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Blackview Mega 12 im Test: Groß, günstig, gut – und viel Zubehör!

Дата публикации: 11-07-2026 08:00:00

Ein großes Display, ein erstaunlich kleiner Preis: Dieses Tablet macht neugierig. Doch wie viel Leistung steckt wirklich im günstigen Format? Der Test des Blackview Mega 12 zeigt, ob der große Auftritt im Alltag überzeugen kann.

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Günstig, vielseitig, aber mit Schwächen

Blackview Mega 12 im Test: Groß, günstig, gut – und viel Zubehör!

Ein großes Display, ein erstaunlich kleiner Preis: Dieses Tablet macht neugierig. Doch wie viel Leistung steckt wirklich im günstigen Format? Der Test des Blackview Mega 12 zeigt, ob der große Auftritt im Alltag überzeugen kann.

Testfazit

Für rund 350 Euro schnürt Blackview ein üppiges Paket – mit 5G, viel Speicher und reichlich Zubehör, das aus dem Mega 12 ein kleines mobiles Büro macht. Die Verarbeitung ist gut, das große Display eignet sich für viele Alltagsanwendungen und auch die Kameras überraschten positiv. Der Test zeigte aber auch, wo gespart wurde: Das Tempo kam nicht immer hinterher, Abläufe wirkten mitunter zäh, und das Display dürfte gern heller sein und Farben besser wiedergeben. Wer ein günstiges, gut ausgestattetes Tablet für Surfen, Streaming und einfache Aufgaben sucht – und mit kleinen Schwächen bei Tempo und Display leben kann –, bekommt mit dem Blackview Mega 12 viel fürs Geld. Wer hingegen Wert auf maximale Performance und Top-Bildqualität legt, sollte sich in unserem Test der besten Android-Tablets umsehen.

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Pro

  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Kameras
  • 5G Serie
  • Schutzhülle samt Tablet-Stand und Tastatur im Paket

Kontra

  • Arbeitstempo etwas langsam, reagiert teils etwas träge
  • Geringe Displayhelligkeit
  • Etwas hohes Gewicht

Wer ein günstiges

Android-Tablet

mit 5G und Rundum-sorglos-Paket sucht, landet schnell beim Blackview Mega 12. Der Hersteller legt ordentlich was in den Karton: Neben dem 12,2-Zoll-Tablet liefert er eine Hülle mit Stand und Tastatur, dazu Maus, Stift und Kopfhörer – fast wie ein kleines Büro zum Mitnehmen. Für 350 Euro klingt das nach einem echten Schnäppchen. Aber ist das Mega 12 wirklich ein Glücksgriff oder nur gut verpackt? COMPUTER BILD hatte das Blackview Mega 12 im ausführlichen Test.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gute Verarbeitung und solides Gehäuse
  • 5G-Unterstützung für mobiles Internet
  • Umfangreiches Zubehörpaket mit Schutzhülle, Tablet-Stand und Tastatur
  • Arbeitstempo etwas langsam, reagiert teils träge
  • Gewicht liegt etwas über dem Durchschnitt

Black View Mega 12: Test

Das Black View Mega 12 ist ein Android-16-Tablet im großen 12,2-Zoll-Format.

Foto: COMPUTER BILD

Blackview Mega 2 im Test: Kein Zierrat

Das Tablet wirkt wie eine flache, dunkle Schiefertafel, ist auf das Wesentliche reduziert und frei von überflüssigem Zierrat. Seine matte Rückseite erinnert an fein geschliffenen Stein, der das Licht sanft schluckt und zugleich sicher in der Hand liegt. Die klar gezogenen Seiten mit den leicht abgerundeten Ecken verleihen ihm etwas Präzises, fast Architektonisches. Das 12,2 Zoll große Display spannt sich mit seinem knapp 1 Zentimeter dünnen Rahmen wie ein Fenster über die Frontseite. Und obwohl es mit rund 700 Gramm etwas schwerer als vergleichbare

Tablets

ist, trägt es sich eher wie ein handliches Buch als ein klobiger Technikblock: Es ist nicht federleicht, aber auch kein Brocken.

Blackview Mega 12: Test

Das Blackview Mega 12 wiegt 700 Gramm.

Foto: COMPUTER BILD

Das Kameradesign auf der Rückseite fällt sofort ins Auge: Ein rundes Metallelement mit zwei Linsen geht in eine ovale Einheit über, in der sich Blitz und ein weiterer Sensor befinden. In der Praxis kommt jedoch nur eine Kamera zum Einsatz. Bei der zweiten Linse handelt es sich um einen unterstützenden Sensor für Tiefeninformationen, der etwa für den Bokeh-Effekt bei Porträts genutzt wird. Doch so viel zur äußeren Hülle – jetzt richtet sich der Blick auf das, was täglich am meisten beansprucht wird: das Display.

Blackview Mega 12: Kamera

An der Rückseite des Blackview Mega 12 befinden sich zwei Kameras.

Foto: COMPUTER BILD

Solides Display für den Alltag, aber kein Highlight

Das Display mit seiner 31-Zentimeter-Bilddiagonalen ist groß genug, um Filme und Serien entspannt zu genießen – aber auch, um vernünftig zu arbeiten. Es zeigt Videos, Dokumente und Spiele mit 2.400x1.600 Pixeln in einer ordentlichen Schärfe. Bewegungen stellt es dank 120-Hertz-Bildwiederholfrequenz angenehm flüssig dar, als würden Szenen sanft dahinziehen. Im Alltag – beim Streamen, Surfen oder Lesen von E-Mails – ist die Bildqualität sehr ordentlich. Doch wie ein leicht bewölkter Himmel fehlt es ihm stellenweise an Strahlkraft und Farbintensität: Die Helligkeit bleibt etwas zurückhaltend, Farben wirken nicht ganz so lebendig.

Ein Eindruck, der an das etwas kleinere Schwestermodell

Mega 2

erinnert, das ähnliche Schwächen zeigte. Wer hauptsächlich drinnen oder bei gedämpftem Licht schaut, wird mit dem Display gut zurechtkommen. Bei direkter Sonneneinstrahlung im Freien ist die Helligkeit jedoch zu gering, um etwas auf dem Display zu erkennen. Und während das Auge sich hier noch an kleine Abstriche gewöhnen muss, stellt sich die nächste Frage fast automatisch: Wie schlägt sich das Innenleben?

Blackview Mega 12: Test

Als Antrieb verwendet das Blackview Mega 12 den System-on-a-Chip MediaTek Dimensity 7200-Pro (MT6886).

Foto: COMPUTER BILD

Tempo okay, aber kein Überflieger

Im Inneren des Blackview Mega 12 arbeitet ein MediaTek Dimensity 7200 Pro (MT6886), der Arbeitsspeicher ist mit 16 Gigabyte großzügig bemessen. Auf dem Papier sieht das nach einem kräftigen Gespann aus, das nach flüssigem Vorankommen klingt. In der Praxis fühlt sich das Tempo jedoch eher wie ein Spaziergang an und nicht wie ein Sprint: Apps öffnen sich mit einem kurzen Zögern, als müssten sie erst Luft holen, und beim Wechsel zwischen mehreren Anwendungen entstehen kleine Denkpausen.

Für Alltägliches wie Surfen, E-Mails oder Texte-Schreiben reicht die Leistung völlig aus – hier läuft alles ruhig und zuverlässig. Doch sobald sich die Anzahl der Aufgaben erhöht und man häufiger zwischen Apps hin- und herspringt oder mehr Leistung verlangt, gerät der Fluss ins Stocken, als würde das System durch zähen Verkehr ausgebremst.

Blackview Mega 12: Test

Das Blackview Mega 12 bietet effektiv rund 465 Gigabyte Speicher.

Foto: COMPUTER BILD

Sehr lange Akkulaufzeit, sehr lange Ladezeit

Immerhin ging das Tablet im Test sparsam mit Energie um und der 10.000‑mAh-Akku sorgte für eine lange Laufzeit: Im Dauertest lief das Tablet über neun Stunden, bevor es wieder an die Steckdose musste. Das Laden benötigte hingegen eine gefühlte Ewigkeit: Nach 30 Minuten war der Akku zu einem Viertel voll, nach 60 Minuten standen 38 Prozent bereit und erst nach viereinhalb Stunden waren 100 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Die Energiespeicher vergleichbarer Kontrahenten sind nicht selten schon in eineinhalb Stunden randvoll.

Großer, erweiterbarer Speicher

Besser sieht es beim Speicher des Blackview aus: Das digitale Lager ist 512 Gigabyte groß, von denen man rund 465 Gigabyte frei nutzen kann. So bietet das Tablet reichlich Platz für Apps, Spiele, Fotos und Videos. Und falls es doch einmal knapp wird, lässt sich der Speicher per

microSD-Karte

unkompliziert erweitern.

Blackviee Mega 12: Test

Der Speicher des Blackview Mega 12 lässt sich per microSD-Karte erweitern.

Foto: COMPUTER BILD

5G ist Serie

Die microSD-Karte verschwindet elegant in einem kleinen Einschub an der Seite – genau dort, wo auch die SIM-Karte ihren Platz findet, um das Tablet ins mobile Netz zu bringen. Und das hat es in sich: Das Mega 12 funkt serienmäßig mit 5G und öffnet damit die Tür zu schnellem Internet unterwegs. Für ein 12,2-Zoll-Tablet dieser Preisklasse ist das alles andere als selbstverständlich – eher wie ein unerwarteter Bonus, der das Gerät ein gutes Stück unabhängiger macht. Zu Hause geht das Mega 12 übrigens per Wifi 6 ins Netz. Doch ein Tablet ist längst mehr als Bildschirm und Internetleitung – auch die Kameras spielen eine Rolle, wenn auch oft im Hintergrund.

Blackview Mega 12: Test

Das Blackview Mega 12 hat hinten eine 50-Megapixel-Linse und eine 8-Megapixel-Kamera, an der Front ist eine 13-Megapixel-Linse verbaut.

Foto: COMPUTER BILD

Gute Kameras

Für ein Tablet hebt das Blackview Mega 12 die Kamera wie ein unerwartetes Ass aus dem Ärmel: Der 50-Megapixel-Sensor auf der Rückseite sammelt bei Tageslicht Details und zeichnet Szenen mit ausgewogener Helligkeit und klaren Kontrasten auf. Ein zusätzlicher Sensor hilft dabei, Motive freizustellen – Porträts wirken, als würden sie sich sanft vom Hintergrund lösen. Doch ohne optische Stabilisierung braucht es eine ruhige Hand, sonst verschwimmt der Moment schneller, als man ihn festhalten kann.

Blackview Mega 12: Test

Die rückseitige Linse des Blackview Mega 12 fertigt gute Fotos an.

Foto: COMPUTER BILD

Auf der Vorderseite befindet sich eine 13-Megapixel-Kamera – bereit für Selfies und Videoanrufe, bei denen sie Gesichter ordentlich in Szene setzt und ebenfalls mit einem dezenten Unschärfeeffekt spielt. Bei Gegenlicht reagiert sie jedoch etwas empfindlich, als würde sie geblendet. Videos hält sie in Full HD fest, völlig ausreichend für Gespräche. Die Hauptkamera an der Rückseite greift tiefer in die Trickkiste und filmt wahlweise in schärferem 4K mit 30 Bildern pro Sekunde oder in flüssigem Full HD mit 60 Bildern – und hält bewegte Szenen in guter Qualität fest. Nach so viel Technik auf dem Papier stellt sich die praktische Frage: Was liegt eigentlich noch im Paket des Tablets?

Blackview Mega 12: Test

Während der Aufnahme lassen sich viele Einstellungen vornehmen – wie bei vielen anderen Tablets auch.

Foto: COMPUTER BILD

Viel Zubehör

Das Blackview Mega 12 kommt nicht allein, sondern bringt gleich ein ganzes Mini-Arbeitsumfeld mit. Eine Hülle umschließt es wie ein Schutzmantel und verwandelt sich aufgeklappt in einen Stand mit eingebauter Tastatur. Beim Tippen klingt Letztere zwar ein wenig hohl und klapprig, doch die Finger finden deutlich leichter ihren Rhythmus als auf dem glatten Glas des Touchscreens. Das integrierte Touchpad wirkt dagegen gelegentlich etwas träge, als würde es den Eingaben einen Moment lang hinterherträumen – Klicks setzte sie im Test gelegentlich gar nicht um.

Blackview Mega 12: Test

Im Paket des Blackview Mega 12 befinden sich eine Schutzhülle samt Aufstellung und Tastatur sowie Maus, Stift, Schutzfolie und Kopfhörer.

Foto: COMPUTER BILD

Stellt man das Gerät auf und greift zur ebenfalls beiliegenden Maus, fühlt es sich wie ein schlankes Notebook an – bereit für produktives Arbeiten. Dazu gesellt sich ein Stift, der schnelle Notizen und Skizzen fast so natürlich aufs Display bringt wie ein Füller aufs Papier. Und als wäre das nicht genug, liegen auch eine Schutzfolie für den Bildschirm sowie Kopfhörer im Karton – ein rundes Paket. Die Kopfhörer führen zudem direkt zur vielleicht überraschendsten Funktion des Geräts.

Blackview Mega 12: Test

Das Blackview Mega 12 lässt sich auch als UKW-Radio verwenden Die Kopfhörer müssen Nutzer dafür anschließen, weil sie auch als Antenne fungieren.

Foto: COMPUTER BILD

Tablet als Radio

Mit der App "FM Radio" verwandelt sich das Tablet in ein kleines Radio – doch erst, wenn man die beiliegenden Kopfhörer einsteckt, erwacht es wirklich zum Leben. Ihr Kabel wirkt dabei wie eine feine Antenne, die Radiosignale aus der Luft einfängt. Erst dann beginnt das Mega 12, Stimmen und Musik aus dem Äther hörbar zu machen – ganz klassisch, nur verpackt in moderner Technik.

Externe Verlinkung

Blackview

Mega 12

  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Kameras
  • 5G Serie
  • Schutzhülle samt Tablet-Stand und Tastatur im Paket
  • Arbeitstempo etwas langsam, reagiert teils etwas träge
  • Geringe Displayhelligkeit
  • Etwas hohes Gewicht

339,99 EUR

Idealo Logo

Blackview Mega 12 im Test: Fazit

Für rund 350 Euro schnürt Blackview ein üppiges Paket – mit 5G, viel Speicher und reichlich Zubehör, das aus dem Mega 12 ein kleines mobiles Büro macht. Die Verarbeitung ist gut, das große Display eignet sich für viele Alltagsanwendungen und auch die Kameras überraschten positiv. Der Test zeigte aber auch, wo gespart wurde: Das Tempo kam nicht immer hinterher, Abläufe wirkten mitunter zäh, und das Display dürfte gern heller sein und Farben besser wiedergeben. Wer ein günstiges, gut ausgestattetes Tablet für Surfen, Streaming und einfache Aufgaben sucht – und mit kleinen Schwächen bei Tempo und Display leben kann –, bekommt mit dem Blackview Mega 12 viel fürs Geld. Wer hingegen Wert auf maximale Performance und Top-Bildqualität legt, sollte sich in unserem

Test der besten Android-Tablets

umsehen.

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