Auch in der 2200-Einwohner-Gemeinde ist es nicht möglich, gemeinsame Infrastruktur zu schaffen. Passiert jetzt überhaupt noch etwas bei der kommunalen Wärmeplanung?
Stand: 26.07.2026, 14:00 Uhr
Von: Christian Nick

Auch in der 2200-Einwohner-Gemeinde ist es nicht möglich, gemeinsame Infrastruktur zu schaffen. Passiert jetzt überhaupt noch etwas bei der kommunalen Wärmeplanung?
Schechingen. Ernüchternde Ergebnisse gab es in puncto der gesetzlich vorgeschriebenen kommunalen Wärmeplanung unlängst in mehreren Kommunen des Schwäbischen Waldes. Zur Erinnerung: Vor rund drei Jahren hatten sich – wie seinerzeit Tausende weitere Kommunen im Land – die Gemeinden Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Obergröningen und Schechingen wie damals vom Gesetzgeber verlangt in einem sogenannten Konvoi zusammengeschlossen, um bei der zuvor lange verschlafenen und seit 2024 gesetzlich vorgeschriebenen kommunalen Wärmeplanung effektiver vorankommen zu können.
Öffentliche Hand kann nur wenig tunFür Schechingen indes ergab die mittlerweile vorliegende Analyse des Fachbüros – wie beispielsweise auch für Leinzell und weitere Kommunen des Konvois: Es gibt vor Ort kein Potenzial, perspektivisch ein dezentrales, größeres Wärmenetz zu bauen. Diejenigen Bürger, die Immobilien besitzen oder vermieten, müssen das wichtige Zukunftsthema Heizen und Kühlen also in die eigene Hand nehmen.
Bereits vor einigen Wochen wurden die Gemeinderäte darüber in einer Ratssitzung informiert. Und nun? Geht es jetzt noch irgendwie weiter? Und wenn ja: In welcher Form? Wie Bürgermeister Stefan Jenninger auf Nachfrage dieser Redaktion informiert, hat es in Schechingen bei der im Verfahren fixierten Öffentlichkeitsbeteiligung keine Anregungen oder Einwendungen gegeben.
Kleine Maßnahmen statt großer Wurf"Nun muss die Wärmeplanung in allen Gemeinden noch formal beschlossen werden", sagt Jenninger. Dies geschieht derzeit. Doch verdient jene überhaupt noch den Namen? Denn: Vom großen Wurf für die jeweiligen Orte scheint man weit entfernt zu sein. Was im Falle Schechingens konkret vorgesehen ist? "Wir müssen trotzdem verschiedene Maßnahmen umsetzen", berichtet der Rathauschef.
So werde man sich unter anderem verpflichten, die Solarenergie auf den kommunalen Gebäuden noch weiter auszubauen, Informationen zum Thema Energiesparen für die Bürger besser verfügbar zu machen, den Austausch mit Stromnetzbetreibern zu forcieren sowie die mit der Wärmeplanung verknüpften Inhalte und Fragestellungen in die digitale Verwaltungsstruktur zu integrieren. Ähnlich wird man auch in den anderen Gemeinden vorgehen.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Kinderbetreuung: Wie teuer wird's bald in Mutlangen, Göggingen und Gschwend? | 0 | 5.99 | 24-07-2026 |
| 2 | Glasfaser ist fertig – doch Hunderte Bürger im Ostalbkreis müssen weiter warten | 0 | 12.41 | 11-07-2026 |
| 3 | Восстановлено теплоснабжение омского поселка, где проживают 4 тыс. человек | 0 | 0 | 31-10-2018 |
| 4 | Дома на окраине Челябинска остались без тепла из-за аварии на теплотрассе | 0 | 0 | 20-11-2019 |
| 5 | Wohnhaus im Gewerbegebiet: Durlanger Gemeinderat setzt erstmals auf Bauturbo | 0 | 9.18 | 01-08-2026 |
| 6 | Теплоснабжение в селе на юге Красноярского края восстановлено | 0 | 0 | 27-01-2022 |
| 7 | 200 homes plan thrown out by Essex council due to concerns | -2 | 3 | 06-07-2026 |
| 8 | Vorreiter im Land: Feuerwehr-Fusion von Leinzell und Iggingen kann kommen | 0 | 13.68 | 24-07-2026 |
| 9 | Коммунальщики Минобороны опровергли отсутствие отопления в челябинском военном городке | 0 | 0 | 22-02-2019 |
| 10 | Trotz Bevölkerungsrückgang: Durlangen punktet mit Angeboten für junge Familien | 0 | 10 | 19-07-2026 |