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Buswartehäuschen an der Erdinger Straße: Ottenhofen holt Angebote ein

Дата публикации: 01-08-2026 16:00:00

Der Bauausschuss von Ottenhofen hat beschlossen, Angebote für ein Buswartehäuschen gegenüber dem Feuerwehrhaus einzuholen. Im Herbst will das Gremium entscheiden.

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Stand: 01.08.2026, 18:00 Uhr

Von: Raffael Scherer

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Bushaltestelle Ottenhofen

Für die Bushaltestelle an der Erdinger Straße begibt sich die Verwaltung auf die Suche nach einem Wartehäuschen. Bis Herbst sollen Angebote eingeholt werden. © Vroni Macht

Der Bauausschuss von Ottenhofen hat beschlossen, Angebote für ein Buswartehäuschen gegenüber dem Feuerwehrhaus einzuholen. Im Herbst will das Gremium entscheiden.

Ottenhofen – Bisher stehen bei schlechtem Wetter die Fahrgäste gegenüber des Ottenhofener Feuerwehrhaus beim Warten auf den Bus im Regen. Nun überprüft die Gemeinde, was ein Buswartehäuschen, etwa wie es auf der gegenüberliegenden Seite der Erdinger Straße steht, kosten würde.

Der Wunsch nach einer Überdachung war bereits mehrmals in den vergangenen Jahren an den Gemeinderat herangetragen worden. Im Vorjahr hatte das Gremium um genauere Zahlen gebeten, um wie viele Fahrgäste es sich dort überhaupt handele. Laut den nun gelieferten Daten müsste das bestehende Häuschen die Straßenseite wechseln, fahren doch etwas mehr nach Erding als Richtung Markt Schwaben, witzelte Bürgermeister Christian Gerte (CSU) im Bauausschuss.

An den gesunkenen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr könne man auch herauslesen, dass der Schienenersatzverkehr zwischen Markt Schwaben und Altenerding so manchen öffentlichen Fahrgast verschrecke, merkten er und weitere Gremiumsmitglieder an. Generell eine Pflicht zum Errichten einer Überdachung gäbe es nicht, stellte Gerte auf Nachfrage hin klar, jedoch wolle man versuchen, dem nachvollziehbaren Wunsch aus der Bevölkerung nachzukommen.

Ebenfalls hatte man im vergangenen Jahr bezüglich der Planungen rund um den Ausbau des Feuerwehrhauses Bedenken, dass das Wartehäuschen die neue Ausfahrt blockieren könnte. Das sei nach derzeitiger Planung jedoch nicht der Fall. Auch sonstige Probleme mit dem Verkehr gebe es keine, so das Ergebnis einer Begehung sowie Rücksprache, erklärten Bürgermeister und Erhard Huber vom Bauamt. Von der Anschaffung und Montage abgesehen, müsse man die Haltestelle nur ein wenig nach hinten auf dem gemeindeeigenen Grund verlegen und ein wenig pflastern.

Doch bezüglich der Kosten zauderte das Gremium, schwebten damals bereits rund 11.000 Euro im Raum. So brachte Gerte etwa die Idee ein, dass man sich nach einem gebrauchten Buswartehäuschen umhören könne. Alfred Greckl (FWO) betonte, dass es sich bei der Ortseinfahrt auch ein wenig um ein Aushängeschild für Ottenhofen handle. Das müsse „optisch, auch wenn es gebraucht ist, schon ein wenig etwas hermachen“.

Huber bemerkte, dass das Einsparpotenzial bei einem Gebrauchten durch Demontage und erneute Montage wahrscheinlich eher gering ausfalle. Auch Siegfried Heuwiesers (CSU) Vorschlag eines offenen Baucontainers als günstigere Alternative wurde schnell verworfen.

Da in dem derzeitigen Haushalt kein Geld vorhanden ist, beschloss man, nun bis Herbst Angebote einzuholen. Dann könne man sich die durch den Kopf gehen lassen und dann für den Haushalt im kommenden Jahr die nötigen Kosten einplanen. Albert Köck (CSU/Parteifrei) gab zu bedenken, dass dann wohl auch die Herdweger bald mit dem Wunsch nach einem Wartehäuschen an die Gemeinde herantreten werden.

„Aber das ist Privatgrund, da bin ich selber sechs Jahre lang gestanden bei Wind und Wetter“, entgegnete Benjamin Hundhammer (FWO). Auch Raimund Rosenberger (SPD/Grüne/Parteifrei) sehe die Notwendigkeit des Häuschens. Man brauche eben eine „einfache Ausführung, kein Luxushäuschen“. Den Herdwegern könne man gleichzeitig erklären, dass sich die Gemeinde mit derartigen Vorhaben auf Privatgrund schwer tue. Einstimmig stimmte das Gremium schließlich zu, dass man sich Angebote einholt.

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