In der Skisprung-Saison 2024/25 gehörte der Österreicher Maximilian Ortner zu den großen Entdeckungen. Doch nach einem bärenstarken ersten Jahr im Weltcup hatte der ÖSV-Adler im vergangenen Winter mit großen Formschwankungen zu kämpfen. Inzwischen ist der 24-Jährige froh, ein schwieriges Jahr durchgemacht zu haben.

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In der Skisprung-Saison 2024/25 gehörte der Österreicher Maximilian Ortner zu den großen Entdeckungen. Doch nach einem bärenstarken ersten Jahr im Weltcup hatte der ÖSV-Adler im vergangenen Winter mit großen Formschwankungen zu kämpfen. Inzwischen ist der 24-Jährige froh, ein schwieriges Jahr durchgemacht zu haben.
Gleich in seiner ersten vollen Saison im Kreis der besten Skispringer der Welt konnte Maximilian Ortner glänzen, landete im Gesamtweltcup mit 726 auf dem elften Rang. Doch nach seiner fulminanten Debütsaison konnte der 24-Jährige seine Form nicht über den Sommer behalten, startete eher durchwachsen in das neue Jahr. Erst zum Ende der Saison 2025/26 fand der Österreicher sich besser zurecht.
"Ich hatte sehr viele schwierige Tage, aber ich habe mehr gelernt als in meiner gesamten bisherigen Karriere", sagte der ÖSV-Adler im "Kleine Zeitung"-Gespräch im Rückblick auf die abgelaufene Saison, die Ortner nach schwachen Leistungen zeitweise sogar in den Continental-Cup geführt hatte. Die Erfahrungen, die der gebürtige Feldkirchner in den vergangenen Monaten sammelte, seien aber viel mehr Wert als konstante Top-Ergebnisse.
Skispringen: Ortner "weiß jetzt, was alles auf ihn zukommen kann"Um sich wieder im Weltcup-Team zu etablieren, habe er "jeden Tag beinhart gearbeitet", erklärte der Youngster: "So komisch es klingt, doch das war mehr wert als eine Topsaison. Genau das macht aber auch Skispringen aus und gehört einfach dazu. In solchen Phasen ist es zunächst extrem schwer, das Positive zu sehen. Aber genau darauf kommt es an."
Obwohl die Saison nicht nach seinen Vorstellungen lief, habe er sich mental nicht unterkriegen lassen. "Wenn ich etwas gravierend falsch machen würde, wäre ich nicht im Weltcup. Konkrete Ergebnisziele setze ich mir noch nicht, aber der rote Faden ist da", berichtete Ortner von seinen Erfahrungen: "Ich weiß jetzt, was alles auf mich zukommen kann."
Er habe aber gelernt, dass "es schwierig ist, wenn man einmal in einem kleinen Strudel steckt, schnell wieder herauszukommen. Für mich war das eine wichtige Erfahrung. Mittlerweile gelingt es mir ganz gut, Nebengeräusche auszublenden", legte er nach.
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