Motorenhersteller Honda hat Formel-1-Rennstall Aston Martin die Hoffnung auf eine radikale Motoren-Kehrtwende in der zweiten Saisonhälfte frühzeitig genommen. Trotz einiger Upgrades wird die Power Unit der Japaner auch künftig nicht im Konzert der Großen mitspielen.

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Motorenhersteller Honda hat Formel-1-Rennstall Aston Martin die Hoffnung auf eine radikale Motoren-Kehrtwende in der zweiten Saisonhälfte frühzeitig genommen. Trotz einiger Upgrades wird die Power Unit der Japaner auch künftig nicht im Konzert der Großen mitspielen.
Honda-Boss Koji Watanabe hat Aston Martin noch vor der Ankunft des überarbeiteten Motors die Hoffnungen auf schnelle Besserung des Status quo genommen. "Er wird die Situation nicht über Nacht dramatisch verbessern", gab der Verantwortliche gegenüber "formula1.com" offen und ehrlich zu.
Sowohl in der Honda-Fabrik als auch in der Aston-Martin-Zentrale wird derzeit mit Hochdruck an einem Motoren- und Chassis-Upgrade gearbeitet. Beim ersten Rennen nach der Sommerpause in Zandvoort soll dadurch ein runderneuerter AMR26 auf die Strecke gebracht werden. Watanabes Aussage ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Rückschlag für den schwer geplagten Rennstall.
Der Honda-Verantwortliche betonte, sein Konzern halte weiter am internen Plan fest und setze auf die "langfristige Perspektive". Dies sei nötig, da man schlicht und ergreifend zu wenig Zeit für die Entwicklung des Aggregats gehabt habe. "Der späte Start der Entwicklung und die Zeit, die es gebraucht hat, um die notwendigen Kapazitäten und Fähigkeiten aufzubauen, sind ein signifikanter Faktor", erklärte er.
Dass dies nicht überall Zufriedenheit hervorruft, ist Watanabe bewusst. "Natürlich ist er nicht zufrieden und auch ich bin mit der aktuellen Situation nicht zufrieden", sagte der Honda-Verantwortliche mit dem Verweis auf Aston-Martin-Boss Lawrence Stroll, der wie alle anderen Angestellten ob der desaströsen sportlichen Situation frustriert ist.
Gleichzeitig versicherte Watanabe, dass es stets einen offenen und ehrlichen Austausch mit Stroll gibt. "Er glaubt stark an Hondas Fähigkeiten", betonte der Honda-Chef, der mit seiner Crew bislang weit hinter den Erwartungen geblieben ist.
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