Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Neue Preiswende bei Immobilien: Hier steigen Preise um 50 Prozent

Дата публикации: 30-04-2026 05:07:00

Immobilienpreise steigen wieder: In diesen Regionen zahlen Käufer deutlich mehr, hier fallen die Quadratmeterpreise weiter.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die Immobilienpreise stiegen in Deutschland 2025 erstmals seit Jahren inflationsbereinigt wieder an. Manche Regionen verzeichnen Anstiege von mehr als 40 Prozent. Anderswo fallen die Preise deutlich.

München bleibt auch 2025 die mit Abstand teuerste Stadt Deutschlands für Eigentumswohnungen. Nach Daten des Postbank Wohnatlas 2026 knackte die bayerische Landeshauptstadt dabei erstmals die Marke von 9000 Euro pro Quadratmeter. Wohlgemerkt, das ist der Durchschnittspreis. Auch das Münchner Umland bleibt teuer. Miesbach kostet 7689 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis München liegt bei 6865 Euro, Starnberg bei 6681 Euro. Hinzu kommen die Großstädte Hamburg (6394 Euro), Frankfurt am Main (6293 Euro) und Potsdam (5897 Euro). 

Außerdem finden sich unter den zehn teuersten Regionen drei, die als Feriengebiete beliebt sind. Von der Nordsee sind das die Landkreise Nordfriesland (7886 Euro) und Aurich (5818 Euro) sowie der Landkreis Garmisch-Partenkirchen in den Alpen (6073 Euro).

Im bundesweiten Durchschnitt steigen die Preise. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ermittelt die Daten für den Postbank Wohnatlas. Es errechnet einen Preisanstieg von durchschnittlich 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Abzüglich der Inflationsrate bleiben damit noch rund 0,6 Prozent. Das ist das erste Mal seit 2021, dass die Preise auch inflationsbereinigt noch steigen.

Dieser Anstieg ist aber auch nicht überall in Deutschland zu spüren. Inflationsbereinigt ging es nur in 228 der 400 deutschen Regionen nach oben. Selbst ohne Inflation gibt es noch 80 Städte und Landkreise mit sinkenden Preisen. Absolut stiegen die Preise hier am stärksten:

  • Cottbus in Brandenburg liegt mit 1039 Euro mehr pro Quadratmeter vorne. Wohnungskäufer zahlen hier im Schnitt jetzt 3265 Euro. Damit liegt die Mittelstadt auch relativ gesehen weit vorne. Mit fast 47 Prozent höheren Preisen verbucht sie den zweithöchsten Anstieg in ganz Deutschland. Allerdings: Die Daten für Cottbus sind nur an etwas mehr als 100 Angeboten gemessen. Einzelne Angebote können die Daten hier also leichter verzerren.
  • Potsdam legt um 848 Euro pro Quadratmeter zu. Die Nachbarstadt Berlins war schon zuvor eine der teuersten Deutschland. Deswegen fällt der relative Anstieg hier mit 17 Prozent nicht so drastisch aus. Er liegt aber immer noch weit über dem Bundesdurchschnitt.
  • Die Landkreise Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück in Rheinland-Pfalz folgen dahinter. Hier ging es um 781 beziehungsweise 649 Euro pro Quadratmeter nach oben. Das entspricht 33 beziehungsweise 31 Prozent. Allerdings gibt es auch hier jeweils nur rund 100 Angebote, aus denen die Daten stammen.
  • Unter den 20 Regionen mit den höchsten Preissteigerungen ist Bayern mit fünf am häufigsten vertreten. Dazu zählt auch München, wo es um 283 Euro nach oben geht. Bei den dort sowieso schon irrsinnig hohen Preisen macht das aber nur zusätzliche 3,2 Prozent aus.

Ein klares einheitliches Muster zeigt sich nicht. Ganz vorne steht Sachsen. Hier stiegen die Preise im Schnitt um 7,5 Prozent an. Inflationsbereinigt sind das immer noch 5,2 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen dahinter Rheinland-Pfalz und Bremen. Inflationsbereinigt sind es hier 3,0 beziehungsweise 2,9 Prozent mehr.

Nach Regionstyp steigen Mittelstädte am stärksten. Inflationsbereinigt liegt das Plus bei 1,2 Prozent. Großstädte außerhalb der "Top Sieben" München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Köln und Düsseldorf liegen bei 0,9 Prozent Plus. Die Top Sieben selbst verteuerten sich nur um rund 0,2 Prozent.

Hier fallen die Preise

Am anderen Ende der Skala steht Thüringen. Es ist das einzige Bundesland, das sowohl nominal als auch inflationsbereinigt sinkende Preise verbucht. Im Durchschnitt sind Immobilien hier aktuell 5,2 Prozent günstiger als im Vorjahr. 5 der 20 Regionen mit den am stärksten gefallenen Preisen stammen aus Thüringen.

  • Am stärksten ging es im Altenburger Land nach unten. Hier fielen die Preise im Schnitt um 26 Prozent. Der Quadratmeter kostet damit nur noch 1181 Euro. Stark gefallen sind die Preise auch in den thüringischen Landkreisen Hildburghausen (-16 Prozent), Eichsfeld (-11 Prozent), dem Kyffhäuserkreis (-10 Prozent) und dem Saale-Orla-Kreis (-7 Prozent).
  • Den prozentual größten Preisverfall gab es aber im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Hier fiel der Wert um rund 28 Prozent auf 1125 Euro. Wie in vielen ostdeutschen Landkreisen sind die Zahlen aber mit Vorsicht zu genießen, da sie nur auf wenigen Angeboten beruhen.
  • Sechs Großstädte vermelden ebenfalls sinkende Preise. Ganz vorne steht Chemnitz in Sachsen mit 7,7 Prozent. In Halle (Saale) ging es um 4,8 Prozent nach unten, in Erfurt (Thüringen), Pforzheim (Baden-Württemberg) und Kassel (Hessen) jeweils um rund 2 Prozent. Leipzig (Sachsen) reiht sich mit 0,8 Prozent ein.
  • Den größten Preisfall in absoluten Zahlen gibt es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Hier fiel der Quadratmeter um 610 Euro.
Das sind die günstigsten Regionen Deutschlands

Die 20 Regionen mit den geringsten Quadratmeterpreisen finden sich allesamt in den neuen Bundesländern. Führend ist weiterhin der Vogtlandkreis in Sachsen mit 900 Euro vor dem Landkreis Greiz aus Thüringen mit 944 Euro. Der Saale-Orla-Kreis liegt mit 1054 Euro jetzt nur noch knapp im vierstelligen Bereich, ebenso der Kyffhäuserkreis mit 1069 Euro.

Gera in Thüringen ist mit 1166 Euro die günstigste Mittelstadt Deutschlands, gefolgt von Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt mit 1232 Euro und Pirmasens in Rheinland-Pfalz mit 1482 Euro. Die günstigste Großstadt ist Chemnitz mit 1314 Euro vor Salzgitter in Niedersachsen mit 1662 Euro und Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen mit 1680 Euro.

Zum Vergleich: Ein Quadratmeter in München kostet so viel wie sieben Quadratmeter in Chemnitz. In Gera sind es fast acht Quadratmeter. Im Vogtlandkreis sind es rund zehn. Eine 100-Quadratmeter-Wohnung in letzterem kostet Sie damit so viel wie ein kleines 10-Quadratmeter-Zimmer in München.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Immobilienkauf wird teurer: Worauf Käufer achten müssen08.5209-05-2026
2Immobilienpreise steigen, mehr Zwangsversteigerungen: Was Verbraucher jetzt wissen müssen07.4801-12-2025
3Vorsicht: Hier wird der Immobilienkauf jetzt zur Kostenfalle07.0630-03-2026
4Das sind die 10 besten Regionen für Immobilien-Schnäppchen018.315-06-2026
5Trendviertel: Preise, Rendite, Perspektive – Wo sich der Hauskauf jetzt wieder lohnt 2703-07-2026
6Immobilienpreise bis 2035: Städte teuer, Land günstiger017.7819-03-2026
7Der Traum von der eigenen Immobilie: Wo sich Kaufen in Deutschland wieder lohnt2603-07-2026
8Erschwinglichkeitsindex Interhyp und IW – 400 Regionen im Check013.6801-01-2026
948.000 Euro Gewinn: Hier lohnen sich Immobilien-Investments020.3401-06-2026
10Hohe Mieten lassen viele neu über Eigentum nachdenken07.9710-04-2026

Классификация: Недвижимость. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 12.14. Источник: rss.focus.de.