2026 dürfen 525 italienische Strände die blaue Flagge für ausgezeichnete Wasserqualität und Umweltschutz hissen. Auch Deutsche Orte wurden ausgezeichnet.
2026 dürfen 525 italienische Strände die blaue Flagge für ausgezeichnete Wasserqualität und Umweltschutz hissen. Auch Deutsche Orte wurden ausgezeichnet.
Pünktlich zur Urlaubssaison glänzt Italien erneut mit vielen ausgezeichneten Stränden: Mehr als 500 Küstenabschnitte dürfen 2026 die blaue Flagge hissen - ein internationales Gütesiegel der Umweltstiftung FEE. Die jährliche Auszeichnung steht für gute Wasserqualität, saubere Anlagen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser und Müll.
Mit nun insgesamt 525 Stränden mit blauer Flagge steigt die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (487). Das entspricht rund 11,6 Prozent aller weltweit ausgezeichneten Strände. Die blaue Flagge wird seit Mitte der 1980er Jahre von der europäischen Umweltstiftung Foundation for Environmental Education (FEE) vergeben - nicht nur in Italien, sondern auch in anderen europäischen Ländern.
Offiziell werden ganze Küstengemeinden mit der blauen Flagge ausgezeichnet und nicht die einzelnen Strände. Dieses Jahr wurden 257 Küstengemeinden ausgezeichnet, in denen es 525 Strände gibt. Erneut gingen die meisten Auszeichnungen an die Region Ligurien im Nordwesten Italiens mit 35 Orten. Es folgen die südlichen Regionen Apulien und Kalabrien mit jeweils 27 Orten. Auch deutsche Strände, Küstenorte und Sportboothäfen wurden ausgezeichnet.
Im 40. Jahr der Blauen Flagge zeigt sich: Deutschland spielt beim nachhaltigen Küstentourismus und Wassersport europaweit ganz vorne mit. Bundesweit wurden 85 Sportboothäfen sowie 33 Badestellen an Küsten und Binnengewässern mit dem Nachhaltigkeitssiegel ausgezeichnet.
An der Spitze liegt in diesem Jahr wenig überraschend das klassische Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 33 Blauen Flaggen – der Großteil entfällt hier auf Strände und Badestellen an Ostsee und Binnenseen.
Auf Platz zwei folgt überraschend Baden-Württemberg mit 20 Auszeichnungen. Der Clou: Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Sportboothäfen, nur eine einzige ausgezeichnete Einrichtung ist eine Badestelle. Das zeigt, wie stark insbesondere die Binnenwassersport-Infrastruktur am Bodensee und anderen süddeutschen Gewässern beim Thema Umweltmanagement, Sicherheit und Service aufgestellt ist.
Dahinter folgen:
Insgesamt sind in diesem Jahr 14 Bundesländer vertreten. Nur Sachsen und Sachsen-Anhalt schafften es nicht auf die Liste der ausgezeichneten Strände, Badestellen und Häfen.
Wer einen Ausflug oder Urlaub plant, kann auf der Karte der offiziellen „Blaue Flagge“-Organisation gezielt nach ausgezeichneten Stränden oder Sportboothäfen in der eigenen Umgebung suchen – ein praktischer Wegweiser für alle, die bewusst auf saubere Gewässer, Umweltstandards und gut betreute Standorte achten möchten.
Seit fast vier Jahrzehnten steht die Blaue Flagge für saubere Strände, sicheres Baden und verantwortungsvollen Tourismus. Was 1985 als visionäre Initiative in Frankreich begann, ist heute eines der bekanntesten Umweltzeichen der Welt – und ein Symbol dafür, dass Küsten- und Meeresschutz praktisch vor Ort stattfinden kann.
Die Geschichte der Blauen Flagge beginnt 1985 mit einem ungewöhnlichen Projekt der Stiftung für Umwelterziehung (FEE) Frankreich:
Das Emblem des Projekts – eine blaue Flagge mit weißem Kreis und drei Wellen – entwickelte sich schnell zum Symbol einer größeren Idee: dem Schutz der Küsten- und Meeresumwelt.
Die Europäische Union erkannte früh das Potenzial der Blauen Flagge als praktisches Instrument zur Umsetzung der EU-Badegewässerrichtlinie. Gemeinsam mit der FEE entstand ein freiwilliges Zertifizierungssystem, das Gemeinden und Betreiber motivieren sollte, über Mindeststandards hinauszugehen.
1987 war der Startschuss: Die ersten Strände und Häfen in zehn europäischen Ländern wurden mit der Blauen Flagge ausgezeichnet.
Ab 2001 wurde das Programm über Europa hinaus ausgerollt und zu einer globalen Bewegung für nachhaltigen Küstentourismus.
Heute gilt:
Kernaufgaben und Ziele sind:
dpa
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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