Sie schauen gemeinsam Fußball, als im Obergeschoss das Inferno ausbricht: Bei einem Brand verliert eine Familie aus Grevenbroich fast ihren gesamten Hausstand. Die Mutter erzählt vom Drama jener Nacht, von einem noch immer vermissten Kater – und von der Hoffnung, eine neue Bleibe zu finden.
Nach dem Brand vom 9. Juli ist das Haus von Familie Buschkamp unbewohnbar. Die Treppe ins zweite Obergeschoss ist einsturzgefährdet. Überall liegen Trümmer. Foto: cka
Foto: Kandzorra, ChristianGrevenbroich · Sie schauen gemeinsam Fußball, als im Obergeschoss das Inferno ausbricht: Bei einem Brand verliert eine Familie aus Grevenbroich fast ihren gesamten Hausstand. Die Mutter erzählt vom Drama jener Nacht, von einem noch immer vermissten Kater – und von der Hoffnung, eine neue Bleibe zu finden.
Vier Tage nach dem Brand, am Montag, bekam sie den Schlüssel von der Polizei zurück. Die Brandermittler sind durch. Seitdem darf Daniela Buschkamp ihr Zuhause an der Bahnstraße wieder betreten – oder vielmehr das, was davon übrig geblieben ist. Vor dem verheerenden Feuer am Donnerstagabend war es noch das gemütliche Heim der Familie. Jetzt wirkt es so, als wäre dort eine Bombe eingeschlagen. Alles ist verwüstet. Das Treppenhaus ist übersät mit Seiten, die wohl im Sog der Flammen aus einem Buch herausgelöst wurden und auf die Stufen flatterten. Es sind Hunderte, ringsum angekokelt. Dazwischen liegen Glasscherben. Es knarzt bei jedem Schritt. Es stinkt beißend nach Ruß. Überlagert wird das von einem penetranten, feucht-modrigen Geruch, der sich durch nahezu alle Räume zieht.