Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

„Geiles Gefühl“, aber nicht glücklich: Achterbahn-Debüt für den neuen Abwehrchef

Дата публикации: 11-08-2026 05:24:00

Licht und Schatten beim Einstand von St. Paulis neuem Defensiv-Boss. Was Marcus Mathisen zu seinem Debüt und der Defensive der Kiezkicker sagt

Основное содержимое страницы с новостью.

FC St. Pauli

„Geiles Gefühl“, aber nicht glücklich: Achterbahn-Debüt für den neuen Abwehrchef

Marcus Mathisen bejubelt sein Tor zur 1:0-Führung gegen Fürth (1:1). ValeriaWitters

Licht und Schatten beim Einstand von St. Paulis neuem Defensiv-Boss. Was Marcus Mathisen zu seinem Debüt und der Defensive der Kiezkicker sagt

Zum perfekten Start für den neuen Abwehrchef des FC St. Pauli nach einer wichtigen Woche fehlten ein paar Zentimeter. Aber Marcus Mathisen zeigte bei seinem Debüt gegen Fürth (1:1), warum der Kiezklub den Innenverteidiger verpflichtet hat, um nach dem Abgang von Hauke Wahl und angesichts des noch zu erwartenden Abschieds von Eric Smith die Lücke im Abwehrzentrum und auf der Führungsspieler-Ebene zu schließen. Daraus, dass der Einstand getrübt wurde und er seinen Anteil daran hatte, machte er keinen Hehl.

Viel eindrücklicher hätte sich Mathisen bei seiner Premiere zunächst nicht in den Vordergrund spielen und auch Pluspunkte bei den Skeptikern sammeln können, als mit seinem wuchtigen Kopfball zur 1:0-Führung der Kiezkicker kurz nach der Halbzeit. Das erste St. Pauli-Tor der Saison, der erste zweitklassige Treffer seit Mai 2024.

Marcus Mathisen trifft gleich im ersten Spiel für den FC St. Pauli

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nach seiner Verpflichtung im Sommer in den Beurteilungen des Ex-Magdeburgers zu lesen war, dass zu seinen Schwächen insbesondere sein offensives Kopfballspiel zähle. Es bleiben 33 Spiele, in denen der Däne beweisen kann, dass es kein Glückstreffer war und er nicht nur hinten verlässlich hohe Bälle mit der Birne klären, sondern auch vorne gefährlich auf und in die Kiste köpfen kann.

Die WochenMOPO 32/2026
Drei Wochenpost-Cover auf rotem Hintergrund, das mittlere Heft im Fokus.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!

Klimawandel: Platzt nun der Traum vom Sommerurlaub im Süden?

Autoscooter: 100 Jahre Vollgas, Rammen, Anbaggern

16 Seiten Sport: Irvines Abgang und die Folgen für St. Pauli

40 Seiten Rätsel und Kultur: Maximale Metal-Power beim „Elbriot“, das MS Dockville und vieles mehr

„Es ist immer schön, Tore zu machen“, freute sich Mathisen, der wenige Tage vor dem Saisonstart von Trainer Marcel Rapp zum zweiten Stellvertreter von Kapitän David Nemeth bestimmt worden war, über den Treffer. In der Vorsaison war ihm in 33 Liga-Spielen im Magdeburger Trikot kein einziger Treffer gelungen. „Vor den Heim-Fans – das war schon ein geiles Gefühl. Aber der eine Punkt tut ein bisschen weh.“ Deshalb konnte er sich nicht richtig über sein Tor freuen. Seine Gemütslage beschrieb er nach der emotionalen Achterbahnfahrt als „schwierig“.

Beim Fürther Ausgleich ist Mathisen „ein bisschen zu spät“

Leider war der 30-Jährige nämlich auch beim zweiten Tor des Spiels beteiligt gewesen, dem Ausgleich. Hätte er fünf Minuten nach seinem Volltreffer im eigenen Strafraum im Zweikampf mit dem Fürther Felix Klaus die gleiche Vehemenz und Konsequenz an den Tag gelegt, wie bei seinem Kopfballtreffer, dann hätte er den Schuss seines Gegenspielers womöglich nicht unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht, sondern geblockt. Die eingangs erwähnten Zentimeter, die fehlten.

Martijn Kaars jubelt mit Teamkollegen nach dem 2:1 für FC St. Pauli am Millerntor.

Torschütze Marcus Mathisen (l.) feiert mit Martijn Kaars und Mathias Rasmussen. IMAGO/Oliver Ruhnke

Es spricht für Mathisen, dass er sich nach dem Remis nicht herauszureden versuchte, sondern die Szene von sich aus selbstkritisch bewertete. Gegenspieler Klause habe es „gut gemacht, aber ich glaube, ich muss noch ein bisschen enger an ihm sein, dann könnte ich noch besser blocken. Ich war ein bisschen zu spät. Aber so ist Fußball.“

St. Paulis neuer Abwehrchef hat die meisten Ballkontakte

Auch über die beiden entscheidenden Szenen der Partie hinaus stand Mathisen oft im Mittelpunkt, hatte mit 133 Ballkontakten die mit Abstand meisten aller Spieler auf dem Platz. Die Spieleröffnung zählt zu seinen Stärken, was auch bei mehreren zielgenauen und Diagonalpässen zu sehen war. Gleiches galt für sein gutes Stellungsspiel, mit dem er Geschwindigkeitsdefizite kompensiert.

Das könnte Sie auch interessieren:

Es bleibt abzuwarten, wie sich Mathisen mittel- und langfristig angesichts der sehr offensiven und hohen Positionierung der Abwehrspieler schlägt, die in Umschaltmomenten des Gegners oftmals zu Laufduellen führen. Es wird aber vor allem eine Sache des Kollektivs sein, Konter zu stoppen, frühzeitig zu unterbinden, damit die Innenverteidiger so selten wie möglich in Sprints mit gegnerischen Offensivspielern gezwungen werden, was gegen Fürth nicht gut genug gelang und definitiv verbessert werden muss.

Dreierkette mit Nemeth und Ando „wird besser und besser“

Es waren zu viele Großchancen, die die Kiezkicker den Gästen erlaubt hatten, aber grundsätzlich sieht Mathisen die Defensive der Braun-Weißen auf einem guten Weg und die Abwehr-Dreierkette gut aufgestellt. „Das Gefühl ist super“, urteilt er. Inklusive der Testspiele habe er sich mit Nemeth und Tomoya Ando eingespielt, „und ich glaube, es wird mit jedem Spiel besser und besser. Dann haben wir Lars und Adam immer auf der Bank“, verweist der Linksfuß auf Ritzka und Dzwigala als Alternativen. „Das ist auch richtig gut. Ich glaube, wir sind eigentlich überall richtig gut.“ Wie gut – auch im Liga-Vergleich – wird sich in den kommenden Spielen erweisen.

© 2026 Morgenpost Verlag GmbH

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1St. Pauli-Profi feiert Comeback gegen Kiel – und der neue Keeper bald sein Debüt?013.6812-08-2026
2Er hat schon Europapokal gespielt: St. Pauli hat einen neuen Torwart06.2313-08-2026
3Konkurrenz für Voll? Das sagt St. Paulis neuer Torwart Mitov über seine Rolle01016-08-2026
4Kommentar: Ist St. Paulis neuer Torwart ein Misstrauensvotum gegen Ben Voll?06.9413-08-2026
5Torwart-Transfer steht bevor! St. Paulis Neuer hat internationale Erfahrung016.1911-08-2026
6„Das ist mein Spiel“: Warum Oppie bei St. Pauli auf einmal wieder aufblüht010.3914-08-2026
7„Bester Torwart der Liga“? Womit St. Paulis neue Nummer eins ein Problem hat07.5110-08-2026
8Nach „schwerer Zeit“: St. Paulis stiller Stürmer überrascht plötzlich alle08.116-08-2026
9Rapp-Rückkehr nach Kiel: Wie St. Paulis neuer Trainer „begeistern“ kann014.5214-08-2026
10Ковтун: "Спартаку" не хватило эмоций в матче с "Сочи" после игры в Лиге Европы0013-12-2021

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 14.65. Источник: www.mopo.de.