Im Grevenbroicher Schlossstadion wird tüchtig gebaut, auch an der Tribüne. Deren Stahlgerippe entpuppt sich nun aber als Sorgenkind. Die Träger wurden einst mit Lacken gestrichen, die heute auf dem Index stehen. Jetzt gibt es eine Planänderung.
Trotz aller Komplikationen soll die Tribüne rechtzeitig fertig werden. Diese Visualisierung zeigt, wie das Bauwerk am Ende aussehen soll.
Foto: StadtbetriebeGrevenbroich · Im Grevenbroicher Schlossstadion wird tüchtig gebaut, auch an der Tribüne. Deren Stahlgerippe entpuppt sich nun aber als Sorgenkind. Die Träger wurden einst mit Lacken gestrichen, die heute auf dem Index stehen. Jetzt gibt es eine Planänderung.
Im Stadion neben dem Alten Schloss werden seit Wochen große Erdmassen bewegt: Kettenraupen und -Bagger sind dort im Großeinsatz, planieren den Untergrund für das neue Kunstrasenspielfeld. Auch direkt daneben, auf der Tribüne, ist einiges in Bewegung. Das Bauwerk aus den 1970er-Jahren soll für die kommenden 20 Jahre ertüchtigt werden. Schon von Weitem ist zu sehen, dass das Wellblechdach entfernt wurde, aktuell steht nur noch die stählerne Tragkonstruktion. Sie ragt wie ein Skelett in den Himmel. Darunter, auf den Zuschauerrängen, laufen die Betonarbeiten: Die angegriffene Substanz wird mit einer neuen, glatten Betonschicht versehen.