Der deutlich günstigere RockNeo Q105 übernimmt viele Stärken seines großen Bruders RockMow Z1 LiDAR und will zeigen, dass modernes, drahtloses Mähen auch unter 1.000 Euro funktioniert.

Kleiner Bruder mit großen Ambitionen: der Roborock RockNeo Q105. Er tritt deutlich günstiger als das Top-Modell an.
Foto: Alena Zielinski/COMPUTER BILD
Der deutlich günstigere RockNeo Q105 übernimmt viele Stärken seines großen Bruders RockMow Z1 LiDAR und will zeigen, dass modernes, drahtloses Mähen auch unter 1.000 Euro funktioniert.
Testnote
1,9
gut
Der Roborock RockNeo Q105/Q110 überzeugt mit einem sehr gleichmäßigen Mähergebnis und einer modernen Navigation aus RTK-GPS, vSLAM und Kamera. Auch die App gehört zu den umfangreicheren Lösungen im Test. Abzüge gibt es bei der Hinderniserkennung, denn nicht alle Gegenstände erkannte der Mähroboter zuverlässig. Insgesamt bietet der RockNeo Q105/Q110 ein überzeugendes Gesamtpaket für anspruchsvolle Rasenflächen.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Mit dem
RockMow Z1 LiDARstellt Roborock aktuell den COMPUTER BILD-Testsieger unter den Premium-Mährobotern. Der RockNeo Q105 richtet sich dagegen an preisbewusste Käufer und empfiehlt sich für Gärten bis 500 Quadratmeter. Trotz des erheblich niedrigeren Preises übernimmt er viele Stärken seines großen Bruders, allen voran die präzise Navigation und die gelungene Smartphone-App. Im COMPUTER BILD-Test überzeugte der RockNeo Q105 mit einem starken Gesamtpaket und zählt zu den empfehlenswertesten
drahtlosen Mähroboternbis 1.000 Euro.
Der RockNeo Q105 kommt ohne Begrenzungsdraht aus, benötigt für seine RTK-Navigation jedoch eine externe Antenne. Nach dem Aufbau von Ladestation und RTK-Antenne wird der Mähroboter per Smartphone eingerichtet. Anschließend erstellt der Nutzer eine virtuelle Karte des Gartens, auf der sich Mähbereiche, Sperrzonen und Zeitpläne bequem verwalten lassen.

Per App wird der Garten kartiert. Anschließend lassen sich Mähbereiche, Sperrzonen und Zeitpläne festlegen.
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Die Inbetriebnahme gelang im COMPUTER BILD-Test unkompliziert. Auch Nebenflächen und Durchgänge lassen sich problemlos einrichten. Insgesamt wirkte der RockNeo durchdacht und war schnell für den ersten Mäheinsatz bereit.
NavigationDie Navigation gehört zu den größten Stärken des RockNeo Q105. Der Mähroboter kombiniert RTK-Positionsdaten mit seinen Kameras und der virtuellen Gartenkarte. Für die präzise Positionsbestimmung benötigt er eine externe RTK-Antenne, ein Begrenzungsdraht ist dagegen nicht erforderlich.

Kameras helfen dem RockNeo bei Orientierung und Hinderniserkennung. Für die Positionsbestimmung benötigt er zusätzlich eine RTK-Antenne.
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Die Kameras unterstützen den RockNeo bei der Orientierung im Garten und helfen ihm zugleich, Hindernisse zu erkennen. Seinen zuvor kartierten Arbeitsbereich fährt der Mähroboter systematisch in geraden Bahnen ab. Im Langzeitcheck arbeitete der RockNeo sehr präzise und fand zuverlässig durch den Testgarten. Auch über mehrere Einsätze hinweg leistete er sich bei der Navigation kaum Aussetzer.

Auf der Fläche überzeugte der RockNeo im Test: Er mäht systematisch Bahn für Bahn und hinterlässt ein gleichmäßiges Schnittbild.
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Auf der Rasenfläche liefert der RockNeo Q105 ein überzeugendes Resultat. Der Mähroboter arbeitet systematisch Bahn für Bahn und sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild. Auch an Rasenkanten schlägt er sich ordentlich, erreicht serienmäßig aber nicht ganz das Niveau spezialisierter Kantenlösungen.

An Rasenkanten schlägt sich der RockNeo ordentlich. Noch näher kommt er mit dem optionalen PreciEdge-Modul.
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Wer weniger Nacharbeit möchte, kann den RockNeo mit dem PreciEdge-Modul ausstatten. Es ergänzt den Mähroboter um einen zweiten, seitlich am Gehäuse montierten Schneidteller mit zwei zusätzlichen Klingen. Der arbeitet näher an der Rasenkante als die zentrale Schneidscheibe und reduziert so die Nacharbeit mit Rasentrimmer oder Grasschere spürbar.

Drei Klingen übernehmen den Flächenschnitt. Mit dem optional erhältlichen PreciEdge-Modul gibt es zwei weitere, seitliche Klingen für weniger Nacharbeit an den Kanten.
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Typisch Roborock: Für den RockNeo Q105 gibt es eine gelungene Smartphone-App. Mähpläne, Sperrzonen, Nebenflächen und zahlreiche weitere Einstellungen lassen sich übersichtlich verwalten. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht und bietet auch Einsteigern eine schnelle Mähroboterhandhabung.

Die App zeigt die Gartenkarte, bietet zahlreiche Steuerelemente und erlaubt das Anpassen der Mährichtung. Für den Diebstahlschutz lässt sich ein Sicherheitsbereich festlegen.
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Im Testzeitraum arbeitete der Mähroboter zuverlässig und leistete sich nur sehr wenige Störungen. Die Navigation blieb auch nach mehreren Einsätzen stabil, sodass der RockNeo alles in allem souverän und ausgereift auftrat.

Am Gerät stehen ein kleines Display und mehrere Tasten bereit. Die Schnitthöhe lässt sich bequem per Drehrad einstellen.
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Bei der Hinderniserkennung zeigte der RockNeo Q105 ein gemischtes Bild. Kinderbeinattrappe, Schuh und Kabel bemerkte der Mähroboter im COMPUTER BILD-Test zuverlässig und wich ihnen sicher aus. Schaufel, Stein und Ast dagegen nicht.

Gemischtes Ergebnis im Hindernistest: Kinderbein, Schuh und Kabel erkannte der RockNeo zuverlässig, Schaufel, Stein und Ast dagegen nicht.
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Zur Sicherheitsausstattung gehören in PIN-Schutz, Regen-, Frost-, Hub-, Neigungs- und Stoßsensoren sowie Warnmeldungen in der App. Der RockNeo bietet ein gutes Sicherheitsniveau, erreicht aber nicht ganz die Bestwerte der stärksten Konkurrenz.
Test-Fazit: Roborock RockNeo Q105Der Roborock RockNeo Q105 als einer der
drahtlosen Mähroboterunter 1.000 Euro überzeugt mit einer präzisen Navigation, einer gelungenen App und einem ausgereiften Bedienkonzept. Auch das Mähergebnis kann sich sehen lassen. Schwächen zeigt der RockNeo lediglich bei der Hinderniserkennung. Insgesamt hinterließ er im COMPUTER BILD-Test jedoch einen guten Eindruck.
Roborock
625,00 EUR
Wer Qualität und Bedienung an Roborock schätzt, aber nicht zum deutlich teureren
RockMow Z1 LiDARgreifen möchte, dem ist der RockNeo Q105 zu empfehlen. Für Gärten bis 500 Quadratmeter ist er sehr geeignet.
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