Nachdem Alexander Stöckl im Februar 2025 als Sportchef der polnischen Nationalmannschaft zurückgetreten war, ist es um den Österreicher etwas ruhiger geworden. Zuletzt war der 52-Jährige auch als potentieller Kandidat auf den Bundestrainer-Job ins Gespräch gebracht worden. Nun bestätigte der Star-Coach die Zusammenarbeit mit dem kasachischen Skiverband.

sport.de
Nachdem Alexander Stöckl im Februar 2025 als Sportchef der polnischen Nationalmannschaft zurückgetreten war, ist es um den Österreicher etwas ruhiger geworden. Zuletzt war der 52-Jährige auch als potentieller Kandidat auf den Bundestrainer-Job ins Gespräch gebracht worden. Nun bestätigte der Star-Coach die Zusammenarbeit mit dem kasachischen Skiverband.
"Ein neues Kapitel in der Geschichte des kasachischen Skispringens!", schrieb der Verband bereits vor gut zwei Wochen auf Instagram: "Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu dürfen, dass Alexander Stöckl, einer der erfolgreichsten Trainer in der Geschichte des Skispringens, als beratender Trainer zur kasachischen Nationalmannschaft stößt."
Es handelt sich dabei "nicht nur um eine kurzfristige Zusammenarbeit – Alexander wird während des gesamten kommenden Olympiazyklus mit unserem Team zusammenarbeiten", hieß es weiter: "Zusammen mit Cheftrainer Pavel Vassilyev und Senior-Trainer Kairat Biyekenov markiert dies den Beginn einer neuen Etappe in der Entwicklung der kasachischen Skisprung-Nationalmannschaft."
Eine Rückkehr in den Weltcup bedeutet das für den Österreicher aber nicht. "Ich stehe im Austausch mit dem Trainerteam und nehme an einigen Tagen an den Trainingslagern teil. Meine Rolle ist die eines Beraters und nichts weiter. Es war ein Wunsch des Verbandes in Kasachstan, dass dies öffentlich bekannt gegeben wird", erklärte er gegenüber dem "Dagbladet": "Es ist nicht vorgesehen, dass ich an Wettkämpfen teilnehme."
Seit 2013 steht Stöckl den Kasachen mit Rat und Tat zur Seite. Offiziell verkündet wurde die Zusammenarbeit bis vor zwei Wochen aber nicht. Sofort machten Gerüchte die Runde, wonach eine Bekanntgabe der Zusammenarbeit bedeuten könnte, dass der 52-Jährige wieder mehr Einfluss übernehmen könnte und regelmäßig bei den Weltcup-Springen vor Ort sein würde.
"Mein Hauptberuf ist das Coaching für Führungskräfte und die Gesundheitsvorsorge zusammen mit Ina (seiner Lebensgefährtin, Anm. d. Red.) in unserer eigenen Firma", erklärte er, dass die Beraterrolle weiterhin nur eine Nebentätigkeit bleibt.
Stöckl coachte zwischen 2011 und 2024 die norwegischen Skispringer, wechselte anschließend als Sportdirektor zum polnischen Verband. Dieses Engagement dauerte aber nur rund ein halbes Jahr, unter anderem, weil Stöckl mit Verbandschef Adam Malysz nicht klarkam.
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