Die Formel-1-Saison 2026 ist für Aston Martin bislang ein einziges Desaster. Einem Bericht zufolge gibt es aber tatsächlich Licht am Ende des dunklen Tunnels - dank einer radikalen Maßnahme, die Adrian Newey und Co. hinter den Kulissen ergriffen haben.

Bei Aston Martin läuft bisher nichts nach Plan
Foto: © IMAGO/Alessio De Marco Avens-Images.com
16. Juni 2026, 14:03

sport.de
Die Formel-1-Saison 2026 ist für Aston Martin bislang ein einziges Desaster. Einem Bericht zufolge gibt es aber tatsächlich Licht am Ende des dunklen Tunnels - dank einer radikalen Maßnahme, die Adrian Newey und Co. hinter den Kulissen ergriffen haben.
In den ersten sieben Rennen der Saison 2026 hat sich Aston Martin erfolgreich zur größten Lachnummer der Formel 1 gemacht. Der Motor von Honda ist nicht konkurrenzfähig, das Chassis von Design-Guru Adrian Newey offenbart signifikante Schwächen. Dieses desaströse Gesamtpaket und die öffentlich zur Schau getragene Unzufriedenheit von Fernando Alonso und Lance Stroll werfen ein schlechtes Bild auf den gesamten Konzern, der die Reißleine aber nicht vorzeitig ziehen will.
Das Fachportal "GPBlog" berichtet, dass Aston Martin hinter den Kulissen alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die Saison doch noch halbwegs zu retten. In der Fabrik in Silverstone soll deshalb nicht nur an einer Überarbeitung des AMR26 gewerkelt worden sein, sondern quasi an einem kompletten Neubau.
Es heißt, dass beim Rennen im niederländischen Zandvoort (23. August) ein runderneuerter Aston Martin auf dem Grid stehen soll, ein AMR26 2.0.
Dazu passt, dass Teamchef und Chefingenieur Adrian Newey in den vergangenen Monaten nur selten überhaupt an der Rennstrecke war. Neben dem Saisonauftakt in Melbourne war er lediglich beim Rennen in Monaco vor Ort. Zwar sollen auch gesundheitliche Probleme dahinterstecken, allerdings hat er die letzten Monate offenbar auch dazu genutzt, um seine eigene Fehlkonstruktion doch noch in die Spur zu bringen.
Klar ist: Mit dem aktuellen AMR26 können Alonso und Stroll keine Bäume ausreißen. Beide müssen schon hoffen, überhaupt die Ziellinie zu erreichen. Ein "einfaches" Upgrade würde ziemlich sicher nicht reichen, um zumindest zum Mittelfeld aufzuschließen. Ein kompletter Neubau könnte dazu immerhin theoretisch in der Lage sein.
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