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Open Air Frauenfeld: Das müssen Eltern, Fans und Festivalgänger wissen

Дата публикации: 06-07-2026 09:50:00

Am Donnerstag öffnen sich die Türen für das diesjährige Open Air Frauenfeld, welches vom 9. bis zum 11. Juli über die Bühne geht. Fans freuen sich auf Auftritte von Don Toliver, Sido oder Ken Carson. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen von A wie Alkohol bis Z wie Zelt-Depot-System zusammengefasst.

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Darum geht es

  • Der Artikel erklärt Regeln zu Alkohol, Minderjährigen, Drohnen, Zahlungen, Fundbüro und Sicherheitsangeboten.
  • Er zeigt auch, was Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände erwartet, etwa Verpflegung, Trinkwasserstellen und barrierefreie Angebote.
Tag vier an Open Air Frauenfeld 2025.

Tag vier an Open Air Frauenfeld 2025.

Bild: Niklas Thalmann

A wie Alkohol

Ein Open-Air-Gast mit einer Bier-Tragetasche.

Ein Open-Air-Gast mit einer Bier-Tragetasche.

Bild: Belinda Schmid

Ein Drink gehört zum Festival dazu. Vielleicht auch mehr als einer. Aber für den Alkoholkonsum am Open Air Frauenfeld (OAF) gibt es strikte Richtlinien: Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gilt Alkoholverbot. Jugendlichen unter 18 Jahren ist der Konsum von Spirituosen und Mischgetränken strikt untersagt. Im Zweifelsfall muss beim Getränkekauf eine Identitätskarte vorgewiesen werden.

Eigene Getränke können aufs Campinggelände, allerdings ist die Menge auf drei Liter beschränkt. Glasflaschen sind verboten, Aludosen erlaubt. Gäste dürfen eine Halbliter-PET-Flasche aufs Festivalgelände mitnehmen. Auf dem Festivalgelände stehen kostenlos Trinkwasserstationen zur Verfügung,

B wie Bändel

Das Publikum während dem Auftritt des deutschen Rappers Majan.

Das Publikum während dem Auftritt des deutschen Rappers Majan.

Bild: Arthur Gamsa

Um aufs Festivalgelände zu kommen, müssen die Tickets am Eingang gegen einen Festivalbändel umgetauscht werden. Mit einem angelegten Festivalbändel kann das Festival- und Campinggelände jederzeit verlassen und wieder betreten werden.

C wie Camping

Glamping am Open Air Frauenfeld –Céline und Annick Dossenbach gönnten sich den Luxus.

Glamping am Open Air Frauenfeld –Céline und Annick Dossenbach gönnten sich den Luxus.

Bild: Arthur Gamsa

Die Ersten am Festival sind die «Earlybirds» und die «VIPs». Sie dürfen am Donnerstag, 9. Juli, ab 8 Uhr aufs Gelände, um sich einzurichten. Es gibt die Campingplätze  C und D, einen Parkplatz für Wohnmobile und das «Comfort» Camping. Dieses bietet den Festivalbesuchern ein entspanntes Anreisen, denn die bereits vorab aufgebauten Zelte können direkt bezogen werden. Beim «Comfort» Camping gibt es verschiedene Möglichkeiten: Diese reichen von einem aufgebauten Zelt bis hin zum Zelt mit echten Betten. Falls gewünscht, können beim «Comfort» Camping unter anderem Campingstühle oder Schlafsäcke dazugebucht werden.

D wie Drohnen

Die Besucherinnen posieren für ein Bild – das Fotografieren ist aber den Profis vorbehalten.

Die Besucherinnen posieren für ein Bild – das Fotografieren ist aber den Profis vorbehalten.

Bild: Tobias Garcia

Das OAF-Erlebnis auf Social Media posten oder mit Freunden und Familie teilen, gehört einfach dazu. Aber Drohnen müssen zu Hause bleiben. Professionelle Foto- und Videoaufnahmen sind nur im Campingbereich erlaubt. Aber kleine Digicams und Smartphones dürfen natürlich auch auf dem Festivalgelände benutzt werden.

E wie Erfrischung

Für die OAF-Gäste stehen Trinkwasserstellen bereit.

Für die OAF-Gäste stehen Trinkwasserstellen bereit.

Bild: Belinda Schmid

Aus Naturschutzgründen dürfen OAF-Gäste nicht in der Thur baden, aber es gibt einen ausgeschilderten Badeplatz an der Murg. In der Migros-Filiale auf dem Festivalgelände gibt es ausserdem gekühlte Getränke. Trinkwasserstellen auf dem Festivalgelände sind zudem gekennzeichnet.

F wie Fundbüro

Eine OAF-Besucherin kauft eine neue Sonnenbrille. Wenn sie diese verliert, landet sie hoffentlich im Fundbüro.

Eine OAF-Besucherin kauft eine neue Sonnenbrille. Wenn sie diese verliert, landet sie hoffentlich im Fundbüro.

Bild: Andrea Stalder

Bei so vielen Eindrücken wie während des Open Airs ist die Aufmerksamkeit schnell anderswo. Und schon ist das Handy, die Uhr oder das Portemonnaie aus der Hosentasche gefallen. Wer etwas findet, kann es beim Fundbüro abgeben. Die Fundstücke werden nach dem Festival ans städtische Fundbüro beim Polizeiposten Frauenfeld übergeben.

G wie Geld

Aussuchen und dann bezahlen – aber ohne Bargeld.

Aussuchen und dann bezahlen – aber ohne Bargeld.

Bild: Andrea Stalder

Bargeld braucht es am OAF nicht. Die Einkäufe an sämtlichen Food- und Getränkeständen, Bars und Nonfoodständen können mit EC- oder Kreditkarte beglichen werden. Folgende Zahlungsmittel werden akzeptiert: Apple Pay, Mastercard, Maestro, Postfinance, Samsung Pay, SwatchPAY!, TWINT, Visa und V Pay.

H wie Handicap

Die Wege sind grundsätzlich rollstuhlgängig.

Die Wege sind grundsätzlich rollstuhlgängig.

Bild: Andrea Stalder

Das Festivalgelände ist grundsätzlich rollstuhlgängig. Für Gäste mit Handicap gibt es barrierefreie Toiletten, eine rollstuhlgängige Tribüne mit Sicht auf die Hauptbühnen und einen speziellen Campingbereich. Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer dürfen eine Begleitperson mitnehmen. Die Begleitperson erhält entsprechend der gekauften Ticketkategorie ein Gratisticket.

I wie Instagram

Die besten Momente mit dem Handy festhalten: Das Publikum am Freitagabend.

Die besten Momente mit dem Handy festhalten: Das Publikum am Freitagabend.

Bild: Andrea Tina Stalder

Wer auf dem Laufenden bleiben will, folgt @openairfrauenfeld in den sozialen Netzwerken. Die Veranstalter informieren die Besucherinnen und Besucher via Instagram und Facebook rund um die Uhr übers Wetter und allfällige Notfallmassnahmen. Spannende Hintergrundgeschichten und exklusive News gibt es derweil bei der Thurgauer Zeitung.

J wie Joint

Marihuana mit legalem THC-Wert.

Marihuana mit legalem THC-Wert.

Bild: Andrea Stalder

Am Festival sind Drogen verboten. Die Suchthilfe steht Betroffenen auf dem Gelände für Fragen über Alkohol und Drogen zur Verfügung.

K wie Künstler

Den Auftakt auf der Park Stage macht am Donnerstag Kiarababa. Weitere grosse Namen im Line-up vom Donnerstag sind UFO361, Sido oder Yeat. Am Freitag performen SSIO, Gunna, Don Toliver oder BHZ. Am Samstag können sich die Festivalbesucherinnen und -besucher unter anderem auf Rin, Ken Carson oder Ski Mask freuen.

L wie Ladestation

Ein OAF-Gast filmt einen Auftritt – sein Handy kann er mit einer Powerbank laden.

Ein OAF-Gast filmt einen Auftritt – sein Handy kann er mit einer Powerbank laden.

Bild: Belinda Schmid

Die Festival-Eindrücke müssen festgehalten werden. Wem ein leerer Handy-Akku droht, kann sich für 21 Franken plus 15 Franken Depot für die gesamte Dauer des Festivals eine Powerbank ausleihen, um das Smartphone unterwegs zu laden. Es wäre also kein Gang in die Innenstadt notwendig.

M wie Minderjährige

Ein bisschen Kind darf man bleiben: OAF-Gäste mit Wasserpistolen.

Ein bisschen Kind darf man bleiben: OAF-Gäste mit Wasserpistolen.

Bild: Andrea Stalder

Besucherinnen und Besucher bis 16 Jahre dürfen nur mit einer schriftlichen Bestätigung ihrer Eltern ans Festival. Kinder bis einschliesslich 12 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt, dürfen das Gelände aber nur in Begleitung einer erwachsenen Person betreten. Gewisse Bereiche sind erst ab 18 Jahren zugänglich.

N wie Nachhaltigkeit

Das Chaos danach: Abfallberge auf dem OAF-Gelände.

Das Chaos danach: Abfallberge auf dem OAF-Gelände.

Bild: Tobias Garcia

Musikfestivals sind für ihre Abfallberge am Tag danach bekannt. Das OAF bittet Besucherinnen und Besucher, die Entsorgungsmöglichkeiten auf dem Gelände zu nutzen. Für leere E-Zigaretten und Vapes gibt es auf dem Gelände zudem kostenlose Abgabestellen.

O wie Öffnungszeiten

Die OAF-Gäste warten auf Einlass.

Die OAF-Gäste warten auf Einlass.

Bild: Andrea Stalder

Das Campinggelände ist grundsätzlich von Donnerstag, 9. Juli um 8 Uhr bis Sonntag, 12. Juli 2026 um 12 Uhr geöffnet. Das gilt allerdings nur für Besitzerinnen und Besitzer von Early-Bird-Tickets und VIP-Tickets. Alle anderen Gäste mit einem 3-Tages-Ticket erhalten am Donnerstag ab 10 Uhr Zugang zum Campinggelände.

P wie Plan

Um sich auf dem Gelände zu orientieren helfen Hinweisschilder.

Um sich auf dem Gelände zu orientieren helfen Hinweisschilder.

Bild: Niklas Thalmann

Detaillierte Pläne gibt es auf der Website www.openair-frauenfeld.ch.

Q wie QR-Code

Türöffnung und Ticketkontrolle am Open Air Frauenfeld.

Türöffnung und Ticketkontrolle am Open Air Frauenfeld.

Bild: Andrea Tina Stalder

Nach dem Kauf eines OAF-Tickets gelangen die Gäste durch das Vorzeigen und Scannen des QR-Codes auf das Gelände.

R wie Rettung

Nicht jede Berührung ist gewollt: Für Notfälle gibt es in der OAF-App einen Button.

Nicht jede Berührung ist gewollt: Für Notfälle gibt es in der OAF-App einen Button.

Bild: Tobias Garcia

Kein Codewort, aber einen Notfallbutton: In der OAF-App gibt es einen Knopf für Notfälle. Der Anruf wird dann direkt an die Sicherheitszentrale weitergeleitet und Betroffene erhalten Hilfe. Die Veranstalter versprechen zudem psychologische Unterstützung, die bei jeglichen Vorfällen in Anspruch genommen werden kann. Wer Hilfe braucht, kann sich bei der Sanität melden.

S wie Slay

Nennen sie sich Bros? Wie auch immer, die Outfits slayen auf alle Fälle.

Nennen sie sich Bros? Wie auch immer, die Outfits slayen auf alle Fälle.

Bild: Belinda Schmid

Die Jugendsprache mag für ältere Generationen unverständlich sein. Aber Entwarnung: Wer mit «Alte» oder «Digga» angesprochen wird, muss sich keinesfalls unangenehm berührt fühlen. Beide Slang-Ausdrücke können mit «Kumpel» gleichgesetzt werden. Ähnliches gilt für «Bro» oder «Bre», das keineswegs nur für den biologischen «Bruder» verwendet wird. Wenn jemand auf dem Festivalgelände davon spricht, «lost» zu sein, heisst das lediglich, sie oder er hat sich verlaufen. Bei dem Wort «Aura» bezieht man sich auf die persönliche Ausstrahlung oder den Status. Und das Wort «slay» steht für Bewunderung. Sprich, wenn jemand selbstbewusst aussieht oder handelt.

T wie Tiere

Ein aufblasbarer Flamingo – das ist okay, aber echte Tiere müssen zu Hause bleiben.

Ein aufblasbarer Flamingo – das ist okay, aber echte Tiere müssen zu Hause bleiben.

Bild: Belinda Schmid

Plüschtiere sind erlaubt, aber für Hund, Katze und Co. sind Musikfestivals eine Qual. Die Veranstalter bitten Gäste daher, ihre Haustiere zu Hause zu lassen.

U wie Ungeduld

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher warten auf Einlass.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher warten auf Einlass.

Bild: Andrea Stalder

OAF-Fans können den Beginn des Festivals kaum erwarten. Die Anreise ist mit dem ÖV möglich. Und die Besucherinnen und Besucher können von 20 Prozent Rabatt auf das Zugticket profitieren. Und damit die Gäste nicht in der brütenden Hitze oder im strömenden Regen vom Bahnhof aufs Festivalgelände spazieren müssen, stehen Shuttlebusse zur Verfügung. Die Anreise ist auch mit dem Auto möglich, man nehme die Ausfahrt «Frauenfeld West» auf der Autobahn A7. Wer ein VIP-Ticket hat, wählt die Ausfahrt «Frauenfeld Ost».

V wie Verpflegung

Am OAF gibt es eine abwechslungsreiches Essensangebot.

Am OAF gibt es eine abwechslungsreiches Essensangebot.

Bild: Belinda Schmid

Das OAF bietet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Essensangebot, wie es auf der Website heisst. Dieses umfasst bunte Poké Bowls, KEBAO (Asian Style Kebab), Pommes-Kreationen, käsige Spätzle und süsse Churros. Auf dem Gelände gibt es ausserdem eine Migros-Filiale. Coop-Kinder finden eine Einkaufsmöglichkeit ihrer Vorliebe in etwa zehn Minuten Gehdistanz beim Allmend-Center.

W wie Wetter

Die beiden Festivalbesucher sind mit Getränken ausgestattet.

Die beiden Festivalbesucher sind mit Getränken ausgestattet.

Bild:Niklas Thalmann

Die diesjährige Wetterprognose verspricht viel Sonne. Am Donnerstag und Freitag ist es sonnig bis bewölkt mit einer Höchsttemperatur von rund 26 Grad Celsius. Am Samstag und Sonntag wird es dann sehr sonnig und bis zu 29 Grad warm. In diesem Jahr lohnt es sich, viel Sonnencreme, einen Handventilator und Badesachen einzupacken.

X wie Xenophobie

Rassismus und andere Respektlosigkeiten sind am OAF verboten.

Rassismus und andere Respektlosigkeiten sind am OAF verboten.

Bild: Andrea Stalder

Xenophobie steht für Fremdenfeindlichkeit, also Rassismus. Die Veranstalter schreiben auf der Website klar, dass Gegenstände, Medien und auch Kleidungsstücke mit rassistischem, fremdenfeindlichem, gewaltverherrlichendem oder diskriminierendem Inhalt verboten sind.

Y wie Yoga

Fitness darf am  Open Air Frauenfeld nicht zu kurz kommen.

Fitness darf am  Open Air Frauenfeld nicht zu kurz kommen.

Bild: Andrea Tina Stalder

Sport, etwa Yoga, braucht wenig Zubehör und kann nach einer verkaterten Nacht helfen, den Körper wieder in Schwung zu bekommen. Bei den erwarteten hohen Temperaturen lohnt sich wohl ein Sprung in die Murg am meisten. Und wer sich dann nach dem Tanzen vor der Bühne noch fit fühlt, kann einen Spaziergang bis zum letzten Zelt unternehmen.

Z wie Zelt-Depot-System

Das Gelände nach vier Tagen Festival.

Das Gelände nach vier Tagen Festival.

Bild: Andrea Tina Stalder

Wer ein Zelt mitbringt, bezahlt ein Depot von 20 Franken. Nimmt man es wieder mit nach Hause, gibt es den vollen Betrag zurück. Mit dieser Massnahme möchten die Verantwortlichen die Reduktion von Abfallmengen unterstützen.

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