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"Wir bitten euch auf Knien“: Skigebiet appelliert an ignorante Touristen

Дата публикации: 19-02-2026 17:34:00

Ein Skigebiet in Italien verzweifelt. Die Verantwortlichen haben auf Facebook nun einen traurigen Appell an die Touristen gerichtet. Es geht um die Langlaufpisten.


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Ein Skigebiet in Italien verzweifelt. Die Verantwortlichen haben auf Facebook nun einen traurigen Appell an die Touristen gerichtet. Es geht um die Langlaufpisten.

Das Skigebiet Folgaria-Lavarone (auch Teil der Alpe Cimbra) ist ein familienfreundliches und sonnenverwöhntes Wintersportgebiet im Trentino in Italien. Neben über 100 Pistenkilometern gibt es auch etliche Loipen für Langläufer. Mit diesen gibt es aktuell Probleme: Die Gemeinde verzweifelt an Fußgängern, die diese Loipen zerstören und hat nun einen flammenden Appell auf Facebook veröffentlicht.  

"Wir bitten euch auf Knien: Begebt euch nicht mit Schuhen oder Schneeschuhen auf die Langlaufpisten", heißt es dort. "Wir haben mit der Pistenraupe Wege für Fußgänger präpariert und mit Schneeschuhen und Motorschlitten weitere Wege präpariert. Diese sind mit gelben Schildern gekennzeichnet." 

Skigebiet richtet verzweifelten Appell an ignorante Touristen: "Es tut wirklich weh"

Weiter heißt es: "Es tut wirklich weh, den ganzen Abend lang die Loipen zu präparieren, den Langläufern Eintrittsgeld zu berechnen und dann von unhöflichen und unaufmerksamen Fußgängern überrascht zu werden, die die Loipen ruinieren und eine Gefahr für die Langläufer darstellen."

Der Aufruf erntet auf Facebook viel Zuspruch: "So wahr!", schreibt einer. "Gestern bin ich die 15 gefahren. Dort waren viele Leute, die auf der Piste spazieren gingen. Einer zog sogar sein Kind mit dem Bob hinter sich her." 

"Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen" 

Ein anderer schreibt: "Ich verstehe die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die dazu führen, dass man 'auf Knien bittet', aber es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen. Wenn Bußgelder verhängt werden, sind meiner Meinung nach auch die 'Unaufmerksamsten' vorsichtiger." 

Ein weiterer hat gleich einen Vorschlag parat: "Im Pustertal gibt es Kontrolleure mit Quads. Man müsste auch Netze an den Eingängen anbringen, um 'Übergriffe' zu verhindern. Leider gibt es seit Corona einen regelrechten Ansturm von Touristen, die sich nicht für die Berge interessieren." 

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