Weniger Technik, weniger Aufwand: Der Eufy C15 setzt auf Kameranavigation statt LiDAR – und soll das Mähen ohne Begrenzungsdraht besonders einfach machen. Im Test zeigt sich, wie gut das Konzept funktioniert.

Der Eufy C15 setzt auf Kameranavigation statt LiDAR. COMPUTER BILD hat geprüft, wie gut der unkomplizierte Mähroboter im Alltag funktioniert.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Weniger Technik, weniger Aufwand: Der Eufy C15 setzt auf Kameranavigation statt LiDAR – und soll das Mähen ohne Begrenzungsdraht besonders einfach machen. Im Test zeigt sich, wie gut das Konzept funktioniert.
Testnote
1,9
gut
Die Eufy-Mähroboter stehen für einen besonders unkomplizierten Einstieg ins smarte Mähen – das gilt auch für die günstige C-Klasse. Statt auf LiDAR setzt das Modell auf Kameranavigation und verzichtet auf eine aufwendige Kartenerstellung. Dadurch ist der Roboter besonders schnell eingerichtet: aufstellen, konfigurieren und losmähen. Im Test überzeugte vor allem die sehr zuverlässige Hinderniserkennung. Bei den Rasenkanten arbeitete der Eufy jedoch weniger präzise als die Topmodelle. Zudem bietet er insgesamt weniger Komfortfunktionen. So fehlen unter anderem ein Display am Gerät sowie die Anbindung an Smart-Home-Systeme über Alexa oder den Google Assistant.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Während viele
moderne Mähroboterzunächst den gesamten Garten kartieren, verfolgt Eufy einen anderen Ansatz. Der C15 orientiert sich per Kamera und künstlicher Intelligenz auf der Rasenfläche und benötigt vor der ersten Mährunde kaum Vorbereitung. Das macht ihn zu einem der unkompliziertesten Geräte im Testfeld. Der kompakte Mähroboter ist für Rasenflächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und richtet sich vor allem an Nutzer, die ohne viel Aufwand ins drahtlose Mähen einsteigen möchten.
Die größte Stärke des Eufy C15 zeigt sich bereits vor der ersten Mährunde. Während viele Konkurrenten zunächst die Grundstücksgrenzen abfahren oder eine Karte erstellen müssen, verlangt der Eufy deutlich weniger Vorbereitung. Ladestation aufstellen, Roboter mit der App verbinden und starten – viel mehr ist nicht nötig.

Die Einrichtung gehört zu den größten Stärken des Eufy. Der Mähroboter erkennt die Rasenfläche selbstständig und erstellt seine Karte ohne aufwendige Kartierungsfahrt entlang der Grundstücksgrenzen.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Im COMPUTER-BILD-Test war der C15 eines der unkompliziertesten Geräte im Feld. Die Kameranavigation erkennt die Rasenfläche selbstständig und ermöglicht einen besonders schnellen Start. Gerade Einsteiger profitieren davon, denn Begrenzungsdraht, RTK-Antenne oder aufwendige Kartierungsfahrten entfallen komplett.
Ganz ohne App geht es allerdings nicht. Die Einrichtung erfolgt per Smartphone, außerdem benötigt der Mähroboter ein Benutzerkonto beim Hersteller. Dafür gelingt die Inbetriebnahme in wenigen Minuten und deutlich einfacher als bei vielen technisch aufwendigeren Konkurrenten.
Tipp: Wer mehr Fläche mähen möchte, sollte sich auch die größeren Schwestermodelle
Eufy E15 und E18ansehen. Sie setzen ebenfalls auf die besonders einfache Kameranavigation, eignen sich aber für größere Grundstücke und bieten etwas mehr Komfort.
Die Navigation funktionierte im Test insgesamt zuverlässig. Der Eufy C15 erstellt selbstständig eine Karte des Gartens und arbeitet die Fläche systematisch Bahn für Bahn ab. Gerade auf kleineren und übersichtlichen Grundstücken spielt das Konzept seine Stärken aus.

Statt LiDAR setzt Eufy auf Kameras und künstliche Intelligenz. Im Test navigierte der C15 zuverlässig durch kleine und übersichtliche Gärten.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Im COMPUTER-BILD-Test erkannte der Mähroboter die Rasenfläche sicher, orientierte sich sauber auf dem Grundstück und bearbeitete die Fläche strukturiert. Anders als viele Premium-Modelle verzichtet der Eufy dabei auf LiDAR-Technik und setzt stattdessen auf Kameras und künstliche Intelligenz. Das vereinfacht die Einrichtung und hält die Technik vergleichsweise schlank.
Wer möglichst wenig Aufwand bei der Inbetriebnahme möchte, findet im Eufy eines der unkompliziertesten Geräte im aktuellen Testfeld. Für kleine Gärten reicht die Navigation im Alltag völlig aus. Im COMPUTER-BILD-Test arbeitete der Eufy zuverlässig und ohne größere Auffälligkeiten.
Mähergebnis: Gut auf der Fläche, schwächer an der KanteAuf der freien Rasenfläche liefert der Eufy C15 ein ordentliches Ergebnis ab. Im Test hinterließ der Mähroboter einen gleichmäßig gestutzten Rasen und arbeitete zuverlässig über die gesamte Fläche. Für kleinere Grundstücke bis 500 Quadratmeter reicht die Mähleistung im Alltag problemlos aus.

Auf der freien Fläche hinterließ der Eufy ein gleichmäßiges Schnittbild und arbeitete die Rasenfläche im Test zuverlässig ab.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Seine Grenzen zeigt der C15 allerdings an Rasenkanten, Mauern und in Ecken. Hier blieb im Test regelmäßig ein schmaler Streifen stehen, der anschließend mit Trimmer oder Schere nachgearbeitet werden musste. Auch direkt um Hindernisse herum arbeitete der Eufy weniger präzise als die besten LiDAR-Mäher im Testfeld.

An Kanten und Ecken zeigte der Eufy seine größte Schwäche. Aus Sicherheitsgründen hält der Mäher Abstand und lässt dabei einen sichtbaren Reststreifen stehen.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Wer einen möglichst perfekten Kantenschnitt erwartet, sollte daher zu einem höherklassigen Modell greifen. Für den günstigen Einstieg liefert der C15 insgesamt aber ein solides Mähergebnis und überzeugt vor allem auf einfachen, übersichtlichen Flächen.
Bedienung und Zuverlässigkeit: Für Einsteiger gemachtDie Bedienung konzentriert sich vollständig auf die Eufy-App. Dort lassen sich Mähbereiche verwalten, Sperrzonen anlegen und der aktuelle Status des Roboters überwachen. Die App ist übersichtlich aufgebaut und richtet sich klar an Nutzer, die möglichst wenig Zeit mit Einstellungen verbringen möchten.
Im Test arbeitete der C15 erfreulich zuverlässig. Größere Ausfälle, Orientierungsprobleme oder festgefahrene Situationen traten nicht auf. Gerade die unkomplizierte Arbeitsweise gehört zu den größten Stärken des Geräts. Im Vergleich zu vielen technisch aufwendigeren Modellen verlangt der Eufy deutlich weniger Aufmerksamkeit im Alltag.

Kein Display, wenig Schnickschnack: Der Eufy setzt auf wenige Tasten, eine große Stopptaste und die Steuerung per App. Das vereinfacht die Bedienung, schränkt den Funktionsumfang aber etwas ein.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Abstriche gibt es beim Funktionsumfang. Ein Display am Gerät fehlt ebenso wie die Unterstützung für Alexa oder Google Assistant. Wer möglichst viele Smart-Home-Funktionen erwartet, wird bei anderen Modellen besser bedient. Für Einsteiger und Nutzer kleiner Gärten fällt dieser Punkt jedoch meist kaum ins Gewicht.
Sicherheitscheck: Erkennt Hindernisse besonders souveränZu den größten Stärken des Eufy C15 gehört die Hinderniserkennung. Im COMPUTER-BILD-Test erkannte der Mähroboter Schuhe, Kabel, Äste, Steine und sogar die Kinderbein-Attrappe zuverlässig. Die Kamera in Kombination mit der KI-Auswertung funktionierte dabei überraschend präzise und gehört zu den besten Lösungen in dieser Preisklasse.

Die Hinderniserkennung gehört zu den Stärken des C15. Im Test erkannte der Mähroboter Schuhe, Kabel, Äste und die Kinderbein-Attrappe besonders zuverlässig.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Gerade für Familien mit Kindern oder Haustieren ist das ein wichtiger Pluspunkt. Während manche deutlich teureren Konkurrenten einzelne Hindernisse übersahen oder verschoben, wich der Eufy den Testobjekten kontrolliert aus und verhinderte Kollisionen zuverlässig.

Praktisch: Über die App lässt sich auf die Kameras des Mähroboters zugreifen. So behalten Nutzer ihren Garten und den aktuellen Standort des Roboters jederzeit im Blick.
Foto: COMPUTER BILD / Alena Zielinski
Zur Sicherheitsausstattung gehören außerdem PIN-Schutz, Alarmfunktion, Standortbestimmung sowie Sensoren für Regen, Frost, Hub, Neigung und Kollisionen. Hebt jemand den Roboter an, stoppen die Messer sofort. Trotz der guten Ergebnisse empfiehlt COMPUTER BILD weiterhin, Mähroboter möglichst tagsüber fahren zu lassen und den Garten nachts Igeln und anderen Kleintieren zu überlassen.
Test-Fazit: Der unkomplizierte Einstieg ins drahtlose MähenDer Eufy C15 verfolgt einen anderen Ansatz als viele aktuelle
Premium-Mähroboter. Statt auf LiDAR, RTK-Antennen und aufwendige Kartierungsfunktionen setzt er auf eine besonders einfache Einrichtung und kamerabasierte Navigation. Das macht ihn zu einem der unkompliziertesten Mähroboter im aktuellen Testfeld.
Eufy
748,99 EUR
Im COMPUTER-BILD-Test überzeugten vor allem die schnelle Inbetriebnahme, die sehr gute Hinderniserkennung und der insgesamt zuverlässige Betrieb. Schwächen zeigte der C15 vor allem an Rasenkanten, Mauern und in Ecken. Auch bei Komfortfunktionen müssen Käufer einige Abstriche machen.
Für kleine und übersichtliche Gärten bis 500 Quadratmeter bietet der Eufy C15 ein stimmiges Gesamtpaket. Zum Testzeitpunkt kostete der unkomplizierte Mähroboter rund 999 Euro. Das Garagendach für die Ladestation gehört bereits zum Lieferumfang.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Sunseeker S4 im Test: LiDAR-Mähen zum kleinen Preis | 0 | 19.04 | 27-08-2026 |
| 2 | Ecovacs Goat O1200 LiDAR: Der Kantenspezialist im Test | 0 | 8.31 | 15-06-2026 |
| 3 | Mammotion Luba 3 AWD 3000 im Test: Komfort trifft Allrad | 0 | 13.61 | 18-08-2026 |
| 4 | Roborock RockNeo Q105 im Test: Der kleine Bruder des Testsiegers | 0 | 10.95 | 25-08-2026 |
| 5 | Lymow One Plus im Test: Der Kraftprotz fürs Gelände | 0 | 12.47 | 17-08-2026 |
| 6 | Gardena smart Sileno free 600 im Test: Drahtlos – nach alter Schule | 0 | 9.99 | 27-08-2026 |
| 7 | Husqvarna Automower 410VE NERA im Test: Tradition trifft drahtloses Mähen | 0 | 17.15 | 16-06-2026 |
| 8 | Ecovacs Goat O600 RTK im Test: RTK muss nicht teuer sein | 0 | 13.35 | 25-08-2026 |
| 9 | RoboUp Raccoon 2 SE im Test: Der unkomplizierte Sofortstarter | 0 | 10.95 | 24-08-2026 |