blöde Sprüche anhören.

Bisher musste sich Nico zwei, drei blöde Sprüche anhören.

Bild: Jessy Nzuki

Er steht mitten in der Menge vor der Park Stage während des Auftritts des Rappers Thizzy52. Nico sticht ins Auge. Denn der Fussballfan trägt das argentinische Trikot. «Bisher musste ich mir zwei drei Sprüche anhören, aber Angst habe ich keine», sagt Nico. Er ist Halb-Argentinier und tippt auf 3:0 für seine entfernte Heimat. «Ich wär aber auch nicht traurig, wenn die Schweiz gewinnt.» (jen)

20:15 Uhr

Swae Lee: Ein guter Wiz-Khalifa-Ersatz

Fans, so weit das Auge reicht.

Fans, so weit das Auge reicht.

Bild: Anna Rosengren

Wie es sich für die ganz grossen Namen gehört, startet auch die Performance von Swae Lee mit seinem DJ. Nach einem letzten Soundcheck heizt er die Fans, die inzwischen dicht aufgerückt sind, auf den US-Rapper ein. Als Swae Lee dann die Bühne betritt, fällt als erstes seine Hose auf, oder seine rote Unterhose, oder doch seine vielen Tattoos? Dieser Mann ist eine Erscheinung und spielt heute seine grössten Hits.

Nebst seiner Hose, die unter seinem Gesäss hängt, fallen auch einige Sprüche des Rappers auf. «Bout to beat Ronaldo tonight?», ruft er ins Mikrofon und es ertönen laute Buh-Schreie. Als er sich dann aber korrigiert und die gleiche Frage einfach mit Messi stellt, jubelt die Crowd. «Schwiizer Nati, allez, allez» wird angestimmt und Swae Lee ist sichtlich beeindruckt.

Der 33-Jährige könnte aber nicht nur in Sachen Fussball ein wenig Nachhilfe vertragen. Mehrfach schreit Swae Lee «How you doin Zurich?». Naja, Frauenfeld und Zürich liegen immerhin in einem anderen Kanton. Da hat er sicher ein paar komische Blicke aus der Menge kassiert.

Der Amerikaner spielt, wie erwartet, all seine Hits wie «Unforgettable» und «Sunflower» und spickt noch ein wenig auf der Bühne rum. Wie die meisten US-Rapper bringt aber auch er nicht viel mehr ins Mikrofon als «woah» und «yeah» oder «Switzerland, make some noise». Ein bisschen unerwartet wird es zum Schluss sogar noch ein wenig emotional. «Arms around you» ertönt und wer mit Swae Lees Musik vertraut ist, weiss: Das Lied aus 2018 ist ein Feature mit seinem verstorbenen Kollegen XXXTentacion. «Rest in Peace, brother», ruft eine Männergruppe im Publikum, und sie halten ihre Hände in Herzform in die Luft. (aro)

19:35 Uhr

250 Kilometer fürs OAF gereist

Finley ist 250 Kilometer nach Frauenfeld gereist.

Finley ist 250 Kilometer nach Frauenfeld gereist.

Bild: Pascal Moser

Finley aus Heilbronn verkleidet sich an Hip Hop Konzerten immer als Banane: «Ich hoffe, dass mich jemand auf die Bühne holt. Zum Beispiel Sosa La M.» Ganz besonders freut sich der 18-Jährige auch auf Ken Carson. «Ich hab ihn schon in Berlin gesehen, auch als Banane verkleidet. Heute bin ich 6 Stunden Zug gefahren», sagt der Soldat bei der Bundeswehr.

19:00 Uhr

Menge jubelt für Rapper Swae Lee

Der US-amerikanische Rapper Swae Lee betritt die Arena Stage. Ob er als Ersatz für Wiz Khalifa überzeugen kann? Fest steht: Die Menge freut sich. (jen)

18:44 Uhr

Letzte Vorbereitungen für Swae Lee

Gleich geht es los auf der Arena Stage.

Gleich geht es los auf der Arena Stage.

Bild: Anna Rosengren

Ein Mann auf der Bühne redet und rappt ins Mikrofon. Es scheint Swae Lees DJ zu sein. Vermutlich testet er die letzten technischen Dinge, bevor der Wiz-Khalifa-Ersatz dann um 18.50 Uhr auf die Bühne kommt. Der Platz vor der Bühne ist schon ziemlich voll und er füllt sich weiter. (aro)

18:43 Uhr

Einiges schon ausverkauft im Merchandise-Shop

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Bild: Anja Kündig

Ian arbeitet im «Finelli & Merchandising». Der Verkauf der OAF-Kleidung laufe gut. «Teils Grössen sind bereits ausverkauft. Die Leute stehen fast durchgehend Schlange», sagt er. Der Shop ist täglich von 13 bis 01.30 Uhr geöffnet. Am besten laufen die Line-up-Shirts und der Merch der Künstlerinnen und Künstler. Ian meint: «Was uns am meisten überrascht, ist, dass die Leute auch während der Auftritte reinströmen.» (ank)

18:34 UhrDonnerstag, 9. Juli

OAF ohne Haftbefehl und Wiz Khalifa

Bald läutet Swae Lee die letzten Stunden des diesjährigen OAF ein - eigentlich hätte das ein anderer getan. So wie meistens, gab es auch dieses Jahr kurzfristige Änderungen im Line-up. Nachdem der umstrittene Headliner Justin Timberlake seinen Auftritt am OAF 2025 aus «produktionstechnischen Gründen» absagen musste, fehlen auch dieses Jahr zwei namhafte Künstler aus dem ursprünglichen Line-up.

Der deutsche Rapper Haftbefehl gibt vor einigen Wochen ein Update zu seinem Gesundheitszustand. In der Ende 2025 erschienenen Doku über Aykut Anhan, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, wurde sein Drogenkonsum stark thematisiert. Auf Instagram schreibt Haftbefehl, dass er seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Problemen zu kämpfen habe, und verkündet: «Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung aufzutreten.»

Ein weiterer Musiker, der dieses Jahr den Weg ans OAF nicht antreten wird, ist der Amerikaner Wiz Khalifa. Vor zwei Wochen gibt er auf Instagram bekannt, dass er seine ganze Europa-Tournee absagt. «Meine rechtliche Situation ist noch nicht geklärt, daher entschuldige ich mich bei meinen Fans in Europa, aber wir müssen das noch einmal wiederholen, wenn sie nicht versuchen, euren Jungen hinter Gitter zu bringen», heisst es in seinem Statement. Einen Tag nach dem Instagram-Post gibt das OAF bekannt: Swae Lee wird Wiz Khalifa ersetzen. (aro)

18:29 Uhr

Getränkeautomat in Flaschenform

Aktuell herrschen auf dem Gelände rund 32 Grad Celsius. Genügend zu trinken ist darum umso wichtiger. So zeigt sich vor dem Getränkeautomaten in Flaschenform auch immer wieder eine lange Warteschlange.

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Bild: Francesca Stemer

18:10 Uhr

Bei hochsommerlichen Temperaturen im Kuhkostüm

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Bild: Pascal Moser

Hinter dieser Kuh versteckt sich eine schwitzende Frau. Sie gehört zu den heimlichen Stars des Festivals, denn die Besuchenden kommen regelmässig für ein Foto zu ihr. Beruflich ist die Kuh für Swissmilk im Einsatz. Viele denken, es stecke ein Mann im Kostüm, erzählt die Person, welche die Kuh über das Gelände führt, doch unter dem vielen Stoff verstecke sich eine Frau.

17:57 Uhr

Ein Besuch bei den hintersten Zeltplätzen

Der lange Weg stört Bruno, Fabio und Tim nicht.

Der lange Weg stört Bruno, Fabio und Tim nicht.

Bild: Jessy Nzuki

Wer von der Hauptbühne zum hintersten Ende des Campingplatzes D möchte, ist gut eine Viertelstunde unterwegs. Dort ganz im Ecken des Platzes wohnen Bruno, Fabio und Tim. Mit ihrem Familienzelt stehen sie im Schatten eines Baumes. «Schatten war für uns sehr wichtig», sagt Fabio. «Und hier hinten haben wir es gemütlich.» Auch der lange Weg zum Festivalgelände stört die drei nicht.

Auch Gian, Noah und Gabriel sind zuhinterst.

Auch Gian, Noah und Gabriel sind zuhinterst.

Bild: Jessy Nzuki

Gian, Noah und Gabriel landeten nicht ganz freiwillig am hintersten Ende des Campingplatz D. «Wir kamen halt erst am Samstag», sagt Gian. So blieb ihnen nur noch der Weg nach ganz hinten. Denn sich irgendwo zwischen die Zelte zu drängeln, wollten sie nicht. Hinten bleibt ihnen genügend Platz für ihr Camping-Set-Up. Dazu gehören das Zelt, ein Pavillon für Schatten, Campingstühle und Schweizerflaggen. Die drei freuen sich auf den Match heute Abend. «Ich tippe auf 2:1 in der Verlängerung», sagt Gian. (jen)

17:43 Uhr

Flex-Check am Open Air: Wer ist am fittesten?

Bei Samuele und den Boxmaschinen kann man Tickets gewinnen.

Bei Samuele und den Boxmaschinen kann man Tickets gewinnen.

Bild: Francesca Stemer

Samuele arbeitet am Stand der Boxing-Machine-Challenge. Aktuell laufe es gut, meint er und ergänzt: «Die Leute haben Freude und können auf eine gute Art Dampf ablassen.» Für die Besuchenden gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder bezahlen sie und schalten damit eine bestimmte Anzahl Schläge frei, oder sie nehmen an der Challenge teil. Dort erhalten sie für zehn Franken fünf Schläge. Die drei besten Resultate werden zusammengezählt. Am Ende des Festivals winken den Gesamtsiegern der Challenge Tickets für das nächste Open Air Frauenfeld.

16:51 Uhr

Einige nächtigen auf dem Camping Aumühle

Yanik und Gian gehen am liebsten in die Moshpits.

Yanik und Gian gehen am liebsten in die Moshpits.

Bild: Pascal Moser

Yanik und Gian sind seit Donnerstag hier und schlafen nicht auf dem Festivalgelände sondern auf dem Campingplatz Aumühle. Den Camper im Hintergrund teilen sie sich zu sechst. «Das lohnt sich, wenn man es ruhig haben will und für sich alleine, oder wenn einem der Schlaf wichtig ist», sagt Yanik. Der Platz ist etwas weiter vom Gelände entfernt, mit dem Wil-Bähnli aber gut erreichbar. Am Open Air gehen die beiden am liebsten in die Moshpits und tragen dafür Sturmmasken. Das schützt vor Sand und kommt gut beim anderen Geschlecht an, wie die beiden sagen.

16:00 Uhr

Hohe Fallzahlen: Ein Besuch bei der Sanität am OAF

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Bild: Pascal Moser

Will, 34, arbeitet als Einsatzleiter des Sanitätsteams. Er sagt: «Wir haben nach knapp drei Tagen rund 1’500 Patientenkontakte gehabt. Das ist etwas mehr als im Vorjahr. Es könnte sein, dass wir bis zum Schluss die Marke von 2’000 knacken. Meistens sind es aber Bagatellfälle wie Kopfschmerzen oder Bienenstiche. Die Trockenheit und der Staub machen den Leuten zu schaffen. Viele Sonnenbrände gibt es auch. Erfreulich ist, dass wir ein sehr freundliches Klientel haben. Wir haben kaum mit Verletzten durch Gewalt zu tun.»

Die «Docs» haben rund 120 Schichten für die gesamte Festivalzeit. Etwa 45 Leute sind angestellt. Rund 85% der Einsatzkräfte arbeiten auch sonst medizinisch, wenige sind beruflich anderweitig ausgebildet. Patrick ist Geschäftsleiter des Rettungsdienstes. Er erklärt: Besonders herausfordernd sei die Grösse des Geländes. «Wir müssen zuerst über das ganze Gelände, um die Person zu finden, die uns gemeldet wurde», sagt er. «Bei 30’000 Leuten vor der Bühne ist das nicht immer einfach.»

Der Rettungsdienst ist zum fünften Mal beim Open Air im Einsatz. Die Fallzahlen seien dieses Jahr recht hoch, die Hitze trage sicherlich dazu bei, sagt Patrick. Doch der Geschäftsleiter habe das Gefühl, dass die Leute recht gut zu sich schauen würden. «Sie trinken auch mal Wasser und nicht nur Bier.» Will sagt: «Die Stimmung ist super. Trinkt weiterhin genug Wasser und schützt euch vor der Sonne!» (pam/jen)

15:37 Uhr

Camping ist nicht so ihr Ding

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Bild: Jessy Nzuki

Ida und Jaro sind auf dem Weg ans Open Air. Es ist bereits ihr dritter Tag, doch sie schlafen jeweils zu Hause. «Ausser am ersten Tag, da haben wir die Nacht durchgemacht und waren erst um 6 Uhr wieder unterwegs», sagt Ida. Camping sei nicht so ihr Ding. Sie wohnen in der Nähe von Frauenfeld. Zuhause könne man sich einfach fertig machen. Heute freuen sie sich besonders auf Reezy. Bis dahin wollen sie ihr Glück beim RC-Cars-Wettbewerb versuchen. (jen)

15:15 Uhr

Fiona und Juan tippen auf einen 1:0-Sieg für die Schweiz

Die Festivalgängerinnen und -gänger strömen wieder aufs Gelände. Unter ihnen auch Fiona und Juan. Heute freuen sie sich besonders aufs Public Viewing des Viertelfinals Schweiz gegen Argentinien. Ob die Schweiz gewinnt? Fiona zögert und sagt: «Also ich habe 1:0 für die Schweiz getippt.» (jen)

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Bild: Jessy Nzuki

14:50 Uhr

Robert ist Busfahrer am OAF

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Bild: Pascal Moser

Robert, 46, fährt die Festivalbesucher seit drei Tagen ans Open Air Gelände. Er sagt: «Die Stimmung ist super, alle sind mega freundlich.» Sein Tipp: «Benutzt den Heineken-Bus, in dem ein DJ auflegt.»

14:28 Uhr

Alle Jahre wieder versammeln sich Fundamentalisten

Nicht weit vom Eingang zum Openair-Festivalgelände steht ein Mann mit lockigen Haaren, einer Kappe auf dem Kopf und einem grossen Schild in den Händen. Darauf steht: «Die Party endet in der Hölle!» Wolfgang Mayer kommt vom Bibelkreis Memmingen aus Deutschland. «Sie sind von ihren Sünden gelenkt», sagt Mayer über die Festivalbesucherinnen und -besucher. «Ich möchte sie auf den richtigen Weg bringen.»

Besonders wichtig ist ihm, nicht mit den Zeugen Jehovas verwechselt zu werden. Das macht er auch auf einem Schild neben sich am Gatter deutlich. Manche Besucherinnen und Besucher bleiben kurz stehen und mustern das Plakat. Andere ziehen mit lauter Rapmusik an ihm vorbei und würdigen den christlichen Demonstranten keines Blickes. (mag)

14:10 Uhr

Die Sonne hinterlässt ihre Spuren

Die Sonne brennt auf dem Festivalgelände und hinterlässt ihre Spuren. Einige Besucherinnen und Besucher laufen bereits mit krebsroten Sonnenbränden herum. Besonders der Rücken, der mit Sonnencreme nur schwer zu erreichen ist, musste bei vielen leiden. Schatten ist auf dem Gelände rar, und das stundenlange Ausharren in der prallen Sonne hat seinen Preis: Während manche eine gebräunte Haut präsentieren, brennt bei anderen längst der Sonnenbrand. (mag)

13:48 Uhr

«Meine Mutter hat mich als kleinen Buben mitgenommen»

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Bild: Francesca Stemer

Erissa, Luca, Leandro und Chiara sind seit Donnerstag auf dem Festivalgelände. Leandro erzählt, dass er das Open Air Frauenfeld schon seit seiner Kindheit besucht. «Meine Mutter hat mich bereits als kleinen Buben mitgenommen», sagt er. Entsprechend habe er kaum eine Ausgabe des Festivals verpasst. Seine Freunde sind zum dritten bis fünften Mal dabei. Auf die Frage nach ihren Tipps für das Festival haben sie eine einfache Antwort: das Leben geniessen. Kulinarisch setzen sie auf Fackelspiess, Chässpätzli, Pommes und Glace. (fra)

13:20 Uhr

So läuft der letzte Tag des OAF

Guten Morgen oder wohl eher guten Nachmittag aus Frauenfeld. Wir sind auch heute hautnah dabei und liefern Ihnen spannende Eindrücke und Wissenswertes vom Open Air. Wir schauen als Erstes aufs heutige Programm:

Für den letzten Open-Air-Tag haben sich die Veranstalter noch ein paar namhafte Künstler aufgespart. Um 16.20 Uhr eröffnet das Zürcher Rapper-Duo Eaz und Xen. Danach übernimmt Makko auf der Mainstage. Doch die ganz grossen Namen folgen nach 18 Uhr. Dann beginnt der kurzfristig eingesprungene Swae Lee. Nach ihm folgt zuerst der deutsche Rapper Reezy, der ebenfalls kurzfristig als Act bekannt gegeben wurde.

Nach ihm kommt Rin, von dem man Hits wie «Dior 2001», «Alien» und «Keine Liebe» erwarten darf. Um Mitternacht rum schliessen die beiden US-Rapper Ken Carson und Ski Mask the Slump God das Open Air Frauenfeld ab. Die Afterparty in der «Fabrik» steigt heute mit Drunken Masters.

Nebst den musikalischen Highlights könnte auch die Schweizer Nati heute für den ein oder anderen lauten Schrei auf dem Gelände sorgen. Der Viertelfinal gegen Argentinien um 3 Uhr wird bei der Park Stage live übertragen. (aro)

01:30 Uhr

Auch mit Monotonie kann man ein Publikum gewinnen

Gunna war für viele im Publikum ein Lichtblick.

Gunna war für viele im Publikum ein Lichtblick.

Bild: Niklas Thalmann

Am Nachmittag sagte SSIO noch: «Das ist kein Konzert, das ist eine Sportveranstaltung.» Später bei Gunna war es genau das Gegenteil. Keine hastigen Bewegungen. Keine wilden Tänze. Der vierfache Grammy-Nominierte zeigte über weite Strecken sein Programm aus der «World Wun Tour», somit doch viele andere Songs als noch bei seinem letzten Auftritt in Frauenfeld von 2024.

Etwas über eine Stunde ohne Live-Instrumente und mit den üblichen Songarrangements wurde es für Aussenstehende teilweise sehr monoton. Doch die eingefleischten Fans waren keineswegs enttäuscht. Das Publikum – so zahlreich erschienen wie bei bisher keinem Konzert an diesem Open Air – wippte mit, klatschte brav und filmte fleissig.

Gunna brauchte im Gegensatz zu den meisten Vorgängern auf dieser Bühne am Open Air Frauenfeld keine langen Überleitungen, keine Animationen. Er spulte sein Programm ab. Und für dieses Publikum genügte das vollkommen. Er reihte Hit an Hit, selbstverständlich ohne die Gastverse bei einzelnen Titeln.

Bemerkenswert war, wie Gunna auch ohne eingängige Hooks immer wieder auch Uneingeweihte im Publikum dazu brachte, spontan eine kleine Tanzeinlage zu machen. An diesem Freitagabend hat Gunna garantiert ein paar neue Fans in der Schweiz gewonnen.

Er zeigte, dass er zu der neuen Generation von Hip-Hop-Solokünstlern gehört, die auch die grossen Bühnen ohne Probleme spielen können. Oder wie er es selbst am Schluss des Konzertes sagte: «This won't be my last time here. I swear to God.» (rr)

21:03 Uhr

Das restliche Programm des heutigen Abends

Auf der Arena Stage beendet Esdeekid in diesen Minuten seinen Auftritt. Ab 21.15 Uhr betritt dann Xaviersobased die Parkstage um die Zeit bis zu den Headlinern Gunna und Don Toliver zu überbrücken. Nach diesen Acts mit Moshpit-Potenzial läutet die Berliner Gruppe BHZ auf der Park Stage die Nacht ein. Die Afterparty mit DJ Abuglitsch steigt dann ab 2 Uhr in der «Fabrik».

21:01 Uhr

Abendstimmung geniessen

Abendrot auf der Allmend.

Abendrot auf der Allmend.

René Rödiger

Es müssen nicht immer die harten Beats sein. Manchmal kann man auch die schöne Abendstimmung geniessen. (rr)

20:25 Uhr

Festnahme auf der Allmend

Am Festival hat der Festgenommene nichts verbrochen.

Am Festival hat der Festgenommene nichts verbrochen.

Bild: Marlene Götsch

Am Freitagabend konnte die Kantonspolizei Thurgau auf dem Festivalgelände eine gesuchte Person dingfest machen. Nach Angaben der Polizei sei der Mann zufällig in eine Personenkontrolle geraten. Die Einsatzkräfte haben dabei festgestellt, dass der Mann von einem anderen Kanton zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Am Open Air selbst hat er aber kein Delikt begangen. (ank)

20:00 Uhr

«Einer, der richtig rappt» – so war der Auftritt von SSIO

Das Tanktop hat SSIO während der Show verschenkt.

Das Tanktop hat SSIO während der Show verschenkt.

Bild: Niklas Thalmann

Wie man es von SSIO kennt, übertrifft er auch dieses Jahr viele Erwartungen, nur die Hits lassen auf sich warten. Pünktlich um 18.25 Uhr beginnt der Beat und die Bühnenbeleuchtung beginnt zu flackern. Es steht ein grosser Klotz vor einem schwarzen Vorhang. Dahinter sieht man einen übergrossen Plastik-SSIO. Er ist nicht nur grösser als der Echte, sondern auch ein Stück muskulöser. Das beweist SSIO gleich selbst, als er für den ersten Song auf den Klotz springt und seinen gelben Mantel vom Leibe reisst.

«Wenigstens einer, der mal richtig rappt», lautet die Bemerkung einer Zuschauerin. Sie hat nicht unrecht, denn vieles, was aus den Boxen ertönt, kommt tatsächlich aus dem Mund von SSIO - oder aus seinem übermuskulösen Double. Aus diesem kommt nebst Ansagen wie «Moshpit» auch ein Geschenk für die Crowd geschossen. Der Plastik-SSIO schiesst nach dem Lied «Ich Ich Ich Ich Ich» ein T-Shirt aus seinem Genital.

Trotz des ereignisreichen Auftritts, verlassen immer mehr Zuschauende den vordersten Bereich. Hat SSIO zu lange mit seinen beiden grössten Hits gewartet? Wird er sie überhaupt noch spielen? Um 19.05 Uhr kündet er den letzten Song an, spielt ihn und verschwindet von der Bühne. Doch regelmässige Festivalgänger und -gängerinnen wissen: Das war noch nicht alles.

Plötzlich ertönen die ersten Takte von «Nullkommaneun» und viele Leute stürmen wieder zurück vor die Bühne. Danach folgt der Song «Nuttööö». Für die letzten Refrains des Hits fordert SSIO die Fans auf, alle Dinge, die sie nicht mehr brauchen, in die Luft zu schmeissen. Es fliegen Flaschen, Goodies der Marken, Schuhe, Caps und Sonnenbrillen - ein spektakuläres Bild zum Abschluss. (aro)

19:21 Uhr

SSIO heizt ein

SSIO sorgt dafür dass jeder, der nicht schon dank der Hitze schwitzt, spätestens jetzt schweissgebadet ist. Mit der aus den Niederlanden kommenden Crowdinteraktion «naar link/naar rechts» wärmt er die Zuschauenden bis in die hintersten Reihen auf. (aro)

18:38 Uhr

Unterschriften auf dem Bauch

Wenn kein T-Shirt da ist, geht die Unterschrift halt auf Bauch und Rücken.

Wenn kein T-Shirt da ist, geht die Unterschrift halt auf Bauch und Rücken.

Marlene Götsch

Ryan und Valentin sammeln wie viele andere auch Unterschriften unterschiedlichster Festivalgängerinnen und -gänger. Der 17-jährige Ryan hat sein Shirt heute Mittag im Zelt vergessen. Er meint: «Mein Oberkörper und Bauch bieten aber auch genug Fläche.» Am liebsten hätte er noch eine Unterschrift von Ken Carson. An seinem Konzert werden die beiden also sicher mit oder ohne Shirt an vorderster Front zu sehen sein. (mag)

18:20 Uhr

Grittibänz hat sich ans Open Air verirrt

Was macht dieser Grittibänz auf der Allmend?

Was macht dieser Grittibänz auf der Allmend?

Francesca Stemer

Aktuell auf dem Gelände unterwegs: der virale Grittibänz. Festivalbesuchende strömen herbei, um ein Selfie mit ihm zu machen. (fra)

18:18 Uhr

Das Publikum wartet auf den deutschen Künstler SSIO

Warten auf SSIO.

Warten auf SSIO.

Anna Rosengren

Das Publikum versammelt sich vor der Arena Stage und wartet gespannt auf den Auftritt des deutschen Künstlers SSIO. Ssiawosch Sadat, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, kennt man von Songs wie «Nullkommaneun» und «Nuttööö». In fünf Minuten sollte es auf der Hauptbühne losgehen. (aro)

18:05 Uhr

Eva und Sofie stehen vor dem OAF-Merchandise-Shop an

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Bild: Francesca Stemer

Eva und Sofie sind seit gestern auf dem Festivalgelände. Bislang gefällt ihnen das Open Air Frauenfeld sehr gut. «Wir sind zum zweiten Mal dabei», sagt Sofie. Derzeit stehen die beiden in der Warteschlange vor dem Finelli-Merch-Shop. Sofie möchte sich einen Hut und einen Hoodie kaufen. «In der vergangenen Nacht war es ganz schön kalt», erzählt sie. Eva hat ein T-Shirt im Visier. Darauf steht in Strasssteinen: «I’m an OAF Baby». (fra)

17:39 Uhr

OG Keemo macht Stimmung

OG Keemo heizt auf der Hauptbühne ordentlich ein und bringt die Crowd zum Rufen. Mit druckvollen Beats und energiegeladenen Tracks zieht der Rapper die Fans mit. Vor der Bühne gehen die Hände in die Höhe, während das Publikum jede Zeile lautstark mitrappt.

Ein Mann mit Mikrofon steht mit OG Keemo auf der Bühne.

Ein Mann mit Mikrofon steht mit OG Keemo auf der Bühne.

Bild: Marlene Götsch

17:24 Uhr

Feuerwehreinsatz wegen eines brennenden Kübels

Um kurz nach 17 Uhr eilen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanität mit Blaulicht und Sirene zum Sektor C (Camping). In der Hitze hat sich in einem Mülleimer ein Feuer entfacht. «Bei diesen Temperaturen kann das gut mal passieren», meint ein Feuerwehrmann. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Feuer wieder gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Gemäss eines Feuerwehrmannes sei es kleiner Einsatz gewesen.

Gemäss eines Feuerwehrmannes sei es kleiner Einsatz gewesen.

Bild: Marlene Götsch

17:12 Uhr

Im Denner ist es «so ruhig wie noch nie»

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Bild: Pascal Moser

Ruedi ist Sicherheitsangestellter im Denner und sagt: «So ruhig wie in den letzten zwei Jahren war es in den letzten Jahren nie.» Damit deckt sich die Situation im Denner mit jener am Open Air: Abnehmende Besucherzahlen. Ruedi fügt an, dass die junge Generation überhaupt nicht frech sei. Im Denner kaufen viele junge Leute während des Openairs ein.

17:06 Uhr

Abkühlung in der Murg

Bei 32 Grad im Schatten hilft nur noch das kühle Nass. Vor den ersten Auftritten am Freitag suchen Festivalbesucherinnen und -besucher Abkühlung in der Murg, unweit des Festivalgeländes. Eine Gruppe spielt Volleyball im Wasser, während sich zwei Frauen auf Campingstühlen mitten im Fluss entspannen.

16:43 Uhr

Alt und Jung posieren für ein Erinnerungsfoto vor dem Festivaleingang

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Bild: Pascal Moser

16:38 Uhr

Sie betreuen den Basketballplatz

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Bild: Francesca Stemer

Ljupka und Samara arbeiten auf dem Basketballplatz auf dem Festivalgelände. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Besuchende das Angebot nutzen, und für gute Stimmung zu sorgen. Feste Schichten haben sie nicht. So können sie zwischendurch auch die Auftritte ihrer Lieblingskünstlerinnen und -künstler besuchen.

Besonders freuen sie sich auf Don Toliver. Die beiden sind Fans des amerikanischen Rappers und haben ihn bereits live erlebt. Sie sind sich einig: Seine Lieder sorgen für gute Stimmung und überzeugen jedes Mal aufs Neue. (fra)

16:13 Uhr

Hip-Hopper sind Coopkinder

Auch wenn die Migros das Festival sponsert, ist auch der Coop gut besucht.

Auch wenn die Migros das Festival sponsert, ist auch der Coop gut besucht.

Bild: Livia Gamper

Im Schlosspark Frauenfeld finden sich einige Open-Air-Gänger ein. Sie haben den weiten Weg, an anderen Supermärkten vorbei, auf sich genommen. Die Frauenfelderinnen und Frauenfelder blicken zwar erstaunt, dass dort Biertrinkende auf den Bänkli sitzen, doch weiter lassen sie sich nicht von den Gästen beeindrucken.

15:45 Uhr

Billa Joe eröffnet Mainstage

Vor einigen Minuten sassen und standen noch wenige Leute vor der Arena Stage.

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Bild: Anna Rosengren

Inzwischen dürften einige mehr vor der Arena Stage gekommen sein, denn Billa Joe hat vor wenigen Augenblicken mit seinem Auftritt begonnen.

15:30 Uhr

Hier gibt es frisches Trinkwasser

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Screenshot: Instagram

15:00 Uhr

Safe Space und psychologische Unterstützung

Laura und Giorgia hatten bisher wenig zu tun.

Laura und Giorgia hatten bisher wenig zu tun.

Bild: Francesca Stemer

Laura und Giorgia arbeiten für den «Awareness Space» auf dem Open-Air-Gelände. Auch privat sind die beiden in sozialen Berufen tätig. Die Organisatoren fragten sie an, ob sie mithelfen möchten. «Ich finde es sehr spannend. So kann man am Open Air Frauenfeld gleichzeitig etwas Gutes tun», sagt Giorgia.

Die Mitarbeitenden des «Awareness Space» kümmern sich um die Festivalbesuchenden und ihre Sorgen. Sie bieten psychologische Unterstützung, die alle bei jeglichen Vorfällen in Anspruch nehmen können. Die Mitarbeitenden erkennt man an ihren lila Westen. Man könne sich aber auch jederzeit beim Bar-Personal oder der Sanität melden. Ebenfalls gibt es einen Awareness-Infostand auf dem Gelände.

Nebst dem Infostand und den mobilen Helferinnen und Helfern, gibt es in der OAF-App einen Notfallbutton. Wenn man diesen betätigt, wird ein Anruf direkt an die Sicherheitszentrale weitergeleitet und man erhält Hilfe in jedem Bereich.

Bislang sei es zu wenigen Zwischenfällen gekommen. Die Besuchenden hätten vor allem aufgrund der Hitze die Hilfe des «Awareness Teams» in Anspruch genommen. Giorgia und Laura empfehlen, viel Wasser zu trinken sowie Elektrolyte und Traubenzucker zu sich zu nehmen. Ausserdem raten sie dazu, genügend Sonnencreme aufzutragen und einen Hut zu tragen. (fra)

14:49 Uhr

Frauenfelder Familie ist seit 20 Jahren dabei und freut sich auf SSIO

Tamara und Alex bsuchen das OAF mit ihren Kindern.

Tamara und Alex bsuchen das OAF mit ihren Kindern.

Bild: Francesca Stemer

Tamara und Alex sind Veranstaltungstechniker und sind seit 20 Jahren immer am OAF. Inzwischen sind die beiden Eltern und kommen mit ihren Kindern auf das Gelände. Den Tag verbringen sie damit, Attraktionen zu besuchen, wie die Autorennen. Mit den Kindern an Glücksrädern zu drehen und alle Goodies abzustauben gehört ebenfalls zum Programm der Familie.

Gegen Abend werden die Kinder dann abgeholt und Tamara und Alex schauen sich die Konzerte an. «Ich merke, dass ich den Anschluss an die neuen Acts verliere», sagt Alex. Daher freue er sich immer, wenn ein älterer Künstler auf dem Programm steht - wie Sido gestern Abend. Tamara ergänzt, dass sie aber oft auch einen Aha-Moment erlebe, wenn sie den ihr unbekannten Acts zuschaue. «Letztes Jahr haben wir SSIO für uns entdeckt, den kannten wir vorher nicht», sagt sie. SSIO tritt heute Abend auf und die beiden freuen sich auf ihn.

14:30 Uhr

DJ im Shuttlebus

Video: Gina-Soraya Ruffino

Wer am Bahnhof Frauenfeld den richtigen Bus erwischt, darf sich mit einer DJ-Show im Heineken Shuttle auf den Festivaltag einstimmen.

14:05 Uhr

Frauenfelder Rapper und Freunde feiern Jahrestag am OAF

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Bild: Andrea Tina Stalder

Der Frauenfelder Rapper Ariel und seine Freunde Robin und Pascal haben keine Ausgabe des Open Air Frauenfelds verpasst. Die drei kennen sich gemäss Ariel schon seit vielen Jahren. So richtig kennengelernt hätten sie sich jedoch erst auf dem Festivalgelände. «Wir feiern hier sozusagen unseren Jahrestag», sagt er.

13:35 UhrFreitag, 10. Juli

SSIO, Don Toliver und BHZ: Das heutige Programm

Auch heute bietet das Open Air Frauenfeld einen bunten Mix aus deutschen, amerikanischen und britischen Acts. Wieder wird ab 15 Uhr in der «Fabrik» angefangen, heute mit YC und OG Lu. Die Hauptbühne darf heute Billa Joe eröffnen. Eigentlich hätte der deutsche Rapper «nur» in der «Fabrik» gespielt. Da Molly Santana aber kurzfristig abgesagt hat, wurde Billa Joe auf die Arena Stage geupgradet. Seine Show beginnt um 15.45 Uhr.

Nach ihm dürfen zwei weitere deutsche Künstler auf der Hauptbühne performen: OG Keemo und SSIO. Zweiterer ist bekannt für seine Partymusik und Hits wie «Nullkommaneun» und «Nuttööö». Um 21.55 Uhr ist dann der US-Rapper Gunna dran, bevor kurz vor Mitternacht sein Landsmann Don Toliver übernimmt.

Auf der Parkstage leutet die Berliner Hip-Hop-Gruppe BHZ die Nacht ein. Die Afterparty in der «Fabrik» steigt dann mit dem deutschen DJ Abuglitsch. (aro)

Die Fans beim OAF-Auftritt der Gruppe BHZ vor drei Jahren.

Die Fans beim OAF-Auftritt der Gruppe BHZ vor drei Jahren.

Bild: Marius Eckert

07:40 Uhr

Umleitung für Open-Air-Reisende

Am Bahnhof St.Gallen werden «Reisende ans Open Air Frauenfeld» momentan per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, über Winterthur anzureisen. Grund ist ein Personenunfall auf der Bahnstrecke zwischen Wellhausen und Frauenfeld. (ame)

01:08 Uhr

Mit Sido in Erinnerungen schwelgen

Sido weiss ganz genau, wann er welche Songs bringen muss.

Sido weiss ganz genau, wann er welche Songs bringen muss.

Bild: Andrea Tina Stalder

Sido ist ein sicherer Wert. Das zeigt sich bereits im Intro. Eine Rückschau mit Videoeinblendern und Soundbites zeigt seinen Weg der letzten rund 25 Jahre. Von Grössenwahn bis zu Selbstzweifeln. Und nicht umsonst sagt Sido darin auch auf die Frage nach seinem Status in der Rap-Musik: «Ich bin der Beste!»

Wie um diese Aussage zu untermauern, beginnt er sein Set am Open Air Frauenfeld mit einem kurzen Medley. Das zahlreich anwesende Publikum hat er damit rasch für sich gewonnen. Obwohl: Vor allem bei den älteren Songs werden nur in den vordersten Dreivierteln kräftig die Köpfe genickt und die Hände auf und ab geschwenkt. In den hinteren Reihen finden dafür genauso intensiv Fotoshootings statt und werden aufwendig Selfies inszeniert.

Solche Szenen zeigen, dass Sido bei diesem Open Air zumindest teilweise aus der Zeit gefallen ist. Er selbst sagt sogar einmal: «Das Publikum hier ist ganz schön jung geworden.» Es schadet der Stimmung nicht. Denn hier zeigt sich der Gegensatz: Sido ist ein alter Hase. Er weiss genau, wann er einen aktuelleren Hit einbringen muss, wann er das Publikum zum Mitsingen auffordern kann.

Eine Zugabe wird nur von wenigen im Publikum gefordert. Doch auch hier liefert der Deutschrap-Star und kehrt zurück – er kennt das Spiel. Spätestens bei «Astronaut» singen alle mit. Und als er zum Abschluss noch «Schlechtes Vorbild» mit der Zeile «Ich passe nicht in dein Konzept, egal, es geht mir prächtig» rapt, merkt man: Es ist die perfekte Zusammenfassung des Auftritts eines Deutschrap-Stars, der halt doch zu grossen Teilen die spärlich anwesende ältere Garde im Publikum anspricht. (rr)

21:59 Uhr

Sido heizt in Frauenfeld ein

Der deutsche Rapper Sido auf der Bühne am Open Air Frauenfeld.

Video: René Rödiger

Sido reisst die Massen mit.

Video: René Rödiger

21:20 Uhr

Pyros, Banger und Fans auf der Bühne: So war die Ufo-Performance

Ufo361 kommt heute pünktlich auf die Bühne, mit roter Sturmmaske und schwarzer Kleidung. Eine teure Uhr strahlt an seinem Handgelenk. Doch geblendet wird man noch mehr von der Sonne, die am Untergehen ist und die meisten Zuschauenden zu Beginn zwingt, die Sonnenbrille aufzusetzen.

Nach drei, vier Songs zum Einstieg, zieht Ufo seine Maske aus und stimmt sich und die Meute auf die bekanntesten Songs ein. Es folgen Hits wie Paradies und Scheiss auf eure Party, es werden Pyros und Feuerwerke gezündet. Immer wieder fordert der Rapper das Publikum zu Moshpits auf. Nach den Liedern mit viel Bass brauche man ein bisschen Erholung, sagt Ufo dann, und es folgt eines seiner ruhigsten Lieder. Als «4.30 Uhr» angestimmt wird, hört man kreischende Stimmen und die Zuschauenden sind bis in die hintersten Reihen textsicher.

Die ersten Pyros bei Ufo361.

Video: Livia Gamper

Während ein Windchen mit dem Duft von Marihuana und fruchtigen Vapes weht, warten eigentlich alle nur noch auf einen Song: Balenciaga. Bevor er loslässt, fordert er die «Raver» auf, auf die Bühne zu kommen. Nach rund einer Minute werden die ersten Beats gespielt und der Dezibelmesser wird vermutlich so hoch ausgeschlagen haben, wie noch nie heute. Mit rund 10 Fans auf der Bühne beendet Ufo361 seinen Auftritt um 20.45 Uhr. (aro)

20:18 Uhr

Ohne heisse Sonne vor der Bühne

Endlich keine pralle Sonne mehr vor der Bühne.

Endlich keine pralle Sonne mehr vor der Bühne.

Bild: Anna Rosengren

Auf der Frauenfelder Allmend verschwindet die Sonne hinter der Bühne. Langsam stehen also die meisten Zuschauenden im Schatten. (aro)

19:57 Uhr

Menschenmassen warten auf Ufo361

«Jungs, haltet euch fest. Bald geht's los»: Warten auf Ufo361.

«Jungs, haltet euch fest. Bald geht's los»: Warten auf Ufo361.

Bild: Anna Rosengren

Im Sekundentakt gehen Leute an mir vorbei und versuchen, möglichst weit vor die Bühne zu kommen. Viel Platz ist da aber nicht mehr. Bis jetzt ist Ufo361 der Künstler, der die meisten Fans vor die Arena Stage zieht. Ein junger Mann freut sich schon auf die Moshpits. Ein anderer sagt: «Jungs, haltet euch fest. Bald geht's los.» (aro)

Die ersten Pyros bei Ufo361.

Video: Livia Gamper

19:50 Uhr

Ufo361, Sido und Yeat: Das steht heute noch an

Der Headliner heute Abend: Sido.

Der Headliner heute Abend: Sido.

Bild: Andrea Tina Stalder

Destroy Lonely darf noch rund 40 Minuten auf der Arena Stage performen. Danach übernimmt um 19.55 Uhr der Deutsche Ufo361. Er wird die Crowd richtig einheizen und dient schon fast als Voract für Sido. Dieser ist dann nämlich um 21.20 Uhr auf der Hauptbühne dran.

Das musikalische Programm verlagert sich dann nach Mitternacht in die «Fabrik» und wird noch bis in die frühen Morgenstunden andauern. (aro)

19:20 Uhr

Regenmaschine sorgt für Abkühlung

Wer eine Abkühlung braucht, wird sicherlich den Weg zur Arena Stage finden, wo eine Schneekanone steht. Diese sprüht feine Wassertröpfchen, die einige Überhitzte abkühlen.

19:17 Uhr

Moshpit bei Destroy Lonely

19:05 Uhr

VIPs geniessen den Schatten

Wer sich ein VIP-Ticket gegönnt hat, geniesst nun den Vorteil eines Schattenplatzes. Da es noch immer zu heiss ist und die Sonne noch ziemlich reinknallt, haben sich viele VIPs in den Schatten zurückgezogen und schauen Destroy Lonely von weiter hinten zu.

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Bild: Livia Gamper

18:43 Uhr

Dresscode weisse T-Shirts

Die Massen strömen zu Destroy Lonely. Ein Blick in die Menge zeigt: Weisse T-Shirts sind heute hoch im Kurs.

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Bild: Livia Gamper

18:40 Uhr

Fahnen sind hoch im Kurs

Nebst Schweizer Fanartikeln haben einige ihren Pavillon mit einer Fahne versehen. Der Fantasie der Festivalgänger scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.

18:15 Uhr

Eingerichtet wie zu Hause

Auch Aynoah, Amanda und Vanessa haben sich bereits heimelig eingerichtet. Dafür haben sie nebst der üblichen Campingausrüstung eine Pflanze, eine Dartscheibe und einen Mini-Basketballkorb mitgenommen.

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Bild: Francesca Stemer

17:43 Uhr

Stramme Wädli und Erfrischung

Jemand, der bisher immer nur am St.Galler war, staunt. Komplett anderes Angebot. Will man sich am OASG frisch machen, springt man in die Sitter. Will man am OASG stramme Wädli, läuft man zum «Stars and Stripes» rauf.

17:16 Uhr

Fans drängen sich noch in den Schatten

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Bild: Pascal Moser

Noch ist es zu heiss für ein Riesenpublikum. Die Fans sammeln sich vor der grossen Arena Stage im Schatten.

16:54 Uhr

Was muss man am OAF unbedingt machen?

Wir haben die Festivalbesuchenden nach der Eingangskontrolle abgefangen und sie gefragt, was am diesjährigen OAF auf ihrer Bucket-List steht. Die Antworten reichen von Moshpits und viel Alkohol bis hin zu einer gemütlichen Grillade. Das Reel dazu sehen Sie auf Instagram .

16:30 Uhr

Vega eröffnet die Arena Stage

16:25 Uhr

Die grössten Bünzlis auf dem Camping

Hier nächtigt eine Gruppe aus Schaffhausen.

Hier nächtigt eine Gruppe aus Schaffhausen.

Bild: Livia Gamper

Den Preis für die grössten Bünzlis hat diese Gruppe aus Schaffhausen gewonnen. Ihren Pavillon haben sie mit «Hopp Schwiiz» versehen, dazu schmücken die Wappen aller Kantone ihren Camping-Bereich.

Und ihre Zeltnachbarn ziehen nach: Mit Schweizerfahnen haben sich diese für den Match am Sonntag gerüstet.

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Bild: Livia Gamper

16:10 Uhr

Mit Efeu, Pool und Fahne bestens eingerichtet

Efeu, ein Pool und eine Fahne: Diese Gruppe ist ausgerüstet. Emily und Svea sind von St.Gallen angereist, Zoe ist Thurgauerin. Sie haben sich bereits bestens auf dem Campingplatz eingerichtet. Efeu ziert ihr Pavillondach, ein Pool sorgt für Abkühlung und eine Hello-Kitty-Fahne rundet ihre Einrichtung ab.

15:55 Uhr

Die ersten Schlangen

Schon kurz nach Festivalbeginn scheint vielen Hip-Hoppern der Akku ausgegangen zu sein. Vor dem Powerbank-Stand hat sich eine lange Schlange gebildet. Auch der Migros-Bus ist beliebt. Eine Festivalgängerin sagt dort: «Geil, es hat Schokobrezel».

15:42 Uhr

Schlafen die vor dem ersten Auftritt oder sind das schon die ersten Bierleichen?

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Bild: Pascal Moser

15:39 Uhr

Rennen mit ferngesteuerten Autos

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Bild: Francesca Stemer

Neu auf dem Gelände ist in diesem Jahr die «Tec Industry». Dort haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit ferngesteuerten Autos zu fahren. Ziel ist es, sechs Runden möglichst schnell zu absolvieren. Dem Gesamtsieger winken Tagestickets für das nächste Open Air Frauenfeld. (fra)

15:06 Uhr

Diese Oma ist seit Jahrzehnten dabei

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Bild: Pascal Moser

Familie Bosshard und Familie Gerber aus Frauenfeld besuchen das Open Air gemeinsam. Oma Jacqueline kommt schon seit Jahrzehnten «eigentlich jedes Jahr».

14:48 Uhr

Sido als Highlight: So sieht das Musikprogramm aus

So sieht der Fahrplan fürs OAF aus.

So sieht der Fahrplan fürs OAF aus.

Screenshot: www.openair-frauenfeld.ch

Als grösstes Hip-Hop-Festival Europas hat das Open Air Frauenfeld auch dieses Jahr ein vielfältiges Line-up. Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz, Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich und Italien wollen die Allmend zum Beben bringen.

Heute geht es um 15 Uhr in der «Fabrik» mit dem deutschen Rapper Pepino los. Danach folgen Kiarababa, Vega, YT, Slayr, Pajel, Destroy Lonely und Che auf den verschiedenen Bühnen. Ab 19.55 Uhr ist dann der Deutsche Ufo361 auf der Arena Stage zu sehen. Seine Aufgabe wird es sein, das Publikum auf den Headliner Sido einzustimmen. Er tritt bereits zum sechsten Mal in Frauenfeld auf.

sidos Auftritt beginnt um 21.20 auf der Arena Stage.

sidos Auftritt beginnt um 21.20 auf der Arena Stage.

Bild: Manuel Nagel

Nach Sido übernimmt dann der Amerikaner Yeat. Auf der Park Stage sind nach Pajel und Che noch Smokedope2016 und Homixide Gang an der Reihe. Wie die OAF-Medienstelle mitteilt, werden heute rund 28'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. (aro)

14:20 Uhr

Die ersten Leute vor der Mainstage

In zwei Stunden wird die Mainstage eröffnet.

In zwei Stunden wird die Mainstage eröffnet.

Bild: Francesca Stemer

Die ersten Menschen erkunden die Arena Stage auf dem Gelände. Doch bis dort auch tatsächlich jemand auftritt, müssen sie sich noch gedulden. Um 16.20 Uhr eröffnet Vega die Hauptbühne. Wer sich bis dahin ein Konzert ansehen möchte, kann in der «Fabrik» den beiden Deutschen Pepino und Kiarababa zuschauen. (aro)

13:55 Uhr

Arno und Joel sorgen für die Verpflegung der Helfenden

Arno und Joel.

Arno und Joel.

Bild: Francesca Stemer

Im Helferzelt sorgen unter anderem Arno und Joel für die Verpflegung. «Die Arbeit macht Spass und ist ziemlich gemütlich», sagt Arno. Aktuell sorge zudem ein leichtes Lüftchen für angenehme Arbeitsbedingungen. «Aber es kann hier schon drückend heiss werden. Deshalb ist es wichtig, viel zu trinken», ergänzt er. Wenn er Zeit habe, geniesse er auch die Atmosphäre auf dem Festivalgelände. (fra)

13:30 Uhr

Aufblasbare Puppe aus Weinfelden

Vor dem Eingang nicht zu übersehen, schwebt am Donnerstagmorgen eine Puppe über den Köpfen der Hip-Hop-Fans. Das obszöne Mitbringsel stammt von einer Gruppe aus Weinfelden. Die aufblasbare Puppe heisse Fatima und habe keinen Eintritt zahlen müssen, erklären sie.

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Bild: Livia Gamper

13:05 Uhr

VIP-Tickets bei McDonald's gewonnen

Täny und Michelle.

Täny und Michelle.

Bild: Francesca Stemer

Täny und Michelle sind aus dem Kanton Bern angereist. Für beide ist es das erste Open Air Frauenfeld. Geplant war der Festivalbesuch ursprünglich nicht. Michelle erzählt: «Eigentlich wollte ich im McDonald's nur eine Glace essen. Dann habe ich durch das Gewinnspiel VIP-Pässe für das Festival gewonnen.» Nun sind die beiden gespannt, wie ihnen das Open Air gefallen wird. (fra)

12:35 Uhr

OAF warnt vor betrügerischen Tickerverkäufern

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Screenshot: Instagram

12:16 Uhr

Sie arbeiten auf dem Campingplatz

«Habt ihr einen Pavillon?», hören Betil und Diana am häufigsten.

«Habt ihr einen Pavillon?», hören Betil und Diana am häufigsten.

Bild: Francesca Stemer

Betil und Diana sind auf dem Campingplatz während vier Stunden pro Festivaltag im Einsatz. Der Start sei etwas chaotisch verlaufen, erzählen sie. Zunächst habe der Einsatzplan besprochen werden müssen, zudem hätten sie bereits zahlreiche Fragen beantwortet. Die mit Abstand häufigste lautet: «Habt ihr einen Pavillon?» Festivalbesuchende können bei ihnen Pavillons sowie recycelbare Schlafmatten mieten. (fra)

12:01 Uhr

Seit 2019 immer dabei

Vanessa.

Vanessa.

Bild: Francesca Stemer

Vanessa baut gerade ihren Pavillon auf dem Zeltplatz auf. Übernachten werden sie und ihre Freunde allerdings nicht dort. «So haben wir tagsüber trotzdem unseren eigenen Platz», sagt sie. Seit 2019 ist Vanessa jedes Jahr am Open Air Frauenfeld dabei. Besonders schätzt sie den Vibe sowie die Künstlerinnen und Künstler. In diesem Jahr freut sie sich vor allem auf den Auftritt von Ufo361. (fra)

11:44 Uhr

So transportieren die Besuchenden ihre Camping-Ausrüstung

Transportmittel zum Open Air auch dieses Jahr wieder kreativ: über vollgeladene Leiterwagen, zu Regentonnen, Schubkarren oder den Evergreen Grüntonnen ist alles dabei, um Sack und Pack auf den Campingplatz zu bringen.

11:37 Uhr

Die einen freuen sich auf Bierpong, die anderen auf Sido

Valentin und seine Festivaltruppe.

Valentin und seine Festivaltruppe.

Bild: Francesca Stemer

Für Valentin (ganz links) ist es das vierte Jahr am Open Air Frauenfeld. «Was ich in den vergangenen Jahren erlebt habe, kann ich hier nicht erzählen», sagt er lachend. Was er aber verrät: Zu seinen Must-haves fürs Festival gehören eine Grüntonne, ein Zeltpavillon und ein Bierpongtisch. «Dann ist man schon gut dabei», meint er. Besonders freut er sich aufs Bierpongspielen auf dem Zeltplatz. Bereits um sieben Uhr morgens stand er in der Warteschlange.

Celine und Rahel sind bereits zum fünften Mal am Open Air Frauenfeld. Was bei dieser Hitze nicht fehlen darf? Ein Pavillon. Neben Zelt, Bollerwagen und Campingstuhl gehören für sie auch eine bequeme Matratze und Kissen zur Grundausstattung. «Ein bisschen Glamping muss sein», sagt Celine. Rahel ergänzt: «Und ganz viel Glitzer.» Gefreut hatten sie sich auch auf den Auftritt von Wiz Khalifa, der allerdings abgesagt werden musste. Nun blicken sie vor allem den Konzerten von Sido und EAZ entgegen.

Celine und Rahel.

Celine und Rahel.

Bild: Francesca Stemer

10:51 Uhr

WM-Feeling in Frauenfeld

Das Open Air Frauenfeld kündigt auf Instagram an, die Viertelfinalspiele der Fussball-Weltmeisterschaft live zu übertragen. Zum Anpfiff des Spiels der Schweizer Nati gegen Argentinien am Sonntag um 3 Uhr wäre das Gelände normalerweise bereits geschlossen. Für das Public Viewing bleiben die Tore jedoch länger offen.

09:40 Uhr

Drei Arten von Campern

Am Open Air Frauenfeld gibt es drei Arten von Campern: die Ungeduldigen, die ihr Zelt bereits beim Eingang aufschlagen (erstes Bild), die einsamen Wölfe, die keine Nachbarn wollen (zweites Bild), und die Edlen, die im Luxuscamping schlafen (drittes Bild).

09:08 Uhr

Das Warten geht weiter

Der Wartebereich ist schon wieder voll mit Festivalgästen, die in der prallen Sonne warten. Sie müssen sich noch ein wenig gedulden, denn der nächste Einlass ist um 10 Uhr.

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Bild: Livia Gamper

Aber nicht alle wollen bereits vor dem ersten Konzert einen Sonnenstich riskieren und warten deshalb lieber gemütlich im Schatten:

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Bild: Livia Gamper

08:25 Uhr

OAF-Chefs mischen sich unter das Partyvolk

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Bild: Livia Gamper

Die beiden Open-Air-Chefs Wolfgang Sahli und René Götz (beide von hinten) haben sich auch angeschaut, wie die Hip-Hop-Fans hereinkommen.

08:09 Uhr

Festivalstart in Frauenfeld

Hier strömen die Festivalgäste auf das Gelände.

Video: Francesca Stemer

07:30 Uhr

Hochsommerliches Wetter auch am OAF

Die Sonnenbrille wird auch dieses Jahr wieder benötigt.

Die Sonnenbrille wird auch dieses Jahr wieder benötigt.

Bild: Niklas Thalmann

Nach den letzten Wochen mit Hitzewelle und Trockenheit ist die Frage nach dem Wetter am Open Air Frauenfeld mehr als berechtigt. «Man darf sich auf hochsommerliches Wetter einstellen», sagt Thomas Kleiber. Er ist Meteorologe bei Meteo Schweiz und ist selbst ein erfahrener OAF-Besucher. Die Temperatur wird zwischen Donnerstag und Sonntag auf 30 bis 33 Grad steigen.

Kleiber merkt aber an, dass die Lufttemperatur nur wenig über die tatsächlich gefühlte Temperatur aussagt. «Am OAF steht man oft in der Sonne, da fühlt es sich um einiges wärmer an.» Es wehe aber oft eine kleine Brise, die das Wetter aushaltbarer macht.

Wetter birgt Gefahren

Am Nachmittag ist es auf dem Gelände am heissesten und es besteht die Gefahr eines Hitzeschlags. «Wer den Durst mit alkoholischen Getränken löscht, unterschätzt eher die Hitze, vergisst sich einzucremen oder trinkt nicht genug», sagt er. Zudem dürfe die Sonneneinstrahlung nicht unterschätzt werden. Kleiber rät deshalb, viel Wasser zu trinken, sich zwischen den Konzerten abzukühlen und die Sonnencreme regelmässig nachzutragen.

Ausserdem sei es wichtig, sich in der angenehm kühlen Nacht gut zu erholen. Falls man bis in die frühen Morgenstunden auf dem Festivalgelände unterwegs ist, sei es wichtig, sich auch am Tag durch mal eine Siesta im Schatten zu machen. Zudem sollten die Campierenden nicht zu lange im Zelt bleiben. «Sobald die Sonne reinknallt, kocht es im Zelt», sagt er. Diejenigen, die noch ein bisschen Schlaf benötigen, sollen besser aus dem Zelt raus und im Schatten weiterschlafen. (aro)

07:20 Uhr

Veränderungen zum Vorjahr

Das Festival startet dieses Jahr erst am Donnerstag. Der Einlass für Leute mit Early-Bird- und VIP-Tickets ist heute um 8 Uhr. Alle anderen werden um 10 Uhr aufs Gelände gelassen.

Das Festival wurde um einen Tag verkürzt.

Das Festival wurde um einen Tag verkürzt.

Bild: Andrea Tina Stalder

Auch in Bezug auf Camping hat sich zum Vorjahr einiges getan. Es gibt keine Möglichkeit gratis auf dem Gelände zu übernachten. Man musste sich im Voraus ein Camping-Upgrade kaufen. Dafür gibt es in allen Kategorien vermessene Felder, wo man sein Lager aufschlagen kann. Gemäss OAF sei dies eine Reaktion auf das Feedback und die Erfahrungen der letzten Jahre.

Fokus auf Mehrtagestickets

Es ist seit diesem Jahr nicht mehr möglich, sich ein Ticket nur für einen Tag zu holen – lediglich für den Samstag. Das OAF konzentriere sich auf das volle Festivalerlebnis über mehrere Tage, heisst es auf der Website des Festivals. Wer nur am Donnerstag oder Freitag kommen möchte, muss sich dieses Jahr also ein VIP-Ticket für den Tag kaufen. (aro)

07:00UhrDonnerstag, 9. Juli

Herzlich willkommen am OAF 2026

Guten Morgen von der Frauenfelder Allmend. In circa einer Stunde öffnet das Festival seine Tore und die ersten Leute dürfen aufs Gelände. Wir beliefern Sie das ganze Open Air über mit wichtigen Informationen, unterhaltsamen Randgeschichten und Konzertrezensionen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

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