Der Mova LiDAX Ultra 1200 bringt viel Technik für wenig Geld auf den Rasen. Bei Design, App und Bedienung erinnert er an Dreame-Modelle. COMPUTER BILD hat geprüft, wie gut sich der günstige Konzernbruder im Alltag schlägt.

LiDAR-Navigation, App-Steuerung und Farbdisplay: Der Mova LiDAX Ultra 1200 bringt viel Ausstattung mit. Der Test zeigt, wie gut das Gesamtpaket funktioniert.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinksi
Der Mova LiDAX Ultra 1200 bringt viel Technik für wenig Geld auf den Rasen. Bei Design, App und Bedienung erinnert er an Dreame-Modelle. COMPUTER BILD hat geprüft, wie gut sich der günstige Konzernbruder im Alltag schlägt.
Testnote
1,8
gut
Der Mova erinnert bei Design, Display und App stark an die Modelle von Dreame, was wenig überrascht: Beide Marken gehören zum gleichen Konzern. Die LiDAX-Serie setzt auf Lasernavigation und bietet zahlreiche smarte Funktionen zu einem vergleichsweise moderaten Preis. Im Praxis-Test überzeugte der Mähroboter mit einer einfachen Einrichtung und einer insgesamt ordentlichen Mähleistung. Schwächen zeigte er jedoch bei der Hinderniserkennung: Steine und Äste erkannte er nicht immer zuverlässig. Zudem kam es während des Tests mitunter zu ungeplanten Stopps, was Punkte in der Gesamtwertung kostete.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Mit dem LiDAX Ultra 1200 schickt die Dreame-Schwestermarke Mova einen
Mähroboterins Rennen, der moderne Technik zu einem vergleichsweise attraktiven Preis bieten soll. Auf dem Datenblatt stehen unter anderem LiDAR-Navigation ohne Begrenzungsdraht, App-Steuerung und ein Farbdisplay direkt am Gerät. Doch wie schlägt sich der Mähroboter im Alltag? COMPUTER BILD hat den Mova LiDAX Ultra 1200 im Garten getestet.
Der Mova LiDAX Ultra 1200 zeigt schon bei der Einrichtung seine Nähe zu Dreame. App-Aufbau, Menüführung und Design wirken vertraut, die Bedienung ist übersichtlich und intuitiv. Nach dem Aufstellen der Ladestation verbindet sich der drahtlose Mähroboter mit der App und erstellt eine digitale Karte des Gartens. Dafür fährt der Nutzer die Rasenkanten einmal per App entlang und legt so die Arbeitsfläche fest.

Die Einrichtung erfolgt ohne Begrenzungsdraht. Stattdessen fährt der Nutzer die Rasenkanten einmal per App ab und erstellt so die virtuelle Karte des Gartens.
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Auch Sperrzonen, Nebenflächen und Durchgänge lassen sich bequem in der App festlegen. Änderungen an den Rasenflächen sind ebenfalls schnell erledigt. Wer ein Beet anlegt, einen Pool aufstellt oder eine Ecke vorübergehend aussparen möchte, passt die Karte einfach auf dem Smartphone an.
Positiv fällt das Farbdisplay auf der Oberseite auf. Darüber lassen sich wichtige Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Das wirkt hochwertiger als bei vielen günstigeren Modellen und macht den Mova im Alltag angenehm zugänglich.

Über das integrierte Farbdisplay lassen sich wichtige Einstellungen direkt am Mähroboter vornehmen. Das erhöht den Bedienkomfort im Alltag.
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Für die Orientierung setzt der Mova LiDAX Ultra 1200 auf LiDAR-Technik. Ein Lasersensor scannt permanent die Umgebung, erstellt einen Grundriss des Gartens und ermöglicht so eine zuverlässige Orientierung auf der Arbeitsfläche. Eine externe RTK-Antenne oder ein Begrenzungsdraht sind nicht nötig.
Im Test fand der Mova zuverlässig durch den Garten und kehrte sicher zur Ladestation zurück. Die Mährichtung lässt sich anpassen, außerdem unterstützt der Roboter Kreuz- und Schachbrettmuster. Damit bietet er mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Mähbild als viele einfache Modelle.

LiDAR-Sensor und Frontkamera unterstützen die Orientierung im Garten sowie die Erkennung von Hindernissen.
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Ganz störungsfrei arbeitete der LiDAX Ultra 1200 allerdings nicht. Während des Testzeitraums blieb der Mäher mehrfach stehen. Die Ausfälle waren nicht dramatisch, kosteten jedoch Punkte in der Gesamtwertung. Gerade im Vergleich zu sehr stabil laufenden Modellen von Roborock oder Segway wirkt der Mova hier weniger souverän.

Auf freien Rasenflächen arbeitet der Mova systematisch in Bahnen und hinterlässt im Test ein sauberes, gleichmäßiges Schnittbild.
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Auf der freien Rasenfläche liefert der Mova LiDAX Ultra 1200 eine gute Leistung. Der Roboter arbeitet die Fläche Bahn für Bahn systematisch und ordentlich ab. Das sorgt für einen sauber gestutzten Rasen. Für Gärten bis 1.200 Quadratmeter ist die Mähleistung im Alltag völlig ausreichend.

An Rasenkanten bleibt häufiger ein schmaler Reststreifen stehen. Hier ist gelegentlich Nacharbeit mit Trimmer oder Schere nötig.
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Die größte Schwäche zeigt sich an den Rasenkanten. Dort bleibt häufiger ein Reststreifen stehen als bei den besten Geräten im Testfeld. Spezielle Kantenlösungen wie ein ausfahrbarer Trimmer oder ein zusätzliches Kantenmodul bietet der LiDAX Ultra 1200 nicht. Wer Wert auf besonders saubere Abschlüsse an Wegen, Mauern oder Beeten legt, muss daher häufiger mit Trimmer oder Schere nacharbeiten.
Bedienung und Zuverlässigkeit: Gute App, viel KomfortDie App-Steuerung gehört zu den Stärken des Mova LiDAX Ultra 1200. Kartenverwaltung, Einstellungen, Zeitpläne und Spot-Mähen sind übersichtlich angeordnet. Auch die Live-Ansicht auf der Karte ist praktisch, denn sie zeigt, wo sich der Mähroboter gerade befindet.

Die App bietet Zugriff auf Kartenverwaltung, Zeitpläne und zahlreiche Einstellungen. Auch die Empfindlichkeit der Hinderniserkennung lässt sich anpassen.
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Die Bedienung wirkt modern und bietet viele Funktionen, ohne den Nutzer mit Menüs zu überfordern. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten dieser Preisklasse wirkt die Software erfreulich ausgereift. Zusammen mit dem Farbdisplay direkt am Gerät gelang im Test stets eine komfortable Bedienung.

Die App ermöglicht einen direkten Kamerablick vom Mähroboter. Nutzer können so die Umgebung aus Sicht des Geräts kontrollieren.
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Bei der Hinderniserkennung zeigte der Mova LiDAX Ultra 1200 ein gemischtes Bild. Kinderbein-Attrappe, Schuhe, Kabel und Schaufel erkannte der Mähroboter zuverlässig. Das ist wichtig für die Sicherheit und spricht für eine grundsätzlich ordentliche Sensorik.

Im Test erkannte der Mähroboter größere Hindernisse wie den Igel zuverlässig und wich ihnen aus. Bei Steinen oder Ästen arbeitete die Erkennung jedoch nicht immer sicher.
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Probleme gab es jedoch bei Hindernissen wie Steinen und Ästen. Diese erkannte der Mova nicht immer souverän und fuhr im Test dagegen oder darüber. Gerade in naturbelassenen Gärten, unter Bäumen oder im Herbst kann das problematisch sein. Vor dem Mähen empfiehlt sich daher eine kurze Kontrolle der Rasenfläche – besonders unter Bäumen oder in naturnahen Gärten.
Test-Fazit: Viel Technik zum fairen PreisDer Mova LiDAX Ultra 1200 ist kein Testsieger, aber ein interessanter Kandidat für alle, die viel Ausstattung zu einem vergleichsweise moderaten Preis suchen. LiDAR-Navigation, Farbdisplay und das systematische Mähen in geraden Bahnen lassen ihn moderner wirken als viele Einstiegsmodelle.
Mova
799,00 EUR
Ganz ohne Schwächen kommt der Mova allerdings nicht aus. An Kanten arbeitet der Roboter nur durchschnittlich, zudem erkannte er Steine und Äste nicht immer zuverlässig. Auch im Alltag lief er nicht stets so stabil und souverän wie die besten Modelle im Vergleich.
Für mittelgroße Gärten bietet der Mova ein überzeugendes Gesamtpaket mit moderner LiDAR-Navigation, guter App-Steuerung und komfortabler Bedienung. Wer mit etwas Nacharbeit an den Rasenkanten leben kann und keine Spitzenleistung bei der Hinderniserkennung erwartet, erhält einen gut ausgestatteten Mähroboter zum fairen Preis. An die Präzision und Zuverlässigkeit
der besten Modelle im Testfeldreicht er allerdings nicht ganz heran.
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