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Der IsoTek V5 Sigmas präsentiert sich als extra-effizienter Stromoptimierer, der alle Netzfilter-Technologien des Strom-Spezialisten auf Top-Niveau vereint und mit einem hochgradigen Überspannungsschutz kombiniert. So bietet er sieben voneinander unabhängige Steckplätze mit jeweils eigener Filterung und passgenauer Auslegung für vier Quellkomponenten und drei Leistungsverstärker. Was der V5 Sigmas klanglich bewirkt, zeigt unser Test.

Der IsoTek V5 Sigmas mutet mit seinen Maßen und seinem Design wie eine HiFi-Kompontente an. Damit unterstreicht er den Ansatz, dass man die Stromversorgung als Teil der Klangkette mitdenken sollte.
Wenn man das Beste aus seiner Audio-Anlage herausholen möchte, beginnt man am besten am Anfang: beim Strom. Dass saubere Energie zu klarem Klang führt, haben immer mehr ambitionierte HiFi-Hörer auf dem Schirm – und dass dieser Zusammenhang mittlerweile zum audiophilen Allgemeinwissen gehört, ist auch IsoTek zuzuschreiben: Mit viel Forschungsaufwand und daraus erzieltem Know-How entwickeln und fertigen die Briten seit 25 Jahren vom Kabel bis zum Sinuswellen-Generator ein breites Portfolio an Produkten, die die Stromversorgung zwischen Wandsteckdose und Gerätebuchsen sauber und sicher machen. Da gibt’s reichlich zu tun: Die Klangkette ist verzerrten Netzspannungs-Signalen, hochfrequenten Einstreuungen und elektromagnetischen Störungen ausgesetzt. Dass der Strom schmutzig aus der Steckdose kommt, liegt an benachbarten Industrieanlagen, die als Großverbraucher das Stromnetz kontaminieren, aber ebenso an uns selbst: Unser elektrischen Geräte – etwa Schaltnetzteile und Lampendimmer, Kühlschrank und Waschmaschine, Solaranlage und PowerLAN mit Datentransport via Stromleitung – speisen Störsignale ins Netz und verursachen Verzerrungen, Strom-Spitzen und Spannungsabfälle.

Die elegante Rundungen der Front-Wangenübergänge und die markanten horizontalen Ziernuten tragen maßgeblich zum attraktiven Auftritt bei.
Für den derart deformierten Strom kommt es nach dem Austritt aus der Wandsteckdose noch schlimmer: Schlecht geschirmte Stromkabel wirken wie Antennen für Funk-Einstreuungen und elektromagnetische Strahlung. Diese RFI- oder Gleichtaktstörungen erzeugen unsere elektrischen Haushaltsgeräte, etwa der WLAN-Router und alle anderen Wireless Devices wie das Smartphone. All diese Stromverzerrungen setzten unseren Audiogeräten zu: Schon die Netzteile arbeiten unsauber, die Performance der nachfolgenden empfindlichen Elektronik ist suboptimal. Das resultiert in Brummen, Sirren oder vermehrtem Rauschen. Zudem stören sich die Geräte auch noch gegenseitig: Sie ziehen unterschiedlich viel Strom. Dies führt zu verschieden großen Spannungsabfällen auf den Geräte-Zuleitungswegen, die im Prinzip kleine elektrische Widerstände sind. Solche Potenzialunterschiede wollen sich immer schnellstmöglich ausgleichen – und das können sie bei Billig-Netzleisten, weil deren Steckplätze einfach hintereinander in Reihe geschaltet sind. Über Neutral- und Schutzleiter fließen dann kleine klangverschlechternde Ausgleichsströme. Diese Störungen nehmen dann über die Masseverbindung der Signalkabel auch direkten Einfluss auf die Audio-Schaltung.

Zwei weiße, in die Stirnseite eingelassene LED informieren uns mit ihrem Leuchten darüber, dass sowohl die Hochstrom- und Mittelstrom-Sektion in Betrieb sind und der Stromoptimierer einsatzbereit ist.
Darum beginnt man beim HiFi-Tuning am besten beim Strom: Man sollte die Versorgung der Geräte als integralen Bestandteil der Audio-Anlage betrachten. Diesen Anlagen-Ansatz vertritt der V5 Sigmas von IsoTek direkt durch sein Design: Mit den HiFi-affinen Maßen 15 mal 45 mal 35 Zentimeter ginge er auch prima als Endstufe durch. Dank der ausgezeichneten Material- und Fertigungsqualität und dem attraktiven, zugleich dezenten Design vermittelt er dabei eine angenehme Hochwertigkeit. Das von der Front hin zu den Wangen sanft gerundete und mit markanten horizontalen Ziernuten versehene Gehäuse besteht aus hochrobustem, oberflächenveredeltem Aluminium. Es wird wahlweise in Schwarz oder Silber realisiert. Mit seinem Design unterscheidet sich diese V5-Version schon optisch deutlich von seinem EVO3-Vorgänger – und überholt ihn ebenso deutlich bei den Leistungsdaten: IsoTek bescheinigt dem V5 Sigmas eine um über 35 Prozent verbesserte Stromstärke, eine um 40 Prozent höhere Strombelastbarkeit und einen niedrigeren Gleichstromwiderstand, wodurch er näher an das angestrebte Null-Ohm-Ideal herankommt.
Im IsoTek-Portfolio der Power Conditioner positioniert sich der V5 Sigmas, der als passiver Stromreiniger zugleich mit einem Geräteschutz für Sicherheit sorgt, als großer Bruder des erfolgreichen V5 Aquarius. Von ihm unterscheidet sich der V5 Sigmas laut IsoTek durch ein deutlich weiterentwickeltes und effizienteres Filternetzwerk. So soll er RFI-Funkeinstreuungen um 80 Dezibel verringern können – und damit um satte 15 Dezibel mehr als der V5 Aquarius. Dazu bietet der V5 Sigmas einen Hochstrom-Steckplatz mehr, verträgt bei den Quellgerät-Steckplätzen eine Stromstärke von zehn statt sechs Ampere und bietet auch einen höheren Überspannungsschutz. Bleiben wir erst einmal bei den Steckplätzen: Insgesamt bietet der V5 Sigmas sieben Steckdosen. Jeder dieser Steckdosen besitzt eine eigene Filterung. Somit vereint der V5 Sigmas sieben separate Filternetzwerke. Dieser Aufwand ist nötig, denn nur so sind Gegentaktstörungen sowie klangverschlechternde Ausgleichsströme zwischen den Audio-Komponenten vermeidbar, die eine einfache Reihenschaltung von Steckplätzen eben nicht verhindert.

Der V5 Sigmas besitzt insgesamt sieben Ausgänge zum Anschluss von Audio- und Video-Komponenten. Die Steckplätze im schwarzen Bereich sind auf Zuspieler zugeschnitten, die Steckdosen im der rot gekennzeichneten Sektion sind für leistungsintensive Geräte ausgelegt.
Diese sieben Steckplätze sind nun in eine schwarze Mittelstrom-Sektion für Quellgeräten und eine rote Hochstrom-Sektion für Verstärker-Komponenten unterschieden. Die beiden Sektionen werden gemäß ihrer Bestimmung auch verschieden gefiltert und sind bedarfsgerecht abgesichert. Der drei Steckplätze umfassende rot gekennzeichnete Anschluss-Bereich ist für leistungsintensivere Komponenten Anschluss. Neben Vollverstärkern sind das Endstufen, Aktiv-Lautsprecher und aktive Subwoofer, aber mittlerweile sogar Fernseher. Diese Hochstrom-Ausgänge sind bis 16 Ampere ausgelegt. Sie wurden auf eine besonders niedrige Impedanz hin optimiert. Dafür agiert der V5 Sigmas mit einer vereinfachten Version von IsoTeks „Direct Coupled“-Schaltung. Sie ist das Kern-Feature des „Titan“, IsoTeks rein auf Hochstrom-Anschlüsse spezialisiertem Netzfilter. Dank dieser Schaltung soll die niedrige Netzimpedanz beibehalten werden können. Der geringe Widerstand ermöglich es, den angeschlossenen Hochstromgeräten immer unverzögert die erforderliche Leistung bereitzustellen. Frei von jeglicher Versorgungsbremse können die Verstärker ihre volle Dynamikfähigkeit entfalten, ebenso liefern sie einen präziseren Bass und bieten bei der Wiedergabe eine bessere Räumlichkeitsabbildung.

n der Hochstrom-Sektion stehen drei Ausgänge für den Anschluss wattstarker Komponenten wie Endstufen, Aktiv-Lautsprecher, Subwoofer oder neuerdings auch Fernseher zur Verfügung. Deshalb sind diese Steckplätze bis 16 Ampere ausgelegt. Dementsprechend ist auch der Einbaustecker für den Anschluss an das Hausnetz die bis 16 Ampere belastbare EC C20-Version.
Das mit vier Steckdosen aufwartende schwarze Areal des V5 Sigmas dient dem Anschluss von Quellgeräten. Diese Mittelstromausgänge sind bis zehn Ampere ausgelegt. Bei der Filterung kommt IsoTeks Adaptive Gating-Technologie zum Zuge. Durch sie wird die angeschlossene Last automatisch erkannt und daraufhin der Grad der Filterung von Gegentaktstörungen angepasst. Die Filterleistung hängt also vom jeweiligen Strombedarf ab. So stellt der V5 Sigmas an jedem dieser Steckplätze einen bedarfsgerecht optimierten und gereinigten Strom zur Verfügung. Über dass „Adaptive Gating“ sind auch diese Steckplätze vor gegenseitiger Einflussnahme der angeschlossenen Geräte geschützt. So verschieden die Hoch- und Mittelstrom-Ausgänge in ihrer Filter-Auslegung auch sind: Die interne Verkabelung aller Filter erfolgt zugunsten eines niedrigstmöglichen Widerstands und einer hohen Stromstärke-Übertragungskapazität mit versilberten, hochreinen, nahezu einkristallinen Ohno-Strangguss-Vollkernkupferlitzen. Die gesamte Schaltung ist zudem sternförmig geerdet. Die Erdungskabel der separaten Filter sind also also in einem gemeinsamen, zentralen Massepunkt zusammengeführt. Dies verhindert ebenfalls die Entstehung von Potenzialunterschieden mit unerwünschten Ausgleichsströmen.

Die schwarz gekennzeichnete Mittelstrom-Sektion dient dem Anschluss von Zuspielern. Da sie einen konstanten und wesentlich geringeren Leistungsbedarf haben, sind diese Steckplätze bis zehn Ampere ausgelegt. Hier finden vier Quellgeräte Anschluss, die mit einem adaptiv gefilterten Strom versorgt werden.
Die Sternpunkt-Erdung, die die Bildung von Brumm-Shleifen verhindert, wird auch über den „System Link“ beibehalten. Dies ist ein Aux Out-Anschluss in Form einer PowerCon-Buchse. Sie ermöglicht, falls die Komponenten-Vielzahl der Anlage es erfordert, eine modulare Erweiterung des Steckdosen-Angebots, indem man hier etwa eine V5 Sirius-Netzleiste einklinkt. Dieses clevere Link-System bietet mehrere Vorteile: Man braucht keine weitere Wandsteckdose. Der Kabelweg bleibt kurz. Die Verbindung verursacht dank der Fortsetzung der sternförmigen Masseverdrahtung keine Brummschleife. Zudem profitieren auch die über diesen „System Link“ angeschlossenen Geräte vom sequenziellen Schutzsystem des V5 Sigmas: Er bietet sämtlichen Komponenten neben der Stromreinigung nämlich auch eine hochgradige Protektion gegen Überspannung. Der unverzögerte Kurzschluss-Schutz ist mit 121.500 Ampere ausgewiesen. Zusätzlich sind die Hochstrom- und die Mittelstrom-Sektion nochmals separat durch eine 16-Ampere- und eine 10-Ampere-Sicherungen geschützt. Diese Sicherungen sind als thermomagnetische Schutzschalter ausgelegt: Gegenüber Schmelzsicherungen haben sie einen größeren Leitungsquerschnitt und setzen so das klangförderliche Konzept eines geringstmöglichen Schaltungs-Widerstands fort.

Auf der Unterseite sind die zwei Schutzschalter positioniert. Der obere sichert die Hochstrom-Sektion bis 16 Ampere ab, der untere die Mittelstromsektion bis 10 Ampere.
Um zu erfahren, was der V5 Sigmas bewirkt, fangen wir erst mal ohne ihn an. Dabei geben wir uns viel Mühe, die Stromversorgung denkbar schlecht zu gestalten: Wir wählen zwei allerbilligste Dreierleisten, schalten sie fatalerweise auch noch hintereinander in Reihe und wählen auch bei den Netzkabeln hin zu den Komponenten nur günstigste Beipack-Ware. Die Geräte schließen wir ohne jegliche Beachtung der Phasenlage an. So gehen der SACD-Player Oppo UDP-203, der Streamer Eversolo DMP-A6, der Plattenspieler Transrotor Dark Star, der Phono-Vorverstärker Lehmannaudio Decade und der Vollverstärker Hegel H360, der ein Paar Audio Physic Midex antreibt, ans Netz. Wir streamen via Qobuz unseren Startsong: Patricia Barbers jazzige Version von „The Thrill Is Gone“. Die Sängerin und Pianistin wird von Bass und Schlagzeug begleitet – und eigentlich klingt die Wiedergabe bereits jetzt ziemlich gut. Nun bedeuten die Worte „eigentlich und „ziemlich“: Da ist doch wohl mehr drin!

Die beiden Schutzschalter dienen auch als Ein-/Ausschalter für die jeweilige Sektion. Im Normalfall lässt man beide Schalter aber in der Ein-Stellung. Dies wird durch eine rote Fläche im Sichtfenster des Schalters angezeigt.
Um diese Ahnung zur Gewissheit zu machen, schließen wir nun alle Komponenten an die ihnen zugedachten Steckplätze des V5 Sigmas an und starten „The Thrill Is Gone“ noch einmal – und jetzt straft die Wiedergabe den Songtitel lügen: Der Thrill ist jetzt erst wirklich da! Er beginnt gleich mit dem gemeinsamen Instrumental-Einsatz: Der zart gesetzte Klavierakkord, der dezent gezupfte Bass und das sanft touchierte Ride-Becken des Schlagzeugs haben eine ganz andere Präsenz. Wir haben auch sofort das Gefühl, auf einer höheren Lautstärke zu hören, dabei haben wir die Volume-Einstellung des Verstärkers nicht verändert. Barbers Klavier-Akkord wirkt sonorer, zudem klarer. So können wir jetzt deutlicher die einzelnen Töne dieses komplexen Mehrklangs hören, auch die Dissonanzen, die diesen Akkord als Einstieg so interessant machen. Jetzt klingt er umso spannender. Auch der Bass hat nun merklich an Volumen gewonnen: Das tiefe D, das vorher doch etwas anämisch klang, hat nun eine schöne Fülle.

Zum V5 Sigma liefert IsoTek ein 1,5 Meter langes EVO3 Premier-Netzkabel. Es dient dem Anschluss des Stromoptimierers an das Hausnetz.
So liefert der Bass sofort ein tragfähiges Fundament. Beim Becken wiederum reicht der sanfte Anschlag, um das Auftreffen des Schlagzeugbesens auf die gedengelte Bronze-Scheibe mühelos hörbar zu machen. Diese Berührung erscheint nun präziser auf den Punkt. Zudem hören wir dank der größeren Transparenz nun auch deutlicher die Materialität, das Metallische des Beckens, und vernehmen ebenso besser den Nachklang, also das Ausschwingen dieses Metalls. Das ging zuvor in einem Rauschen unter. Dieses Rauschen entpuppt sich nun, beim Einsatz des V5 Sigmas, als Rühren: Drummer Mark Walker spielt auch die Snare mit dem Schlagzeugbesen, er streicht mit dessen metallenen Borsten über das raue Trommelfell. Dabei variiert er beständig die Intensität, was dem getragenen Song viel Atmosphäre verleiht. Sie wiederum entfaltet sich nun umso besser, weil auch die Räumlichkeit der Wiedergabe deutlich gesteigert ist. War die Darstellung vorher doch etwas platt und an den Boxen klebend, so hat die Abbildung nun Tiefe.
Wir hören dank der besseren Auflösung auch die Reflexionen, die die Aufnahmemikrofone im legendären Studio 5 der berühmten Chicago Recording Company eingefangen haben. So erleben wir nun, wie Schlagzeug, Bass und Klavier in diesem rund 60 Quadratmeter großen Raum aufgestellt sind. Mit geschlossenen Augen haben wir das Gefühl, im Aufnahmestudio dabei zu sein, weil die 3D-Abbildung nun so intensiv und immersiv gelingt. Dieser Eindruck wird mit dem Einsatz des Gesangs geringfügig getrübt: Wir hören nun ebenfalls deutlicher, das Patricia Barbers Stimme mit einem künstlichen Hall versehen worden ist, der jetzt ein wenig mit dem natürlichen Raumhall kollidiert. Doch auch der Gesang hat nun eine ganz andere Gegenwärtigkeit: Vorher wirkte Barbers Organ etwas schemenhaft, fahl, fast gelangweilt. Nun besitzt die Stimme ein ganz andere Anwesenheit und Aura. Zudem wirkt sie tragfähiger und sonorer. Dabei hat Barber eh schon eine angenehm timbrierte Altstimme.

Wenn der Steckplatz-Bedarf doch größer wird, kann man den V5 Sigmas leicht modular erweitern: An die mit „Aux Out“ beschriftete PowerCon-Buchse ist eine weitere IsoTek-Komponenten – etwa eine Netzleiste – andockbar. Dabei wird auch für die dort angeschlossenen Geräte die sternförmige Masseverdrahtung beibehalten, die der Bildung von Brummschleifen vorbeugt.
Doch erst jetzt entfaltet ihr Gesang zugleich die abweisende Kühle und anziehende Intimität, für die Barber berühmt ist. Auch die leicht laszive Note ist nun wahrnehmbar. Dank der größeren Klarheit, Transparenz und Auflösung hören wir jede Wendung, die Barber mit ihrer Stimme vollführt, die dezenten, aber wirkungsvollen Vibrati an den Enden der Gesangsphrasen, ebenso die zart nachgesetzten Plosive, also D- und T-Endungen, die vorher untergegangen sind. Das trägt wesentlich zur Gegenwärtigkeit des Gesangs bei, verleiht der vorher eher amorphen Stimme nun einen Körper – und imaginiert uns eine prickelnde Nähe zu der Chanteuse. Im Ganzen erscheint nun auch das Zusammenspiel der drei Musiker stimmiger. Vor allem klingt der Song nun frischer. Das liegt, abgesehen von dem größeren Detailreichtum, auch an der eindrucksvolleren Dynamik: Die Becken und Trommeln des Schlagzeugs haben einen besseren Attack, auch die Töne des Basses besitzen beim Anzupfen mehr Druck und entfalten dann beim Ausklingen mehr Schub.

Hier sind der Anschluss für das Hausnetz und die Steckplätze der Hoch- und Mittelstrom-Sektion mit Netzkabeln aus IsoTeks EVO3 Premier-Serie belegt. Die Kabel dieser Reihe sind die passenden Partner. Wer allerdings eine noch bessere Performance erreichen will, kann hier ein Upgrade mit Kabeln der Elite- oder Optimum-Serie vornehmen.
Wechseln wir mal vom Streaming zum Vinyl. Hier wählen wir „Mary Shut The Garden Door“ von Donald Fagen – und bei der Abtastung der Plattenrille und der daraus entstehenden Musikwiedergabe fällt die Verbesserung durch den V5 Sigmas noch deutlicher aus. Hier macht sich das Plus an Ruhe und Reinheit umso stärker bemerkbar. Die Wiedergabe wirkt dadurch noch klarer. Das ist auch gut so, denn Fagen hat hier elf Mitspieler ins Studio geholt. Nun ist jeder dieser Musiker trotz des dichten Arrangements bestens heraushörbar. Das gilt für die gedämpft gespielten und dadurch perkussiv wirkenden Gitarren-Verzierungen, die nun dank der besseren Präzision und Dynamik mit jedem Saitenanschlag des Plektrums wahrnehmbar sind und eben nicht versumpfen. Das gilt ebenso für die Stimmen des Background-Chors, bei dem wir nun auch den Verlauf der Mittelstimmen nachverfolgen können – und jetzt staunen, was der Kompositionsfuchs Fagen hier an vertrackten Harmonien eingebaut hat.
Wir hören mehr, deshalb verstehen wir auch mehr: So macht die Musik schlicht mehr Spaß. Und dieser Spaß wird auch hier durch die sonorere Wiedergabe und die sattere Dynamik, die größere Präzision und den definierteren Bass gesteigert. Das Schlagzeug hat richtig Punch, der Bass eine konturierte Mächtigkeit – und nun sorgt gerade das Rhythmus-Duo Freddie Washington und Keith Carlock an Bass und Schlagzeug für noch mehr Groove. Zum Abschluss der Hörsession tauschen wir die bis dato verwendeten Wald- und Wiesen-Stromstrippen gegen einen Satz IsoTek-Netzkabel aus – und erleben, wie insgeheim erwartet, ein abermaliges Performance-Plus in allen Disziplinen. Wir merken es besonders an den Feinheiten. So war etwa das Triangel vorher nicht derartig silbrig-brillant wahrnehmbar. Die Wiedergabe ist im Ganzen noch aufgeräumter, der Bass abermals akkurater, die Präzision leicht gesteigert – und die Abbildung noch ein wenig luftiger, was gerade dieser kompakten Nummer bestens bekommt. Wow!

Der V5 Sigmas ist auf vier abgeflachten Gummi-Kegeln gelagert. Diese Füße mindern mit ihrem absorptionsfähigen Material klangschädliche Vibrationen. Dies ist selbst bei der Stromversorgung ein Einfluss-Faktor. Aufgrund ihrer Höhe von rund zwei Zentimetern lassen die Füße den V5 Sigmas optisch quasi schweben. Das befördert die optische Geschmeidigkeit des Netzfilters. Zu den Seiten und nach oben soll man dem V5 Sigmas einen Freiraum von 30 Zentimetern gewähren.
Der IsoTek V5 Sigmas glänzt als extra-effizienter Stromoptimierer. Hier zahlt sich aus, dass IsoTek seine Netzfilter-Technologien – etwa die strikt getrennten Filternetzwerke für jeden Steckplatz, die Impedanzminimierung via „Direct Coupled“-Schaltung oder die adaptive Filterung – auf Top-Niveau kombiniert. So bietet der V5 Sigmas separaten und angepassten Sauberstrom für vier Quellkomponenten und drei Leistungsverstärker – und ermöglicht diesen Geräten ein deutliches Performance-Plus. Die Wiedergabe legt in allen Disziplinen zu: Sie gewinnt an Ruhe und Stimmigkeit. Sie hat eine größere Klarheit und Transparenz. Die Räumlichkeitsdarstellung ist intensiver und immersiver. Stimmen und Instrumente verfügen über eine bessere Präsenz. Sie klingen sonorer und substanzreicher. Gerade der Bass punktet mit mehr Konturiertheit. Dies trägt ebenso zu einer besseren Durchhörbarkeit bei wie das höhere Auflösungsvermögen und die größere Präzision. Im Verbund mit der gesteigerten Dynamik klingt die Musik auch frischer. So sorgt der IsoTek V5 Sigmas für mit passgenauem Sauberstrom für reinen Klang. Ein echtes Highlight!
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