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Thüringer Zwiebelmarkt-Puffer: Dieses Ost-Rezept schmeckt herrlich deftig!

Дата публикации: 09-08-2026 04:00:00

Knusprig gebraten, mit Speck, Apfel und Zwiebeln verfeinert: Diese Zwiebelmarkt-Puffer sind ein Klassiker, der traditionell auf dem Zwiebelmarkt gegessen wird.

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Kartoffelpuffer kennt fast jeder – doch diese Variante hebt sich deutlich vom gewöhnlichen Rezept ab. Die Zwiebelmarkt-Puffer verbinden knusprig gebratene Kartoffelmasse mit ausgelassenem Bauchspeck, angeschwitzten Zwiebeln und säuerlichen Äpfeln zu einem herzhaften Genuss mit einem Hauch Süße. Ihren Namen verdanken sie der Tradition, dass sie auf dem Zwiebelmarkt direkt aus der Hand gegessen werden – zu Hause schmecken sie mit einem frischen Salat dazu aber genauso gut. Hier ist das Rezept.

Darum sind die Zwiebelmarkt-Puffer so besonders

Der Trick an diesem Rezept ist die Kombination aus Speck, Zwiebeln und Apfel, die separat angebraten und dann unter die Kartoffelmasse gehoben wird. So bleibt der Speck schön knusprig, die Zwiebeln werden weich und die Apfelstückchen bringen eine feine Süße, die den herzhaften Geschmack der Puffer perfekt ergänzt. Viel frische Petersilie sorgt zusätzlich für Frische und Farbe in der Masse.

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Wichtig für die Kartoffelmasse: Die geriebenen Kartoffeln müssen gut abtropfen, bevor sie mit Mehl, Eiern und Speisestärke gebunden werden. Wie viel Mehl dabei genau nötig ist, hängt vom Stärkegehalt der jeweiligen Kartoffelsorte ab – hier heißt es einfach nach Gefühl arbeiten, bis die Masse die richtige Konsistenz zum Formen hat.

Welches Fett eignet sich am besten zum Braten?

Am besten gelingen die Zwiebelmarkt-Kartoffelpuffer mit Schweineschmalz, das sehr heiß werden darf und für den typisch knusprigen Rand sorgt. Wer kein Schmalz zur Hand hat, kann ersatzweise auch Pflanzenöl verwenden, verzichtet dann aber auf einen Teil des traditionellen Geschmacks.

Zutaten für Zwiebelmarkt-Kartoffelpuffer

Sie brauchen: 1000 g große Kartoffeln, 6 große Zwiebeln, 3 säuerliche Äpfel, 200 g Bauchspeck, 3 Eier, 1 bis 2 EL Mehl, 1 EL Speisestärke, 1 Bund Petersilie, Salz, Pfeffer, Kümmel, Schweineschmalz zum Braten

Die Zwiebelmarkt-Puffer werden in einer pfanne richtig knusprig angebraten.

Die Zwiebelmarkt-Puffer werden in einer pfanne richtig knusprig angebraten.Illustration: Berliner KURIER/KI

Zubereitung: So gelingen die Zwiebelmarkt-Puffer

Reiben Sie die Kartoffeln fein und gießen Sie die austretende Flüssigkeit vorsichtig ab. Binden Sie die geriebenen Kartoffeln mit etwas Mehl – wie viel genau nötig ist, hängt vom Stärkegehalt der Kartoffeln ab. Rühren Sie die Eier und die Speisestärke unter und würzen Sie die Masse mit Salz, etwas Pfeffer und fein gehacktem Kümmel.

Würfeln Sie den Bauchspeck grob und lassen Sie ihn in einer Pfanne aus. Schneiden Sie die Zwiebeln in feine Würfel und schwitzen Sie sie im ausgelassenen Speck an. Schälen Sie die Äpfel, entfernen Sie das Kerngehäuse und würfeln Sie das Fruchtfleisch ebenfalls. Geben Sie die Apfelwürfel zu Speck und Zwiebeln und lassen Sie alles kurz mit durchschwitzen.

Streuen Sie reichlich gehackte Petersilie über die Speck-Zwiebel-Apfel-Mischung und heben Sie sie unter die Kartoffelmasse. Lassen Sie das Schweineschmalz in einer Pfanne sehr heiß werden. Geben Sie mit einer Schöpfkelle kleine Portionen der Reibemasse hinein und drücken Sie sie mit dem Löffelrücken zu flachen, ovalen oder runden Puffern. Braten Sie sie bei gelinder Hitze von beiden Seiten goldgelb und knusprig aus.

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Wozu passen Zwiebelmarkt-Kartoffelpuffer?

Traditionell werden die Zwiebelmarkt-Puffer direkt aus der Hand gegessen, ganz wie auf dem Zwiebelmarkt selbst. Zu Hause reicht man am besten einen frischen Salat dazu, der einen schönen Kontrast zur deftigen, knusprigen Puffermasse bildet. Guten Appetit und lassen Sie sich diesen herzhaften Klassiker schmecken!

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