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Roborock RockNeo Q105 im Test: Der kleine Bruder des Testsiegers

Дата публикации: 25-08-2026 14:30:00

Der deutlich günstigere RockNeo Q105 übernimmt viele Stärken seines großen Bruders RockMow Z1 LiDAR und will zeigen, dass modernes, drahtloses Mähen auch unter 1.000 Euro funktioniert.

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Drahtloser Mähroboter mit RTK-NavigationRoborock RockNeo Q105 im Test: Der kleine Bruder des Testsiegers

Roborock RockNeo Q105 als drahtloser Mähroboter im Garten.

Kleiner Bruder mit großen Ambitionen: der Roborock RockNeo Q105. Er tritt deutlich günstiger als das Top-Modell an.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Der deutlich günstigere RockNeo Q105 übernimmt viele Stärken seines großen Bruders RockMow Z1 LiDAR und will zeigen, dass modernes, drahtloses Mähen auch unter 1.000 Euro funktioniert.

Testfazit

Testnote

1,9

gut

Der Roborock RockNeo Q105/Q110 überzeugt mit einem sehr gleichmäßigen Mähergebnis und einer modernen Navigation aus RTK-GPS, vSLAM und Kamera. Auch die App gehört zu den umfangreicheren Lösungen im Test. Abzüge gibt es bei der Hinderniserkennung, denn nicht alle Gegenstände erkannte der Mähroboter zuverlässig. Insgesamt bietet der RockNeo Q105/Q110 ein überzeugendes Gesamtpaket für anspruchsvolle Rasenflächen.

Pro

  • Gutes Flächenergebnis
  • Sehr gute Navigation
  • Umfangreiche App
  • Mährichtung automatisch anpassbar

Kontra

  • Schwächen bei der Hinderniserkennung
  • PreciEdge-Modul optional
  • 4G nur gegen Aufpreis

Idealo Logo

Mit dem

RockMow Z1 LiDAR

stellt Roborock aktuell den COMPUTER BILD-Testsieger unter den Premium-Mährobotern. Der RockNeo Q105 richtet sich dagegen an preisbewusste Käufer und empfiehlt sich für Gärten bis 500 Quadratmeter. Trotz des erheblich niedrigeren Preises übernimmt er viele Stärken seines großen Bruders, allen voran die präzise Navigation und die gelungene Smartphone-App. Im COMPUTER BILD-Test überzeugte der RockNeo Q105 mit einem starken Gesamtpaket und zählt zu den empfehlenswertesten

drahtlosen Mährobotern

bis 1.000 Euro.

Das Wichtigste in Kürze
  • Drahtloser Mähroboter für Gärten bis 500 Quadratmeter.
  • Günstiger Einstieg in die Mähroboter-Welt von Roborock.
  • Präzise RTK-Navigation ohne Begrenzungsdraht.
  • Gelungene App mit vielen Funktionen.
  • Die Hinderniserkennung zeigt bei kleineren Gegenständen Schwächen.

Einrichtung

Der RockNeo Q105 kommt ohne Begrenzungsdraht aus, benötigt für seine RTK-Navigation jedoch eine externe Antenne. Nach dem Aufbau von Ladestation und RTK-Antenne wird der Mähroboter per Smartphone eingerichtet. Anschließend erstellt der Nutzer eine virtuelle Karte des Gartens, auf der sich Mähbereiche, Sperrzonen und Zeitpläne bequem verwalten lassen.

Roborock RockNeo Q105 beim Kartieren des Gartens per Smartphone-App.

Per App wird der Garten kartiert. Anschließend lassen sich Mähbereiche, Sperrzonen und Zeitpläne festlegen.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Die Inbetriebnahme gelang im COMPUTER BILD-Test unkompliziert. Auch Nebenflächen und Durchgänge lassen sich problemlos einrichten. Insgesamt wirkte der RockNeo durchdacht und war schnell für den ersten Mäheinsatz bereit.

Navigation

Die Navigation gehört zu den größten Stärken des RockNeo Q105. Der Mähroboter kombiniert RTK-Positionsdaten mit seinen Kameras und der virtuellen Gartenkarte. Für die präzise Positionsbestimmung benötigt er eine externe RTK-Antenne, ein Begrenzungsdraht ist dagegen nicht erforderlich.

Vorderseite des Roborock RockNeo Q105 mit seinen Kameras.

Kameras helfen dem RockNeo bei Orientierung und Hinderniserkennung. Für die Positionsbestimmung benötigt er zusätzlich eine RTK-Antenne.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Die Kameras unterstützen den RockNeo bei der Orientierung im Garten und helfen ihm zugleich, Hindernisse zu erkennen. Seinen zuvor kartierten Arbeitsbereich fährt der Mähroboter systematisch in geraden Bahnen ab. Im Langzeitcheck arbeitete der RockNeo sehr präzise und fand zuverlässig durch den Testgarten. Auch über mehrere Einsätze hinweg leistete er sich bei der Navigation kaum Aussetzer.

Roborock RockNeo Q105 beim systematischen Mähen auf der Rasenfläche.

Auf der Fläche überzeugte der RockNeo im Test: Er mäht systematisch Bahn für Bahn und hinterlässt ein gleichmäßiges Schnittbild.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Mähergebnis

Auf der Rasenfläche liefert der RockNeo Q105 ein überzeugendes Resultat. Der Mähroboter arbeitet systematisch Bahn für Bahn und sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild. Auch an Rasenkanten schlägt er sich ordentlich, erreicht serienmäßig aber nicht ganz das Niveau spezialisierter Kantenlösungen.

Roborock RockNeo Q105 beim Mähen entlang einer Rasenkante.

An Rasenkanten schlägt sich der RockNeo ordentlich. Noch näher kommt er mit dem optionalen PreciEdge-Modul.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Wer weniger Nacharbeit möchte, kann den RockNeo mit dem PreciEdge-Modul ausstatten. Es ergänzt den Mähroboter um einen zweiten, seitlich am Gehäuse montierten Schneidteller mit zwei zusätzlichen Klingen. Der arbeitet näher an der Rasenkante als die zentrale Schneidscheibe und reduziert so die Nacharbeit mit Rasentrimmer oder Grasschere spürbar.

Roborock RockNeo Q105 von unten, mit Mähwerk und seitlichem PreciEdge-Modul.

Drei Klingen übernehmen den Flächenschnitt. Mit dem optional erhältlichen PreciEdge-Modul gibt es zwei weitere, seitliche Klingen für weniger Nacharbeit an den Kanten.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Bedienung

Typisch Roborock: Für den RockNeo Q105 gibt es eine gelungene Smartphone-App. Mähpläne, Sperrzonen, Nebenflächen und zahlreiche weitere Einstellungen lassen sich übersichtlich verwalten. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht und bietet auch Einsteigern eine schnelle Mähroboterhandhabung.

Roborock RockNeo Q105 in der App mit Electronic Fence, Karte und Einstellungen.

Die App zeigt die Gartenkarte, bietet zahlreiche Steuerelemente und erlaubt das Anpassen der Mährichtung. Für den Diebstahlschutz lässt sich ein Sicherheitsbereich festlegen.

Foto: COMPUTER BILD

Im Testzeitraum arbeitete der Mähroboter zuverlässig und leistete sich nur sehr wenige Störungen. Die Navigation blieb auch nach mehreren Einsätzen stabil, sodass der RockNeo alles in allem souverän und ausgereift auftrat.

Roborock RockNeo Q105 mit Display, Bedientasten und Schnitthöhenregler.

Am Gerät stehen ein kleines Display und mehrere Tasten bereit. Die Schnitthöhe lässt sich bequem per Drehrad einstellen.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Sicherheit

Bei der Hinderniserkennung zeigte der RockNeo Q105 ein gemischtes Bild. Kinderbeinattrappe, Schuh und Kabel bemerkte der Mähroboter im COMPUTER BILD-Test zuverlässig und wich ihnen sicher aus. Schaufel, Stein und Ast dagegen nicht.

Roborock RockNeo Q105 vor einer Kinderbeinattrappe im Hindernistest.

Gemischtes Ergebnis im Hindernistest: Kinderbein, Schuh und Kabel erkannte der RockNeo zuverlässig, Schaufel, Stein und Ast dagegen nicht.

Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD

Zur Sicherheitsausstattung gehören in PIN-Schutz, Regen-, Frost-, Hub-, Neigungs- und Stoßsensoren sowie Warnmeldungen in der App. Der RockNeo bietet ein gutes Sicherheitsniveau, erreicht aber nicht ganz die Bestwerte der stärksten Konkurrenz.

Test-Fazit: Roborock RockNeo Q105

Der Roborock RockNeo Q105 als einer der

drahtlosen Mähroboter

unter 1.000 Euro überzeugt mit einer präzisen Navigation, einer gelungenen App und einem ausgereiften Bedienkonzept. Auch das Mähergebnis kann sich sehen lassen. Schwächen zeigt der RockNeo lediglich bei der Hinderniserkennung. Insgesamt hinterließ er im COMPUTER BILD-Test jedoch einen guten Eindruck.

Roborock

RockNeo Q105/Q110

  • Gutes Flächenergebnis
  • Sehr gute Navigation
  • Umfangreiche App
  • Mährichtung automatisch anpassbar
  • Schwächen bei der Hinderniserkennung
  • PreciEdge-Modul optional
  • 4G nur gegen Aufpreis

625,00 EUR

Wer Qualität und Bedienung an Roborock schätzt, aber nicht zum deutlich teureren

RockMow Z1 LiDAR

greifen möchte, dem ist der RockNeo Q105 zu empfehlen. Für Gärten bis 500 Quadratmeter ist er sehr geeignet.

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