Im vergangenen Jahr hatte der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler seine lange und erfolgreiche Laufbahn beendet. Nachdem er die vergangene Weltcup-Saison als TV-Experte begleitete, kommt der inzwischen 35-Jährige der Schanze nun wieder ein ganzes Stück näher. Wie der ÖSV am Mittwoch bekanntgab, wird der gebürtige Siegsdorfer eine Tätigkeit im Betreuerteam übernehmen.

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Im vergangenen Jahr hatte der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler seine lange und erfolgreiche Laufbahn beendet. Nachdem er die vergangene Weltcup-Saison als TV-Experte begleitete, kommt der inzwischen 35-Jährige der Schanze nun wieder ein ganzes Stück näher. Wie der ÖSV am Mittwoch bekanntgab, wird der gebürtige Siegsdorfer eine Tätigkeit im Betreuerteam übernehmen.
Wie aus einer Stellungnahme des österreichischen Ski-Verbandes hervorgeht, wird Markus Eisenbichler zukünftig als Betreuer der Nordischen Kombinierer tätig sein. "Der ehemalige deutsche Weltklasse-Skispringer wird künftig eng mit Athlet:innen wie Johannes Lamparter und Lisa Hirner zusammenarbeiten und ihnen mit seinem Know-how im Bereich des Skisprung-Materials und Service zur Seite stehen", heißt es in der Mitteilung.
Eisenbichler, seit Ende 2024 Polizeioberkommissar, hatte als Skispringer unter anderem bei der WM 2019 in Seefeld Gold im Einzelwettbewerb gewonnen, hinzu kommen fünf WM-Goldmedaillen im Team. In Peking gewann er 2022 Olympia-Bronze mit der Mannschaft. Nach schwierigen Jahren mit Weltcup-Aus und schwankenden Leistungen beendete er im vergangenen Jahr seine Laufbahn.
Blieb er dem Skispringen im vergangenen Jahr noch als TV-Experte für "Eurosport" erhalten, ist Eisenbichler im anstehenden Winter wieder unmittelbar an den Weltcup-Schanzen zu finden. "Er hat als Athlet große Erfolge gefeiert und verfügt über ein enormes Know-how im Materialbereich. Umso mehr freut es uns, dass er sich dieser neuen Aufgabe stellt und seine wertvolle Erfahrung künftig bei uns einbringt", freut sich Sportlicher Leiter Florian Liegl.
Und auch der langjährige DSV-Adler blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: "Meine Aufgaben im Servicebereich werden breit gefächert sein. Das Material und die Abstimmung sind ein sehr wichtiger Teil, um am Ende auch erfolgreich zu sein. Schon als Athlet waren mein Steckenpferd die Bereiche Flug und Material und mich freut es sehr, dass ich in diesem Bereich jetzt weiter tätig sein und die Athleten bestmöglich unterstützen kann."
Die ÖSV-Kombinierer gehörten in der vergangenen Saison zu der absoluten Weltspitze. Während Johannes Lamparter den Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte, landeten auch Thomas und Stefan Rettenegger in den Top 10. Bei den Frauen stand für Katharina Gruber ein starker sechster Rang, Lisa Hirner beendete die Saison auf Platz elf. Mit Eisenbichlers Hilfe will man nun noch erfolgreicher weiter.
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