Im Anschluss an die zurückliegende Olympia-Saison hing Skisprung-Ikone Kamil Stoch seine Skier an den Nagel. Nur wenige Wochen nach seinem Rücktritt kündigte der Pole bereits an, sich vorstellen zu können, dass er eines Tages erneut eine Aufgabe in dem Sport übernimmt. Stefan Horngacher hofft, den Routinier eines Tages zum Polnischen Ski-Verband holen zu können.

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Im Anschluss an die zurückliegende Olympia-Saison hing Skisprung-Ikone Kamil Stoch seine Skier an den Nagel. Nur wenige Wochen nach seinem Rücktritt kündigte der Pole bereits an, sich vorstellen zu können, dass er eines Tages erneut eine Aufgabe in dem Sport übernimmt. Stefan Horngacher hofft, den Routinier eines Tages zum Polnischen Ski-Verband holen zu können.
Im Interview mit dem polnischen Radiosender "RMF FM" ließ Kamil Stoch zuletzt aufhorchen. "Ich würde mich auf jeden Fall gerne stärker engagieren", verriet Kamil Stoch und führte aus: "Vielleicht mache ich das indirekt im Skispringen oder engagiere mich im Vereinsleben unseres KS Événement Zakopane, der meiner Meinung nach sehr gut läuft." Fest stehe für den Routinier aber eins: "Ich möchte mich nicht als Trainer engagieren."
Stefan Horngacher, der nach sieben Jahren als Bundestrainer jüngst als Trainingskoordinator nach Polen zurückkehrte, könnte sich gut vorstellen, dass der dreifache Olympiasieger sich auch beim nationalen Verband engagiert. "Natürlich würde ich mir wünschen, dass er in Zukunft etwas für unser Team tut", erklärte der Österreicher auf Nachfrage von "Eurosport".
Jetzt aber brauche der gerade erst zurückgetretene Superstar aber "Ruhe und Zeit für sich selbst", legte der 56-Jährige nach, der sich in Polen darum kümmern sollen, dass die Nation nach einer schwierigen Saison wieder in die absolute Weltspitze zurückkehrt. Sein erster Ansatzpunkt wird die Entwicklung von Nachwuchshoffnungen sein, so Horngacher im Gespräch mit dem polnischen Ableger des TV-Senders weiter.
"Es gibt viele talentierte Athleten. Jetzt müssen wir zusammenarbeiten und den besten Weg für die Zukunft des polnischen Skispringens finden", blickte er optimistisch in die Zukunft. "Wir wollen junge Skispringer, die bereit sind, im Weltcup mit zu springen und dort langfristig zu bestehen." Stoch hatte zuletzt verraten, für Talente gerne als Mentor zur Verfügung zu stehen.
Er wolle jemand sein, der "über gewisse Erfahrungen verfügt und einige Dinge am eigenen Leib erlebt hat. Ich möchte dieses Wissen weitergeben", offenbarte der ehemalige Skispringer. Mit drei Olympiasiegen, zwei Weltmeistertitel, drei Siegen bei der Vierschanzentournee und zwei Triumphen im Gesamtweltcup zu den ganz Großen seiner Zunft, will seine Erfahrungen nun an die Jugend weitergeben - zunächst aber wohl nicht auf nationaler Ebene.
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